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[Theil 3] (Theil 3)

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN726785695
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6238928
Title:
Kleine Geographie von Elsaß-Lothringen
Shelfmark:
GD-II 40(10,1895)
Author:
Wickersheimer, Charles
Place of publication:
Straßburg
Publisher:
Heitz
Document type:
Monograph
Collection:
Geography textbooks, imperial Germany
Publication year:
1895
Edition title:
10., berichtigte Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
Handbuch für Schüler

Chapter

Title:
2. Geographische Lage
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Handbuch der Geographie für Töchterschulen
  • [Theil 3] (Theil 3)
  • Binder
  • Title page
  • Das europäische Rußland
  • Asien
  • Afrika
  • Aegypten
  • Tripoli, mit der Wüste Barka
  • Tunis, nebst Biledulgerid
  • Algier
  • Fez und Marokko
  • Die Wüste Sahara
  • Sudan oder Nigritien
  • Senegambien
  • Oberguinea
  • Niederguinea
  • Die wüste Küste
  • Nubien
  • Habesch oder Abessynien
  • Die Küste Adel
  • Die Küste Ajan
  • Die Küste Zanguebar
  • Die Küste Mosambik
  • Monomotapa
  • Die Kaffernküste
  • Die Cap-Colonie
  • Inseln der Westküste
  • Inseln der Ostküste
  • Amerika
  • Australien
  • Register für alle drei Bände
  • Advertising
  • Binder

Full text

280 
/ 
Afrika. 
D i e Kaffernküste. 
Dies ist der südlichste Theil der afrikanischen Ostküste, so 
weit bis sie die Cap - Colonie, die Sudspitze Afrika's, erreicht. 
Die Luft ist hier noch immer warm; die Jahreszeiten bestehen 
hier auch noch aus einer trocknen und einer nassen. Die Ein¬ 
wohner sind Kaffern, wie wir sie vorher geschildert haben. Der 
Stamm, der hier an der Küste wohnt, nennt sich Kooßa. Es 
sind schöne Menschen, von starkem, kräftigem Gliederbau: nur 
giebt ihnen das schwarze, in schmale Zotten zusammengedrehte 
Haar ein etwas wildes Ansehen. Alle 3—4 Tage .färben sie 
sich den Leib mit rother Erdfarbe, und wenn diese trocken ist, 
so bestreichen sie sich reichlich mit Fett. Abergläubisch sind sie 
in hohem Grade. Wenn z. B. ein Elephant erlegt ist, so ent¬ 
schuldigen sie sich bei dem todten Thiere feierlich, es sei nicht 
absichtlich, sondern nur zufällig geschehen. Um ihn völlig zu 
versöhnen, schneiden sie den Rüssel ab, und begraben ihn feier¬ 
lich, weil ihnen sonst der Geist des Thieres schaden könnte *). 
Sw wiederholen dabei häufig die Worte: „Der Elephant ist 
ein großer Herr, unp der Rüssel ist seine Hand." Ist einer 
krank, so wenden sie nur Zaubermittel dagegen an. Eine soge¬ 
nannte Zauberin wird geholt, und wenn sie versichert, die Krank« 
heit rühre von Zauberei her, so verlangt man nicht nur, daß 
sie den Kranken wieder gesund mache, sondern daß sie auch an¬ 
gebe, wer der Thäter sey. Sie schläft dann in der Hütte des 
Genesenen, um den Missethäter im Traume zu sehen- Das 
Volk tanzt wahrend dessen draußen herum, und bittet sie zum 
Vorschein zu kommen. Endlich tritt sie heraus, phantastisch 
bemalt, mit Wurfspießen in der Hand. Man bedeckt sie ganz 
mit Mänteln. Plötzlich wirft sie diese von sich, stürzt mit den 
Hassagayen unter das Volk, und wirft auf den, welchen sie für 
den Schuldigen gehalten wissen will. Man bemeistert sich sei¬ 
ner, und das Oberhaupt bestimmt mit seinen Räthen die Strafe 
desselben. Sie besteht gewöhnlich darin, daß er unter die dort 
einheimischen großen Ameisen vergraben, und von ihnen zu Tode 
gequält, oder auf die Erde gelegt, und mit glühend gemachten 
Steinen bedeckt wird. Wenn er diese Qualen überlebt, so wird 
doch wenigstens seine Hütte eingeäschert, seine Haabe fällt dem 
Oberhaupte anheim, und er selbst wird für immer aus der Horde 
verbannt. Wenn man merkt, daß ein Kranker dem Tode nahe 
ist, so trägt man ihn aus seiner Hütte in den Schatten eines 
') S. eben, wa§ von den Jakuten gesagt worden ist, Th. 3, S. 70.
	        

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Nösselt, Friedrich. [Theil 3]. Königsberg: Bornträger, 1834. Print.
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