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Das Deutsche Reich (Teil 1)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN728441187
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6256739
Title:
Methodisches Handbuch für den erdkundlichen Unterricht in der Volks-, Bürger- und Mittelschule
Author:
Fritzsche, Richard
Place of publication:
Langensalza
Publisher:
Beyer
Document type:
Multivolume work
Collection:
Geography textbooks, imperial Germany
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
nach den Grundsätzen der vergleichenden Erdkunde und den Forderungen der Herbartischen Pädagogik

Volume

Persistent identifier:
PPN728441489
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6256749
Title:
Das Deutsche Reich
Shelfmark:
GD-II 7(1,01)-1
Author:
Fritzsche, Richard
Volume count:
Teil 1
Place of publication:
Langensalza
Publisher:
Beyer
Document type:
Volume
Collection:
Geography textbooks, imperial Germany
Publication year:
1901
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
1. Abschnitt. Die Landschaften und Staaten Süddeutschlands
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
1. Die Alpen, der südliche Grenzwall Deutschlands
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Methodisches Handbuch für den erdkundlichen Unterricht in der Volks-, Bürger- und Mittelschule
  • Das Deutsche Reich (Teil 1)
  • Binder
  • Title page
  • [Widmung]
  • Vorwort
  • Inhalt
  • 1. Abschnitt. Die Landschaften und Staaten Süddeutschlands
  • 1. Die Alpen, der südliche Grenzwall Deutschlands
  • 2. Das deutsche Alpenvorland
  • 3. Die oberrheinische Tiefebene
  • 4. Das schwäbische Stufenland
  • 5. Das fränkische Stufenland
  • 6. Das lothringische Stufenland
  • 7. Die süddeutschen Staaten
  • II. Abschnitt. Die Landschaften und Staaten Mitteldeutschlands
  • III. Abschnitt. Die Landschaften und Staaten Norddeutschlands
  • Advertising
  • Binder

Full text

14 1. Abschnitt. Die Landschaften und Staaten Süddeutschlands. 
Was macht denn den Thüringer Wald so schön? (Berge und Thäler, 
Burgen, Wälder u. s. tu) 
Worin bestehen nun die Schönheiten der deutsch eu 
Alpen? Schon der eigenartige Aufbau der deutscheu Alpen, deren Berg- 
ketten neben- und hintereinander aufsteigen und von hohen Berggipfeln 
überragt werden, fesselt den Blick des Wanderers, der seine Schritte nach 
dem Gebirge lenkt. Noch mehr geschieht dies aber, sobald er in das Ge- 
birge hineinkommt. Durch tiefeinschneidende Thäler. die entweder mit deu 
Bergketten parallel laufen oder dieselben durchbrechen und in denen die 
Felswände steil emporsteigen, lenkt der Wanderer seine Schritte. An ein- 
zelnen Gehöften vorbei, oder durch freundliche Alpendörfer oder Alpen- 
städtcheu führt ihn der Weg über Gieß- und Sturzbäche, durch dunkle 
Wälder und über saftige Matten auf die Höhen, die eine weite und präch- 
tige Fernsicht gewähren. Sein Ange erfreut sich an den blaueu Seeu, durch 
welche die Alpenslüsse fließen, an den Schneefeldern und Gletschern, die im 
Glänze der Sonnenstrahlen glitzern und funkeln u. f. w. 
Ob denn die Fremden alle Teile der deutschen Alpen> 
welt aussucheu? Nein, man sucht nur die schönsten und interessantesten 
Gegenden der deutschen Alpenwelt aus. Solche herrliche Punkte sind aber 
in allen drei Gruppen der deutschen Alpenwelt zu suchen. 
Welches sind nun die schönsten Gegenden unserer deutschen Alpen? 
a) Ter Bodensee mit seiner Umgebung. Warum so viel besucht? 
Zunächst wegen seiner Größe. Er ist der größte unter den deutschen 
Alpenseen. Wenn wir am Ufer des Sees stehen, so breitet sich vor uns 
eine blaue Wasserfläche vor unseren Augen aus, dereu Ende unsere Blicke 
nicht erreichen können. Seine größte Länge von Lindau bis Überlingen 
beträgt mehr als 60 km (ca. 66 km = ca. 16 Std.) und seine größte 
Breite vou Lindau bis Rohrschach 22 km (= ca. 5 St.) (Vergl. mit 
uuserm Ostkreise!) Von der gewaltigen Größe dieses Wasserbeckens können 
wir uus uugesähr einen Begriff machen, wenn wir bedenken, daß der Rhein 
2 Jahre und 20 Tage brauchen würde, um den entleerten See wieder zu 
füllen. 
Viel besucht ist der Bodensee weiter wegen des reichen Lebens, das 
aus ihm herrscht. „Da fliegen mit gewaltigen Segeln die schweren Lastschiffe 
im Winde dahin, und brausend ziehen dreißig Dampfer nach allen Seiten 
ihre glitzernden Furchen." Daneben wird die endlose Wasserfläche belebt 
von zahlreichen Fischerkähnen, deren Besitzer die Netze auswerfen, um aus 
dem Wasser reiche Beute zu ziehen. 
Viel besucht ferner ist der Bodensee wegen seiner herrlichen Umgebung. 
Seine Umgebung weist eine Fülle landschaftlicher Reize auf. Steht mau an 
dem Nordufer des Bodensees, so steigen im Süden, Südwesten und Süd- 
osten die hohen Alpenberge vor aus auf und scheinen mit ihrem Fuße in 
deu blauen Fluten des Sees zu ruhen. Von den grünen Vorbergen steigen 
sie immer höher empor, und ans blauer Ferne winken die schneeglänzenden 
Gipfel der Alpenwelt zu uns herüber. Lassen wir dann unser Auge aber
	        

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Fritzsche, Richard. Das Deutsche Reich. Langensalza: Beyer, 1901. Print.
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