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Kleines Lehrbuch der Erdkunde

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN733451713
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6314145
Titel:
Kleines Lehrbuch der Erdkunde
Signatur:
GC-II 18(2,09)
Autor*in:
Kerp, Heinrich
Erscheinungsort:
Trier
Verlag:
Lintz
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geographieschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1909
Ausgabenbezeichnung:
Ausg. C, 2., 3. u. 4. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
[CII. Europa und die übrigen Erdteile nebst einer kurzen Handelsgeographie und mathematischen Erdkunde]
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Fünfter Teil. Elementare mathematische Geographie
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Kleines Lehrbuch der Erdkunde
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • [CI. Die Deutschen Landschaften]
  • A. Die nördlichen Alpen und ihr Vorland
  • B. Das Südwestdeutsche Becken
  • C. Die Mitteldeutsche Gebirgsschwelle nebst ihren Tieflandsbuchten
  • D und IX. Das Norddeutsche Tiefland
  • [CII. Europa und die übrigen Erdteile nebst einer kurzen Handelsgeographie und mathematischen Erdkunde]
  • Erster Teil. Die Landschaften Europas
  • Zweiter Teil. Die Außereuropäischen Erdteile
  • Dritter Teil. Wirtschaftsgeographie Deutschlands. (Als Wiederholung und Erweiterung)
  • Vierter Teil. Deutschlands Weltstellung und Welthandel
  • Fünfter Teil. Elementare mathematische Geographie
  • Einband

Volltext

122 Elementare mathematische Geographie, 
2. Die scheinbare Bewegung Her Himmelsgestirne. 
§ 155, Wir sehen täglich die Sonne morgens ausgehen, mittags kul- 
mutieren1), b. h, den höchsten Stand am Himmel erreichen und abends 
wieder untergehen. Das nämliche beobachten wir des Nachts am Mond 
und an den meisten Sternen, Nach dem Eindrucke, den wir so emp- 
fangen, scheint sich das ganze Himmelsgewölbe täglich um 
die Erde zu drehen. Bei näherer Beobachtung des Sternenhimmels 
können wir feststellen, daß ein Stern diese Bewegung des Himmels- 
gewölbes uicht mitmacht, sondern am Himmel feststeht. Es ist der nörd- 
liche Polarstern. Andere Sternbilder, die in nicht zu weiter Ent- 
sernnng von ihm den Sternenhimmel schmücken, wie der Große Bär 
oder Himmelswagen und die einem umgekehrten W ähnliche Cassiopeja, 
bleiben immer sichtbar, gehen also nicht ans und unter wie die übrigen 
Gestirne. Weil sie immer um deu Polarstern sichtbar sind, nennt man 
sie C i r e n m p o l a r st e r n e2). 
3. Die Himmelsrichtungen. 
§ 156. Die Sonne erreicht täglich in der nämlichen Himmelsgegend und 
um die nämliche Zeit, nämlich genau mittags, ihren höchsten Stand. 
Wir können diese Gegend und diese Zeit feststellen, wenn wir achtgeben, 
wann die Souue deu kürzesten 
Schatten wirft Wir nennen den 
Punkt am Horizont, über dem sie 
mittags steht, Süden (8). Der 
gegenüberliegende Punkt, wohin 
die Sonne mittags ihre Schatten 
wirft, heißt Norden (N). Über 
dem Nordpunkte steht der am Tage 
unsichtbare Polarsten:; er zeigt 
uus also nachts N an. Wenden 
wir uns von 8 mit einer Viertel- 
drehnng nach links, so blicken wir 
nach der Himmelsgegend, wo die 
Sonne morgens aufgeht, uach 
Osteu (0). Osten gegenüber 
aber liegt die Himmelsgegend, wo die Sonne abends untergeht; 
wir uennen sie Westen (W). Nur an zwei Tagen im Jahr geht die 
Sonne genau im 0 ans und im W unter, nämlich am 21. März und 
Abb. 20. Die Windrose. 
i) Von lat. culmen — der Gipfel. — 2) Lat, circum — um, herum.
	        

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Kerp, Heinrich. Kleines Lehrbuch Der Erdkunde. Trier: Lintz, 1909. Print.
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