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Bilder aus den deutschen Kolonien

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN735085161
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6325665
Title:
Bilder aus den deutschen Kolonien
Shelfmark:
GL-II 14(1,08)
Place of publication:
Essen
Publisher:
Baedeker
Document type:
Monograph
Collection:
Geography textbooks, imperial Germany
Publication year:
1908
Edition title:
5. - 18. Tsd. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
Lesestücke

Chapter

Title:
1. Die Bedeutung der Kolonien für die deutsche Volkswirtschaft
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Bilder aus den deutschen Kolonien
  • Binder
  • Advertising
  • Title page
  • Vorrede
  • Inhaltsverzeichnis
  • 1. Die Bedeutung der Kolonien für die deutsche Volkswirtschaft
  • 2. Wirtschaftliches Leben in unseren Kolonien
  • 3. Kautschuk
  • 4. Die wichtigsten Kautschuk-Gewächse
  • 5. Kopra und die Kokospalme
  • 6. Die Kolanuß
  • Schutzgebiet Togo
  • Schutzgebiet Kamerun
  • Schutzgebiet Deutsch-Südwestafrika
  • Schutzgebiet Deutsch-Ostafrika
  • Schutzgebiet Kiautschou
  • Schutzgebiet Neu-Guinea und Samoa
  • Advertising
  • Advertising
  • Binder

Full text

— 2 — 
Kamerun und Ostafrika ist heute schon nicht unbedeutend und bei einer sorg- 
samen Gewinnungsmethode und einer Verbesserung der Verkehrsverhältnisse 
noch in erheblichem Maße steigerungsfähig. Über die Aussichten der Tabak- 
und Kaffeegewinnung ist ein endgültiges Urteil noch nicht möglich. Da- 
gegen hat zweifellos der Kakaobau in Kamerun und Samoa einen guten 
Boden. Der Anban von Mais und Reis hat in Ostafrika während der 
letzten Jahre ansehnliche Fortschritte gemacht. Südwestafrika hat — abge- 
sehen von den Aussichten des Bergbaues — für die Viehzucht und nament- 
lich für die Gewinnung von Schafwolle eine Zukunft, die sich nach dem 
Beispiele des ähnlich beschaffenen britischen Südafrika beurteilen läßt. 
Der Punkt jedoch, in dem unsere Schutzgebiete gegenüber den mit ähn¬ 
licher Ertragsfähigkeit ausgestatteten Nachbarkolonien fast durchweg im Nach- 
teil sind, liegt in den natürlichen Vorbedingungen für den Verkehr. Es ist 
klar, daß eine Kolonisation in ohnedies schwierigen Gebieten zunächst dort 
beginnt, wo günstige Landungsverhältnisse zur Niederlassung einladen, und 
wo schiffbare Ströme einen leichten und billigen Verkehr mit dem Hinter- 
lande gestatten. Wir, als die zuletzt Gekommenen, fanden diese Orte eines 
leichten Zugangs bereits besetzt. Wir brauchen nur an Ostafrika mit seinem 
Mangel an schiffbaren Strömen zu denken, an Togo mit seinen ungünstigen 
Landungsverhältnissen, wo die Engländer mit der Mündung des Volta sich 
den natürlichen Zugang zum Hinterlande gesichert haben, an Kamerun, das 
mit seinen für die Schiffahrt unbrauchbaren Flüssen eine tote Ecke zwischen 
den schiffbaren Stromgebieten des Niger und Kongo bildet, an Südwest- 
afrika mit seiner nahezu unzugänglichen Küste, die zudem noch ein breiter 
Wüstengürtel vom Hinterlande trennt. 
Aber diese Ungunst der natürlichen Verhältnisse, so sehr sie auch die 
Entwicklung der Kolonien erschwert, ist kein Nachteil, der nicht gut zu machen 
wäre. Die heutige Technik gestattet uns, diesen Widerstand der Natur zu 
überwinden. Was unsern Schutzgebieten an natürlichen Verkehrserleichte- 
rungen versagt ist, das können und müssen wir ihnen durch leistungsfähige 
künstliche Verkehrsmittel, durch Landungsanlagen und Eisenbahnen ersetzen. 
Nach Prof. Dr. Karl Helfferich 1905. 
2. Wirffchafflidies lieben In unseren Kolonien. 
Leider waren erst die Aufstünde drüben in unseren Schutzgebieten und 
die Aufdeckung von Mißständen in unserer Verwaltung daheim nötig, um 
die Aufmerksamkeit weiterer Kreise unseres Volkes wieder eindringlich auf 
unsere überseeischen Besitzungen zu lenken, und diese Mahnungen waren recht 
rauher Art. Der übergroßen Zahl derjenigen, denen es an Zeit, Gelegenheit 
und — sagen wir es offen — auch an Interesse fehlte, sich darüber zu be- 
lehren, was wir in unseren Kolonien bisher eigentlich wirtschaftlich erstrebt 
und erreicht haben, mochte es scheinen, als sei unsere Kolonialpolitik überhaupt 
vollständig niedergebrochen. 
Aber sind diese Hiobsposten wirklich alles, was wir von unseren Schutz- 
gebieten zu berichten hätten? Stehen neben den Schattenbildern nicht auch 
Hoffnungsspendende Lichtseiten?
	        

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Bilder Aus Den Deutschen Kolonien. Essen: Baedeker, 1908. Print.
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