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Hilfsbuch für den Geschichtsunterricht in Präparandenanstalten

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN728555468
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6266518
Title:
Lehrbuch der Geographie
Shelfmark:
GD-II 3(5,02)
Author:
Baenitz, Carl
Kopka, C.
Place of publication:
Bielefeld [u.a.]
Publisher:
Velhagen & Klasing
Document type:
Monograph
Collection:
Geography textbooks, imperial Germany
Publication year:
1902
Edition title:
5., durchges. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
nach methodischen Grundsätzen für gehobene und höhere Lehranstalten

Chapter

Title:
Kursus I. Allgemeines über die Gestalt der Erde, Verteilung von Land und Wasser auf ihrer Oberfläche und kurze Übersicht über die fünf Erdteile in physischer und politischer Beziehung
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Erster Abschnitt. Gestalt der Erde; Kontinente, Meere, Meerbusen, Halbinseln, Inseln, Gebirge und Flüsse; Übersicht der fünf Erdteile
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Hilfsbuch für den Geschichtsunterricht in Präparandenanstalten
  • Binder
  • Title page
  • Vorrede zur sechsten Auflage
  • Inhalt
  • Das Altertum
  • 1. Die morgenländischen Völker
  • 2. Das griechische Heldenzeitalter
  • 3. Sparta und Athen
  • 4. Die Perserkriege
    4. Die Perserkriege
  • 5. Griechenlands Blüte und Verfall
  • 6. Das macedonische Weltreich
  • 7. Roms ältere Geschichte
  • 8. Die punischen Kriege
  • 9. Zeit der Bürgerkriege
  • 10. Rom ein Kaiserreich
  • 11. Bilder aus dem römischen Leben
  • 12. Pflanzung und Ausbreitung des Christentums
  • 13. Die alten Deutschen
  • Das Mittelalter
  • 14. Chlodwig; 481 - 511
  • 15. Mohammed
  • 16. Bekehrung der Deutschen zum Christentum
  • 17. Karl der Große; 768 - 814
  • 18. Heinrich I.; 919 - 936
  • 19. Otto I., der Große; 936 - 973
  • 20. Heinrich IV.; 1056 - 1106
  • 21. Die Kreuzzüge
  • 22. Friedrich Barbarossa; 1152 - 1190
  • 23. Mittelalterliche Zustände
  • 24. Rudolf von Habsburg; 1273 - 1291
  • 25. Kaiser Sigismund; 1410 - 1437
  • 26. Erfindungen und Entdeckungen im Mittelalter
  • Die Neuzeit
  • 27. Die Reformation
  • 28. Der dreißigjährige Krieg; 1618 - 1648
  • 29. Geschichte Brandenburgs und Preußens vor dem großen Kurfürsten
  • 30. Friedrich Wilhelm, der große Kurfürst; 1640 - 1688
  • 31. Friedrich III. (I.); 1688 - 1713
  • 32. Friedrich Wilhelm I.; 1713 - 1740
  • 33. Peter der Große und Karl XII.
  • 34. Friedrich II., der Große; 1740 - 1786
  • 35. Zwei außerdeutsche Staatsumwälzungen
  • 36. Friedrich Wilhelm II.; 1786 - 1797
  • 37. Napoleon Bonaparte
  • 38. Friedrich Wilhelm III. (Bis zu den Freiheitskriegen.)
  • 39. Napoleon auf der Höhe seiner Macht; sein Fall
  • 40. Die deutschen Freiheitskriege von 1813 bis 1815
  • 41. Deutschland nach den Freiheitskriegen
  • 42. Wilhelm I.
  • 43. Der deutsch-französische Krieg von 1870 und 1871
  • 44. Das deutsche Kaiserreich
  • Anhang
  • I. Geschichtstafel
  • Genealogy chart
  • III. Allmähliche Vergrößerung des brandenburgisch-preußischen Staates
  • Regentpanel
  • V. Vaterländische Gedenktage
  • VI. Fragen und Aufgaben
  • Binder

