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Bodenständiger Unterricht

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN729428532
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6274622
Title:
Bodenständiger Unterricht
Shelfmark:
GD-II 38(1,13)L
Author:
Nolte, Gustav
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Dürr
Document type:
Monograph
Collection:
Geography textbooks, imperial Germany
Publication year:
1913
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
Anregungen und Vorschläge zur Einführung einer allseitigen und gründlichen, möglichst erschöpfenden Heimatkunde in allen Schulen und in allen, insbesondere der mittleren und oberen Klassen

Chapter

Title:
Erfahrungen im Unterricht und bei heimatkundlichen Spaziergängen
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Bodenständiger Unterricht
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Amtliche Bestimmungen über Heimatkunde
  • Übliche Art der Heimatkunde
  • Warum ist die übliche Heimatkunde so wenig anziehend und so wenig erfolgreich?
  • Heimatliche Anschauungen als Grundlagen des weiteren erdkundlichen Unterrichts
  • Erfahrungen im Unterricht und bei heimatkundlichen Spaziergängen
  • Berichte über heimatkundliche Spaziergänge
  • Ausgeführte heimatkundliche Spaziergänge
  • Ausführliche Darstellung eines Spazierganges
  • Aufgabe der heimatkundlichen Spaziergänge
  • Die Turnfahrten im Dienste der Heimatkunde
  • Einwendungen gegen die heimatkundlichen Unterrichtsgänge und ihre Beantwortung
  • Ungefähre Inhaltsangabe einer Erdgeschichte von Herford
  • Art der Behandlung der heimatkundlichen Unterrichtsstoffe
  • Vielseitige heimatkundliche Arbeit der Lehrer
  • Verantwortung, Takt und Freiheit bei den heimatkundlichen Arbeiten
  • Gründe für den bodenständigen Unterricht
  • Vergleich des bodenständigen und des jetzigen Unterrichts
  • Die wichtigste Vorarbeit zum bodenständigen Unterricht
  • Bodenständiger Unterricht in der Großstadt
  • Annäherung der Lehrpläne in den verschiedenen Schulen
  • Heimatkunde in allen, besonders in den mittleren und oberen Klassen
  • Einfluß der Bodenständigkeit auf die Fächer
  • Fächergruppen-Unterricht
  • Bodenständige Unterrichtsbücher
  • Heimat- und Vaterlandsliebe
  • Binder

Full text

— 24 — 
gang oder Ausflug macht, um ihnen ein geschichtliches, kunstgeschicht- 
liches Gebäude, Denkmal usw. zu zeigen, ist doch nicht ausreichend, 
wenngleich es der Ansang des rechten Weges ist. 
Nein, immer und in allen Fächern soll und muß man 
das, was man nirgends so gut verstehen und lernen kann 
als draußen in der Wirklichkeit, auch nicht allein in der 
Schule unterrichtlich behandeln, sondern in erster Linie aus 
dem ergiebigsten Quell, der Wirklichkeit selbst, schöpfen! 
Wirklichkeits-, Freilicht- oder Freiluftunterricht muß 
planmäßig und in ausreichendem Umfange überall ein- 
geführt werden! 
In manchen Fächern, z. B. in der Naturkunde, oder in Teilen 
von Fächern, z. B. in der Wetterkunde, gönnt man ihm wohl hin 
und wieder schon ein bescheidenes Plätzchen. 
Uns kommt es hier darauf an, daß auch die gesamte Heimat- 
künde, soweit man sie am erfolgreichsten in der Umgebung des 
Schulortes behandeln kann, tatsächlich draußen an Ort und 
Stelle erarbeitet werde. 
"rotfi^n5 Der Unterschied zwischen einem solchen Anschauungsunterricht 
Mrttichkeits-im eigentlichsten Sinne und der bisher wohl allgemein üblichen 
Unterricht. Unterrichtsart ist ganz wesentlich. 
Was bisher nur hier und da gelegentlich und nebenher geschah, 
muß überall zur Hauptsache gemacht, die eigene, vom Lehrer 
planmäßig geleitete Beobachtung des Schülers muß zur 
Hauptgrundlage des Unterrichts werden! 
Dieser Unterschied ist etwa der, als wenn im Schulzimmer ent- 
weder ein gutes Anschauungsbild von der Frucht der Kokosnuß vor 
die Schüler hingehängt und auf das beste erklärt, oder eine 
wirkliche Nuß mitgebracht, von den Schülern in die Hand ge- 
nommen, vor ihren Augen in Teile zerlegt und genau betrachtet 
und besprochen wird, wobei sich die Schüler auch zugleich von der 
Härte der Schale, der Art der Faser und dem Geschmack der Milch 
und des Fruchtfleisches überzeugen können. 
In welchem Falle die Schüler die richtigsten und klarsten Vor- 
stellungen, das beste Wissen und Verstehen erlangen, ist außer Zweifel. 
Auch das lebendigste, anschaulichste Wort kann die Wirk- 
lichkeit, die tatsächliche Anschauung niemals voll ersetzen! 
Es ist und bleibt denn doch ein nicht geringer Unterschied, ob 
jemandem ein Festsaal mit der üppigsten Tafel und den verlockendsten
	        

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Nolte, Gustav. Bodenständiger Unterricht. Leipzig: Dürr, 1913. Print.
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