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Das erste Schuljahr

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN729869423
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6283209
Title:
Vaterländische Erdkunde für Volks-, Bürger- und Mittelschulen
Shelfmark:
GC-II 21(1,10)
Author:
Rübenkamp, Wilhelm
Place of publication:
Hannover-List [u.a.]
Publisher:
Carl Meyer (Gustav Prior)
Document type:
Monograph
Collection:
Geography textbooks, imperial Germany
Publication year:
1910
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

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Document type:
Monograph
Structure type:
Advertising

Contents

Table of contents

  • Das erste Schuljahr
  • Binder
  • Title page
  • Seiner lieben Mutter gewidmet
  • Vorwort
  • Inhalt
  • A. Theoretischer Teil
  • B. Praktischer Teil
  • 1. Die Sterntaler
  • 2. Der Wolf und die sieben jungen Geißlein
  • 3. Rotkäppchen
  • 4. Die Kornähre
  • 5. Fundevogel
  • 6. Frau Holle
  • 7. Die Bremer Stadtmusikanten
  • 8. Hähnchen und Hühnchen
  • 9. Der Wolf und der Fuchs
  • 10. Der Reiche und der Arme
  • C. Lehr- und Konzentrationsplan
  • Advertising
  • Binder

Full text

2. Der Wolf und die sieben jungen Geißlein. — e) Formen. 
73 
zwischen Daumen und Zeigefinger vorgenommen, namentlich die möglichst 
scharfe Kante hierdurch gebildet. Dann rollt man ein etwa erbsengroßes 
Stück walzenförmig aus, biegt es halbkreisförmig und setzt es als Henkel 
durch sanften Druck an. 
Horn der Ziege. Ein Stück Ton von Taubeneigröße wird gerollt. 
Durch stärkeren Druck nach einer Seite verjüngt sich die Rolle. Zwischen 
Daumen und Zeigefinger einer Hand wird eine wellige Oberfläche und ein 
Zusammendrücken herbeigeführt. Eine bögenförmige Krümmung des Ganzen 
vervollständigt das Modell. Zweckmäßig ist die Herstellung in zwei Exem¬ 
plaren. 
Waschschüssel. Der Ton wird zur Kugel geformt und wie beim 
runden Brote breitgedrückt. Der Zeigefinger wird vollständig eingekrümmt 
und mit der dadurch entstehenden scharfen Ecke in der Mitte des Tons eine 
Vertiefung hervorgerufen, die eine kreisförmige Bodenfläche von etwa Taler¬ 
größe hat. Der nunmehr noch sehr starke Rand wird unter beständigem 
freien Drehen zwischen Daumen und Zeigefinger beider Hände verdünnt und 
schräg nach oben gerichtet. Hierauf wird ein schmaler Teil des oberen 
Randes ganz leicht und mit allmählicher Rundung etwas nach außen über¬ 
gebogen. 
Teller. Er wird leicht aus der Waschschüssel geformt, nur wird ein 
etwas breiterer Teil des Randes, etwas über die Hälfte der Seitenwand 
scharfkantig derart umgebogen, daß er eine wagerechte oder annähernd wage¬ 
rechte kreisringförmige Fläche bildet. Diese kann durch gleichwertigen Finger¬ 
druck von oben und unten leicht gewellt werden. 
Eimer. Er wird am leichtesten massiv hergestellt. Eine Tonkugel 
wird auf dem Brett zur Walze gerollt. Durch stärkeren Druck auf emer 
Seite entsteht die schräge Mantelfläche. Die kreisförmigen Grundflächen 
werden ebenso wie beim Uhrgewicht zwischen Daumen und Zeigefinger 
drehend und scharfkantig geformt. Darauf wird ein kleines Stück Ton zu 
einer dünnen Walze ausgerollt, halbkreisförmig gebogen und als Henkel am 
oberen äußeren Rande seitlich angedrückt. Auf ähnliche Weise wird auch 
der Tragkorb geformt. 
Kette. Die Ziege, die auf der Wiese beobachtet wurde, war mittels 
einer Kette festgelegt. Von dieser formen die Kinder nur einige Glieder. 
Einige Tonwalzen von Bleistiftstürke werden durch Rollen auf dem Brett 
hergestellt. Die erste wird kreisförmig gebogen und mit ihreii beiden Enden 
aneinandergedrückt. Die Verbindungsstelle ist durch sanftes Streichen mit 
dem Finger zu glätten. Eine zweite Walze wird durch den Ring gezogen 
und dann wie die erste behandelt usw. Schließlich gibt man durch leichten 
seitlichen Druck jedem Ringe ellipsenförmige Gestalt und vollendet damit 
die Kette. 
Ziegenstall. Er wird massiv hergestellt. Natürlich muß die Gestalt 
des wirklich beobachteten Stalles nachgebildet werden. Er wird etwa aus 
einem Würfel bestehen, welchem eine dreiseitige Säule als Dachraum aufliegt. 
Der Würfel wird aus der Kugel durch seitliches Zusammenpressen erzeugt. 
Das Formen der sechs ebenen Flächen erfolgt frei zwischen Daumen, Zeige- 
und Mittelfinger beider Hände. Durchaus scharfe Kanten sind dabei freilich
	        

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Vollmer, W. [Teil 2 = Mittelstufe, [Schülerband]]. Hannover: Carl Meyer (Gustav Prior), 1900. Print.
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