Full text

52 Das Altertum. 
fo. Äußere Gefahren. Aber schwere innere und äußere Kämpfe 
hatte der junge Freistaat zu bestehen. Einige junge vornehme Römer 
unter ihnen zwei Söhne des Brutus, bildeten eine Verschwörung, um 
Tarqnmlns zurückzuführen. Aber sie wurden entdeckt und mit dem 
Tode bestraft; unverwandt fah Brutus das Haupt seiner eigenen 
Söhne fallen. Tarquinins sann auf Rache und suchte Hilfe bei den 
umwohnenden Völkern. Zunächst gewann er den König Porsenna 
von Etrurien für sich, der sich mit einem großen Heere vor Rom 
legte und die Stadt trotz der tapfersten Gegenwehr einnahm. Zwar 
weigerten sich die Römer standhaft, den vertriebenen Tarquinius 
wieder bei sich aufzunehmen, aber sie mußten ihr Gebiet rechts des 
Tiber dem Sieger abtreten, die Waffen ausliefern und Geiseln stellen. 
Hierauf reizte Tarquinius die Latiner gegen Rom auf, die diese Ge¬ 
legenheit benutzen wollten, sich von Rom frei zu machen. Die Ge¬ 
fahr erschien den Römern so groß, daß sie — jetzt zum erstenmal — 
emen Diktator ernannten, der auf höchstens sechs Monate unbe¬ 
schränkte Gewalt besaß und wegen seiner Amtsführung nicht angeklagt 
werden konnte. Die Latiner wurden zurückgeschlagen; Tarquinius 
gab nun alle Hoffnung, die Krone wiederzuerlangen, auf und starb 
in der Fremde. 
Die Römer haben später den Kampf mit den Etruskern mehr zu ihren 
Gunsten dargestellt. Als Porsenna, so erzählen sie, dem fliehenden römischen 
Heere in die Stadt folgen wollte, rief Horatius Kokles: „Brecht die Brücke 
ab!" Damit stemmte er sich den andringenden Feinden entgegen. Erst als er 
die Brücke stürzen hörte, sprang er in den Tiber und gelangte trotz der ihm 
nachgesandten Wurfspieße unversehrt an das jenseitige Ufer. Ein anderer 
tapferer Römer, Mucius Scävola (fpr. Szäwola), schlich sich in das Zelt 
Porsennas, um diesen zu ermorden, erstach aber im Irrtum dessen Schreiber. 
Der König drohte, ihn verbrennen lassen zu wollen; da rief Mucius: „O sieh, 
wie wenig das Leben denen gilt, welche hohen Ruhm vor Augen haben!" 
Damit streckte er feine Rechte in ein Kohlenfeuer und ließ sie langsam ver¬ 
brennen. Erstaunt schenkte Porsenna ihm die Freiheit. Eine der von den 
Römern gestellten Geiseln, die edle Klölia, entkam und schwamm durch bett 
Tiber nach Rom, wurde aber gezwungen, zurückzukehren. Voll Bewunderung 
schenkte Porsenna auch ihr die Freiheit. 
5) Kampf der Patricier und Meöejer. 
a. Menenius Agrippa. Die Patricier wählten aus ihrer 
Mitte die Konsuln und besetzten die Richterstellen; ihnen wurde die 
Nutznießung der vielen Staatsländereien gegen eine billige Abgabe 
überlassen. Die Plebejer mußten im Kriege ohne Sold dienen 
und sich Waffen und Unterhalt selbst beschaffen: ihre kleinen Äcker 
blieben während des Krieges unbebaut, während die Patricier die 
ihrigen durch Sklaven bestellen ließen. Trotzdem mußten die Ple¬ 
bejer Steuer zahlen. So gerieten viele in bitterste Armut. Die
	        

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Mauer, August. [Bd. 2]. Langensalza: Greßler, 1903. Print.
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