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Das Deutsche Reich, Kulturgeographie, Allgemeine Erdkunde (Teil 3)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN726173320
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6230781
Title:
Erdkunde für Mittelschulen
Author:
Dilcher, Adolf
Schwarzhaupt, Wilhelm
Walther, G.
Eisenhuth, Chr.
Place of publication:
Frankfurt a.M. [u.a.]
Publisher:
Kesselring
Document type:
Multivolume work
Collection:
Geography textbooks, imperial Germany
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
PPN726175420
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6230817
Title:
Das Deutsche Reich, Kulturgeographie, Allgemeine Erdkunde
Shelfmark:
GDR-II 11(1,13)-3
Author:
Dilcher, Adolf
Schwarzhaupt, Wilhelm
Walther, G.
Eisenhuth, Chr.
Volume count:
Teil 3
Place of publication:
Frankfurt a.M. [u.a.]
Publisher:
Kesselring
Document type:
Volume
Collection:
Geography textbooks, imperial Germany
Publication year:
1913
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Das Deutsche Reich
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Das Oberrheinische Becken
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Erdkunde für Mittelschulen
  • Das Deutsche Reich, Kulturgeographie, Allgemeine Erdkunde (Teil 3)
  • Binder
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis
  • Das Deutsche Reich
  • Die Deutschen Alpen und das Alpenvorland
  • Das Oberrheinische Becken
  • Die Mitteldeutsche Gebirgsschwelle
  • Das Norddeutsche Tiefland
  • Kulturgeographie Deutschlands
  • Allgemeine Erdkunde
  • Alphabetisches Namenverzeichnis
  • Advertising
  • Binder

Full text

— 11 — 
Dös Oberrheinische Becken. 
Einteilung. Es umfaßt die Oberrheinische Tiefebene mit 
ihren Grenzgebirgen: Schwarzwald und Odenwald rechts vom 
Rhein, V o g e sen und Haardt links vom Rhein, ferner das S ch w äbi s ch- 
Fränkische und das Lothringische Stufenland. 
A. Die Oberrheinische Tiefebene. 
11. Bodengestalt. Die Oberrheinische Tiefebene ist das einzige § 7. 
größere Tiefland Süddeutschlands. In einer Länge von 300 km er¬ 
streckt sie sich von Basel bis Mainz und Frankfurt; ihre Breite be- 
trägt durchschnittlich 35 km. Sie bildet eine fast vollkommen ebene 
Fläche, die nur im Süden bei Freiburg durch eine Erhebung unter- 
Krochen ist. Dort ragt der Kaiserstuhl, ein Gebirge von 600 m 
Höhe, aus der Ebene empor. 
Voosen.- Schwarzwald 
Abb. 8. Durchschnitt der Oberrheinischen Tiefebene mit ihren Randgebirgen. 
2. Entstehung. Es ist gewiß merkwürdig, daß mitten im Ge- 
birgslande eine Tiefebene von solcher Ausdehnung eingebettet ist. Ge- 
waltige Naturereignisse haben ihre Entstehung veranlaßt. Sie lag 
ursprünglich in gleicher Höhe mit den jetzigen Randgebirgcn und ver- 
band sie zu einer zusammenhängenden Masse. Man nimmt nun an, 
daß infolge der zunehmenden Abkühlung und Einschrumpfung des Erd- 
kerns im Innern der Erde große Hohlräume entstanden und die darüber 
lagernden Erdmassen deshalb keine genügende Stütze mehr hatten. Die 
Folge davon war, daß sich im Gebiet der Tiefebene große Riffe nnd 
Brüche in der Erdrinde bildeten und mächtige Erdschollen durch ihr 
Gewicht in die Tiefe sanken. Die benachbarten Gebirge sVogesen und 
Schwarzwald) dagegen blieben stehen oder wurdeu vielleicht noch in 
die Höhe gehoben. Eine solche Erdsenkung uennt man Grabenversenknng 
oder Grabenbruch. (Vergleiche das Jordantal und den Ostafrikanischen 
Graben.) 
Nachdem der Graben entstanden war, füllte er sich mit Wasser. 
Wahrscheinlich drang das Meer von Süden her ein, und der Graben 
war nun lange Zeit ein tiefer Meeresarm. Später floß das Wasser 
ab, und zwar, wie man annimmt, zuerst nach Süden durch die 
Burgundische Pforte nach der Rhone. Als aber hier durch Hebungen
	        

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Dilcher, Adolf et al. Das Deutsche Reich, Kulturgeographie, Allgemeine Erdkunde. Frankfurt a.M. [u.a.]: Kesselring, 1913. Print.
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