GEI-Digital Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
  • Rotate to the left
  • Rotate to the right
  • Reset image to default view
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Badnerland

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN73183819X
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6302641
Title:
Das Badnerland
Shelfmark:
GB-II 12(1,10)L
Author:
Streng, Wilhelm
Editor:
Tischendorf, Julius
Place of publication:
Weinheim [u.a.]
Publisher:
Ackermann
Document type:
Monograph
Collection:
Geography textbooks, imperial Germany
Publication year:
1910
Edition title:
Ausg. A für d. Hand d. Lehrers [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
nach Tischendorf'scher Methode für den Schulgebrauch

Chapter

Title:
19. methodische Einheit. Beschäftigung der Schwarzwälder!
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Das Badnerland
  • Binder
  • Prepage
  • Advertising
  • Lebende badische Trachten
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Methodische Bemerkungen
  • 1. methodische Einheit. Die Bergstraße
  • Die Bergstraße von Heidelberg bis Laudenbach
  • 2. methodische Einheit. Der Odenwald
  • 3. methodische Einheit. Das Neckartal
  • 4. methodische Einheit. Heidelberg
  • 5. methodische Einheit. Das Bauland
  • 6. methodische Einheit. Das Enz-Pfinz-Kraichgauer Hügelland
  • 7. methodische Einheit. Die untere Rheinebene
  • Die Rheinebene von Mannheim bis Karlsruhe
  • 8. methodische Einheit. Mannheim
  • 9. methodische Einheit. Karlsruhe
  • Das Großherzogliche Schloß in Karlsruhe
  • 10. methodische Einheit. Rückblick über das Unterland
  • 11. methodische einheit. Der Schwarzwald
  • 12. methodische Einheit. Der Feldberg
  • 13. methodische Einheit. Die Kniebisbäder
  • 14. methodische Einheit. Das Murgtal
  • Murgtal
  • 15. methodische Einheit. Baden-Baden
  • 16. methodische Einheit. Schwarzwaldtäler
  • 17. methodische Einheit. Schwarzwaldhaus
  • 18. methodische Einheit. Leben und Treiben im Schwarzwaldhaus und Schwarzwalddorf
  • 19. methodische Einheit. Beschäftigung der Schwarzwälder!
  • 20. methodische Einheit. Die Schwarzwaldbahn
  • 21. methodische Einheit. Die obere Rheinebene
  • 22. methodische Einheit. Freiburg
  • 23. methodische Einheit. Der Kaiserstuhl
  • 24. methodische Einheit. Die Baar
  • 25. methodische Einheit. Der Hegau
  • 26. methodische Einheit. Der Bodensee
  • 27. methodische Einheit. Ergebnis der Jahresarbeit
  • Das Herzogtum Baden
  • Advertising
  • Binder

Full text

— 121 — 
krank, wenn sie länger stehen bleiben, also weg mit ihnen. So 
geht es fort durch den ganzen Wald hindurch. Bald tragen viele 
hundert Bäume das Zeichen ihres nahen Todes am Stamme. 
Ende April oder Anfang Mai, sobald der Frühling auf die 
Berge steigt und die Bäume saftig werden, geht der Holzhauer 
mit Axt und Säge bewaffnet hinauf in den Wald. An einer 
steilen Bergwand, wo Felsen eine Art Höhle bilden, macht er Halt. 
Hier legt er Axt, Säge, seinen Rucksack oder Ledertasche, worin sich 
Brot, Speck und eine Flasche Wein oder Schnaps befinden, nieder. 
Jetzt zieht er noch seinen groben Kittel aus und streift die Hemd- 
ärmel zurück. In der Nähe steht eine himmelhohe dicke Fichte. 
„Aha," denkt er, „die hat ein paar Festmeter, das kostet Arbeit, 
bis die umliegt." Mit seinen starken Armen haut er mit 
kräftigen Streichen in die Wurzel des Waldriesen. Schlag auf 
Schlag ertönt; die Späne fliegen weit umher. Hoch oben in den 
Zweigen des Baumes wohnt eine Eichhornfamilie mit ihren zwei 
Jungen. „Was soll das sein?" denken die Alten und schauen 
erschrocken hinunter. Weil das Klopfen aber nicht aufhört, der 
Gipfel fchou arg schwankt, so packen sie ihre Kinderchen und flüchten 
mit ihnen ängstlich auf eine Fichte in der Nähe, wo sie noch ein 
altes Nest von vorigem Jahre haben. Immer tiefer dringt die 
Axt in die Wurzel, der Baum schwankt immer bedenklicher;?'da 
auf einmal ein Krachen, und der Riese fällt rauschend zu Boden. 
Bei seinem Sturze hat er ein paar junge, schwache Bäumchen 
übel zugerichtet, eines sogar ganz zerschmettert. 
So geht es weiter, bald liegen viele Bäume auf dem Boden 
hingestreckt. Dieses harte, anstrengende, schwere Geschäft nennt 
der Waldarbeiter „Fällen." Nun wird den Bäumen die Haut 
abgezogen: die Rinde wird losgeschält und getrocknet. Die Rinde 
der Fichte (Rottanne) wird später verkauft und zum Gerben der 
Tierhäute verwendet; die Tannenrinde (Edeltanne) wird als 
Brennmaterial benutzt. 
Von den weißen Stämmen haut oder sägt nun der Wald- 
arbeiter den Gipfel ab. ..Oben und unten wird er schön zugespitzt 
und die Auswüchse der Äste abgehauen. Jetzt folgt für den Holz- 
Hauer wie auch für den Waldbesitzer die lohnendste Arbeit: die 
Stämme werden gemessen und das Maß mit einem Messer'in 
das Holz eingerissen. Nach diesem Maß wird der Arbeiter bezahlt, 
und nach diesem Maß verkauft der Besitzer sein Holz. 
Gar oft kommt es auch vor, daß ein Baum innen faul 
ist, oder beim Sturze zerschmettert. In diesen Fällen werden 
die Stämme auf Meterlänge gesägt, die Rollen mit Axt und 
Eisenkeil gespalten und die Scheite auf Haufen zusammengesetzt; 
das gibt dann Brennholz. Ebenso werden die herumliegenden 
Gipfel, die Aste und Zweige zusammengehauen und als '^Brenn- 
holz verwendet.
	        

Cite and reuse

Cite and reuse

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS IIIF manifest Mirador ALTO TEI Full text PDF DFG-Viewer OPAC

Chapter

PDF RIS

Image

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Image

URN:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Streng, Wilhelm, and Julius Tischendorf. Das Badnerland. Weinheim [u.a.]: Ackermann, 1910. Print.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment