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Kleines Lehrbuch der Erdkunde

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN733451713
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6314145
Titel:
Kleines Lehrbuch der Erdkunde
Signatur:
GC-II 18(2,09)
Autor*in:
Kerp, Heinrich
Erscheinungsort:
Trier
Verlag:
Lintz
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geographieschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1909
Ausgabenbezeichnung:
Ausg. C, 2., 3. u. 4. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
[CI. Die Deutschen Landschaften]
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
B. Das Südwestdeutsche Becken
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Kleines Lehrbuch der Erdkunde
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • [CI. Die Deutschen Landschaften]
  • A. Die nördlichen Alpen und ihr Vorland
  • B. Das Südwestdeutsche Becken
  • C. Die Mitteldeutsche Gebirgsschwelle nebst ihren Tieflandsbuchten
  • D und IX. Das Norddeutsche Tiefland
  • [CII. Europa und die übrigen Erdteile nebst einer kurzen Handelsgeographie und mathematischen Erdkunde]
  • Erster Teil. Die Landschaften Europas
  • Zweiter Teil. Die Außereuropäischen Erdteile
  • Dritter Teil. Wirtschaftsgeographie Deutschlands. (Als Wiederholung und Erweiterung)
  • Vierter Teil. Deutschlands Weltstellung und Welthandel
  • Fünfter Teil. Elementare mathematische Geographie
  • Einband

Volltext

22 Die Mitteldeutsche Gebirgsschwelle nebst ihren Tieflandsbuchten, 
Flüsse Kocher und Jagst im NO und in das des Schwarzwaldes im SW. Dieser 
natürlichen Gliederung entspricht die Einteilung des Landes invierVerwaltnngs- 
bezirke, in den Neckarkreis (mit Ludwigsburg als Sitz der Verwaltung), Donau- 
kreis (Ulm), Jagstkreis (Ellwangen) und Schwarzwaldkreis (Reutlingen). 
Die württembergische Universitätsstadt ist Tübingen. 
C. Die Nitteldeutsche Gebirgsschwelle 
nebst ihren Tieflanösbuchten. 
Auch im mittleren Deutschland treten noch viele Gebirge hervor. 
Diese haben eine ziemlich bedeutende Höhe Weite Hochflächen aber 
fehlen in Mitteldeutschland. Daher kann man von einer Mittel- 
deutschen Gebirgsschwelle sprechen. In diese greifen von N her 
Tieflandsbnchten ein, 
V. 
Die Rheinische Schieferplatte unö öie Cölner Bucht. 
Aus dem früheren Seebecken der Oberrheinischen Tiefebene fand 
der Rhein bei Bingen Abfluß über die Rheinische Schieferplatte. 
Im Laufe der Zeit hat er sich durch diese eine tiefe Rinne gegraben. 
A. Die einzelnen Gebiete Her Lanöschast. 
1. Der Taunus unö das Rheintal bis Lobten;. 
§ 24. Der Taunus, vor dem der Rhein bei Mainz nach W umbiegen 
muß, bildet den südöstlichen Teil der Rheinischen Schieferplatte. Er 
ist im 8 am höchsten. (Feldberg 880 m). Von Frankfurt a. M. aus 
erblickt man ihn als eine lange Bergkette (dort die Höhe genannt). Der 
südliche, dem Rheine zugekehrte Abhang des Tauuus heißt Rheingan. 
Nach NW geht der Taunus zu einem durchschnittlich 400 m hoch ge¬ 
legenen Plateau über. 
Wo sich an der Südwestecke des Tannus auf dem Niederwald 
das Denkmal der Germania erhebt, erreicht der Rhein sein Durch- 
bruchstal. Besonders die erste Strecke ist sehr enge, fast schlachten- 
förmig. (Binger Loch!) Zu beiden Seiten des Stromes erheben sich 
hohe Felswände. Hier und da durchsetzen noch Felsklippen sein Bett. 
An der sagenumwobenen Loreley, einem trotzig aus dem Strome auf¬ 
steigenden Schieferfels (Ley-Schiefer). ist der Rhein am meisten eingeengt. Seine 
Breite, die bei Rüdesbeim 830 m beträgt, verschmälert sich dort bis auf 165 m, 
während die Tiefe bis zu 27 m wächst. Fast alle Höhen zu beiden Seiten des Rheines 
sind von Reben bekränzte und auf den steilsten von ihnen erheben sich alte Ritter¬
	        

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Kerp, Heinrich. Kleines Lehrbuch Der Erdkunde. Trier: Lintz, 1909. Print.
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