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Geschichte der neueren Zeit (Teil 3)

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN726785695
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6238928
Title:
Kleine Geographie von Elsaß-Lothringen
Shelfmark:
GD-II 40(10,1895)
Author:
Wickersheimer, Charles
Place of publication:
Straßburg
Publisher:
Heitz
Document type:
Monograph
Collection:
Geography textbooks, imperial Germany
Publication year:
1895
Edition title:
10., berichtigte Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
Handbuch für Schüler

Chapter

Title:
6. Der Rhein
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Lehrbuch der Weltgeschichte für höhere Lehranstalten
  • Geschichte der neueren Zeit (Teil 3)
  • Binder
  • Title page
  • Inhalt
  • Die Geschichte der neueren Zeit
    Die Geschichte der neueren Zeit
  • Einleitung
  • Erste Periode der Geschichte der neueren Zeit (vom Ende des Mittelalters bis 1648 n. Christus)
  • Erste Unterabteilung (Die Zeit Kaiser Karls V. und der deutschen Reformation)
  • Zweite Unterabteilung (Geschichte der außerdeutschen Nationen im Zeitalter der Reformation)
  • Dritte Unterabteilung (Deutschlands Schwächung unter Karls V. nächsten Nachfolgern, seine Zerrüttung durch den dreißigjährigen Krieg)
  • Zweite Periode der Geschichte der neueren Zeit (von 1648 bis 1789 n. Christus)
  • Dritte Periode der Geschichte der neueren Zeit (von der französischen Revolution, 1789, bis auf unsere Tage)
  • Binder

Full text

— »99 — 
den Kaiser, er möge die unaufhörlichen Beschwerden durch ein entschei¬ 
dendes Urteil beendigen. Demnach erschien am 6. März 1629 das kai¬ 
serliche Restitutionsedikt (Wiedererstattungsbefehl). Diesem gemäß 
sollten alle seit dem Passauer Vertrage (1552) von den Protestanten 
eingezogenen geistlichen Güter den früheren rechtmäßigen Besitzern oder 
der katholischen Kirche zurückgegeben werden. — Die Aufregung der 
Protestanten hierüber war um so größer, je bedeutender die zu resti- 
tnierenden Güter waren. Es gehörten dazu zwei Erzbistümer, zwölf 
Bistümer und die meisten norddeutschen Stifter und Klöster. Vergebens 
machten die Fürsten Gegenvorstellungen; Aufschub auf ein Jahr war 
alles, was sie vom Kaiser erhalten konnten. Aber innerhalb dieser Frist 
hatte sich die Lage der Dinge sehr geändert. 
Wallen st eins Abdankung (1630). — Im Jahre 1630 berief 
der Kaiser einen Kurfürstentag nach Regensburg, hauptsächlich um 
die Wahl seines Sohnes zum römischen Könige zu bewirken. Aber die 
Wahlangelegenheit trat bald in den Hintergrund, da ein gewaltiger 
Sturm gegen den mächtigen Emporkömmling Wallenstein und sein Heer 
von allen Seiten losbrach. Alle Stände, die katholischen sowohl als die 
protestantischen, erhoben laute Klagen über den wegen seiner raschen 
Erhebung und seiner unumschränkten Gewalt allgemein verhaßten 
Wallenstein und über die Znchtlosigkeit seines Heeres. Alle verlangten 
mit Ungestüm die Entlassung Wallensteins und seiner Scharen, besonders 
Maximilian von Bayern, der sich zurückgesetzt faud, seit Wallenstein an- 
führte. Frankreich hetzte auch hier die Fürsten; denn die Schwächung 
der kaiserlichen Macht stellte ja eine Bereicherung Frankreichs mit 
deutschen Provinzen in lachende Ausficht. Mit schwerem Herzen mußte 
sich endlich der Kaiser dem allgemeinen Wunsche der Fürsten fügen und 
in Wallensteins Abdankung willigen. 
Wallenstein stand damals mit seinem Heere in Schwaben, um die 
Fürsten zu Regensburg zu beobachten und nötigenfalls dem Kaiser zu 
Hülfe zu eilen. Da kamen die Gesandten und brachten ihm sein Urteil. 
Wider Erwarten blieb er ruhig und versprach, Gehorsam zu leisten. Er 
wußte schon durch Zwischenträger von allem, doch gab er vor, er habe 
es in den Sternen gelesen. Wegen seiner Entlassung schien er den 
Kaiser mehr zu bedauern, als zn hassen. Er schrieb selbst an ihn, dankte 
lhm für sein bisheriges Zutrauen und bat, ihm seine Gnade nicht gänz¬ 
lich zu entziehen. Die Gesandten entließ er fürstlich beschenkt. Auch
	        

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Welter, Theodor Bernhard, and Adolf Hechelmann. Geschichte Der Neueren Zeit. Münster: Coppenrath, 1881. Print.
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