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Welt- und Staatskunde

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN734334419
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6320153
Title:
Heimatkunde von Altona und Umgegend
Shelfmark:
GB-II 47(2,1893)
Author:
Ehlers, Hans
Place of publication:
Altona
Publisher:
Uflacker
Document type:
Monograph
Collection:
Geography textbooks,imperial Germany
Publication year:
1893
Edition title:
2., verb. u. verm. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
für den vorbereitenden geographischen Unterricht in den Altonaer Schulen

Appendix

Title:
Anhang
Document type:
Monograph
Structure type:
Appendix

Contents

Table of contents

  • Welt- und Staatskunde
  • binder
    binder
  • Title page
  • Vorwort zur ersten Auflage
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Die Entwicklungsgeschichte der Erde
  • II. Die Vorgeschichte der Menschheit
  • III. Die Entwicklung der Kulturnationen
  • IV. Deutsche Verfassungs- und Kulturgeschichte
  • 3. Das Mittelalter
  • 5. Untergang des ,,heiligen römischen Reiches deutscher Nation" und Neugründung des Reiches
  • V. Die Verfassung und Verwaltung des Deutschen Reiches und Preußischen Staates und die Parteien
  • 1. Die Verfassung des Deutschen Reiches
  • 4. Die Verwaltung des Preußischen Staates
  • binder

Full text

I. Die Entwicklungsgeschichte der Erde. 17 
eiszeiten wuchsen viele Bäume und Sträucher in Deutschland, die 
sich heute nur noch in den Mittelmeerländern finden. 
Mit der letzten Vereisung verschwindet bei uns ein großer Teil 
der Eiszeittierwelt — Mammut und Höhlenbär völlig; Löwe, 
Leopard und Hyäne sind in wärmere Gegenden, Renntier, Eis¬ 
fuchs, weiße Hasen nach den Polen, Gemse, Murmeltier und Stein¬ 
bock in höhere Bergregionen gezogen — und die lokalen Formen 
der Gegenwart treten hervor. 
Der Umbildungsprozeß der Erde nimmt auch heute ununter¬ 
brochen seinen Fortgang. Die durch Wasser und Wind gebildeten 
Ablagerungen der jüngsten Zeit werden als Alluvium bezeichnet. 
Wir haben bisher rückwärts geschaut. Es stellt sich nun ganz 
von selbst die Frage ein: Wie wird sich die Entwicklung unserer 
Erde weiter vollziehen, was wird einst aus ihr werden? 
Nun, eine zutreffende Antwort auf diese Frage läßt sich, da wir 
Sehergabe nicht besitzen, natürlich nicht geben. Aber doch hat sich 
der grübelnde menschliche Verstand an sie herangewagt und 
sie durch vergleichende Betrachtungen und hieraus gezogene Schlüsse 
zu beantworten versucht. Wenn solche Antworten auch greifbaren 
Wert nicht besitzen, so kommen sie doch jenem Drang im Menschen 
entgegen, auch auf die letzten Fragen eine Antwort zu finden. 
Es ist schon Seite 6 ausgesprochen worden, daß wir der Be¬ 
trachtung der Entwicklung der Himmelskörper im allgemeinen die 
uns bekannten Verhältnisse auf unserer Erde zugrunde legen 
dürfen. Umgekehrt dürfen wir daher auch aus den Zuständen 
anderer, älterer Himmelskörper, deren Feststellung uns in gewissen 
Grenzen wohl möglich ist, auf die künftige Entwicklung unseres 
Erdkörpers schließen. 
Wir wenden uns zunächst dem uns am nächsten stehenden 
und unserer Beobachtung am leichtesten zugänglichen Himmelskörper, 
dem Mond, zu. Mit Hilfe unserer vorzüglichen großen Fernrohre 
läßt er sich aufs genaueste beobachten. In dem Objektiv des 
Riesenfernrohrs der Treptower Sternwarte (bei Berlin) erscheint 
er so nahe, daß man glaubt, ihn mit der Hand ergreifen zu können. 
Mit Hilfe dieses Fernrohres ist es möglich, auf seiner Oberfläche 
bereits Gegenstände gut zu unterscheiden, die nur eine allseitige 
Ausdehnung von 100 m zu haben brauchen. Wäre der Mond 
bewohnbar und tatsächlich bewohnt, so würde es sicher auch irgend¬ 
welche Kulturwerke aus Menschenhand von solcher Ausdehnung dort 
geben. Diese finden sich aber nicht, und schon die direkte Beob¬ 
achtung lehrt uns, daß dieser Himmelskörper nicht bewohnt ist. 
Der Mond ist bedeutend kleiner und verhältnismäßig älter 
Engelhardt, Welt- u. Staatskunde. 2. Aufl. 2
	        

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Engelhardt, Georg. Welt- Und Staatskunde. Berlin: Mittler, 1910. Print.
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