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Allgemeine Heimatskunde mit Berücksichtigung der Kulturgeschichte als Vorbereitung und Unterbau für den weltkundlichen Unterricht, namentlich als Vorschule der Geographie

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN731834178
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6301164
Titel:
Allgemeine Heimatskunde mit Berücksichtigung der Kulturgeschichte als Vorbereitung und Unterbau für den weltkundlichen Unterricht, namentlich als Vorschule der Geographie
Signatur:
GB-II 16(1,1892)
Autor*in:
Steckel, Ernst
Erscheinungsort:
Halle a.d.S.
Verlag:
Schroedel
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geographieschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1892
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
II. Das Schulhaus (Wohnhaus)
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Allgemeine Heimatskunde mit Berücksichtigung der Kulturgeschichte als Vorbereitung und Unterbau für den weltkundlichen Unterricht, namentlich als Vorschule der Geographie
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhaltsangabe
  • Vorwort
  • Allgemeines
  • I. Die Schulstube
  • II. Das Schulhaus (Wohnhaus)
  • III. Die nächste Umgebung des Schulhauses
  • IV. Der Wohnort
  • V. Die nähere Umgebung des Wohnortes
  • Stammtafel
  • Einband

Volltext

— 18 — 
Wohin dachten wir uns unser Auge beim Grundriß des Schul- 
zimmers? An die Decke des Zimmers. Wie nannten wir den 
Blick von dort aus? Vogelschau. Aus der Vogelschau wollen wir 
auch das Schulhaus zeichnen. Der Vogel kann aber nicht durch 
das Dach und die Decken der Zimmer sehen. Wir müssen uns 
darum, das Dach und die Wände bis in dieses Zimmer gerade 
hindurch abgeschnitten denken, damit man von oben in die Zimmer 
(Räume) sehen kann. 
Wie mußten wir das Schulzimmer zeichnen, damit wir es auf 
die viel kleinere Wandtafel bringen konnten? Im verkleinerten 
Maßstäbe. Wie war das Verhältnis? J: \0. Wie lang und breit 
ist nun das Schulhaus? J7 m und {0 m. Diese Ausdehnungen 
wollen wir aus dieselbe Tafel zeichnen. Wie lang war bei dem 
Grundriß des Schulzimmers \ m? (0 cm. Wie viel cm kämen 
auf die lange Seite der Zeichnung, wenn wir das Schulhaus in 
demselben Maßstabe zeichnen wollten? 200 cm. So groß ist aber die 
Tafel nicht (\,20 m und \ m). Wie können wir uns da helfen? 
Wir nehmen ein kleineres Stück als Meter an. In welche Richtung 
kommt die lange Seite? Von Abend nach Morgen. Ihr wißt nun 
schon, wie diese Richtungen auf der Tafel liegen sollen; sagt es! 
— Wie groß ist in dieser Richtung die Tafel? Damit wir immer 
bequem messen können, wollen wir 5 cm als Meter ansehen. Ich 
zeichne einen Strich von 5 cm hierher. Welches Maß stellt nun 
dieser Strich dar? { m Wie ist also das Verhältnis des ver- 
kleinerten Maßstabes: \ : 20. Was heißt das? — 
Fig. 2. 
Mitternacht. 
Kammer 
Stube 
Küche 
Flur 
! 
■ Speise = 
" Kammer 
Scliulstube | 
1 OSI 
SchlaFshile 
S/ube 
1 
Treppe 
Flur 
> .1 
S/vbe 
Mittag. 
V. 1:200. 
(Die einzelnen Ausdehnungen werden nun so eingezeichnet, wie es der 
obenstehende Grundriß zeigt!» 
Ergebnis für das Kattenverstäilduls: \. Je größer die 
zu zeichnende Fläche ist, desto kleiner muß der Maßstab sein.
	        

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Zitierempfehlung

Steckel, Ernst. Allgemeine Heimatskunde Mit Berücksichtigung Der Kulturgeschichte Als Vorbereitung Und Unterbau Für Den Weltkundlichen Unterricht, Namentlich Als Vorschule Der Geographie. Halle a.d.S.: Schroedel, 1892. Print.
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