GEI-Digital Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
  • Rotate to the left
  • Rotate to the right
  • Reset image to default view
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Bilder aus den deutschen Kolonien

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN735085161
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6325665
Title:
Bilder aus den deutschen Kolonien
Shelfmark:
GL-II 14(1,08)
Place of publication:
Essen
Publisher:
Baedeker
Document type:
Monograph
Collection:
Geography textbooks, imperial Germany
Publication year:
1908
Edition title:
5. - 18. Tsd. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
Lesestücke

Chapter

Title:
1. Die Bedeutung der Kolonien für die deutsche Volkswirtschaft
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Bilder aus den deutschen Kolonien
  • Binder
  • Advertising
  • Title page
  • Vorrede
  • Inhaltsverzeichnis
  • 1. Die Bedeutung der Kolonien für die deutsche Volkswirtschaft
  • 2. Wirtschaftliches Leben in unseren Kolonien
  • 3. Kautschuk
  • 4. Die wichtigsten Kautschuk-Gewächse
  • 5. Kopra und die Kokospalme
  • 6. Die Kolanuß
  • Schutzgebiet Togo
  • Schutzgebiet Kamerun
  • Schutzgebiet Deutsch-Südwestafrika
  • Schutzgebiet Deutsch-Ostafrika
  • Schutzgebiet Kiautschou
  • Schutzgebiet Neu-Guinea und Samoa
  • Advertising
  • Advertising
  • Binder

Full text

— 12 — 
Dem Eingeborenen der australischen Inselwelt ist die Kokospalme auch 
sonst für sein Leben von höchstem Werte. Sie nährt ihn und tränkt ihn mit 
ihrer Frucht, sie liefert ihm das Holz zu seinem Hause, zu seinem Boote und 
zu vielerlei Geräten, sie deckt mit ihren Blättern das Dach seiner Hütte, 
gibt ihm zu deren Auskleidung die Matten, kleidet ihn wohl auch mit dem 
Bast ihrer Rinde und läßt ihn ihr Fasergewebe zu allerlei Arbeiten verwerten. 
Nach Salesius und v. Beck. 
b. Die Kolcmufj. 
Nachrichten über die Kolanuß, dieses wichtige und unentbehrliche Ge- 
wachs Afrikas, sind schon ziemlich früh nach Europa gekommen. Am Ende 
des 16. Jahrhunderts führten die Portugiesen das Genußmittel als ein 
gesuchtes Tauschobjekt nach Jnnerafrika, und fchon damals lief das portu¬ 
giesische Sprichwort um: „Wer kostet von der Kola, bleibt in Angola". 
Zur selben Zeit kamen die ersten Kolanüsse nach London. Die Bekanntschaft 
mit dem Baume, der diese Nüsse tragt, ist natürlich viel jünger und erst im 
19. und unserem Jahrhundert eine genauere geworden. Seine ursprüngliche 
Heimat ist die Westküste Afrikas; aber das Lieblingsgewächs der Neger ist 
schon vor langer Zeit von ihnen nach Amerika verpflanzt worden. Und Eng- 
land hat nicht nur in seinen afrikanischen Kolonien, sondern auch in den 
indischen, amerikanischen und australischen Ländern und Inseln bedeutende 
Kola-Anpflanzungen gemacht. 
Der echte Kolabaum ist ein weit über die Äquatorländer Westafrikas 
von Sierra Leone bis zum Kongo und bis in Entfernungen von 700 bis 
800 km von der Küste vorkommender schöner Baum, der 10 bis 20 m er¬ 
reicht und in seiner Erscheinung mit seiner dicken grauen Rinde und den 
niedrig hängenden Ästen fast an unsere echte Kastanie erinnert. Die Kola 
scheint sich recht verschiedenen Böden anzupassen und flieht allein sumpfige und 
Überschwemmungen ausgesetzte Gebiete. In seiner eigentlichen Heimat West- 
asrika ist der Kolabanm sehr anspruchslos und nimmt mit dem allerschlechtesten 
Boden vorlieb, wenn er nur nicht unter Nässe leidet. Die Kola bedarf eines 
warmen und feuchten Klimas, und wenn sie sich auch von der Nachbarschaft 
des Meeres bis zu Höhen von 1100 bis 1500 in findet, so bekommt ihr 
doch am besten die Lage zwischen 300 und 600 m. 
Die Fortpflanzung geschieht durch Samen, indem man die größten und 
reifsten auswählt. Die jungen Pflanzen erscheinen nach 3 bis 5 Wochen: 
man läßt sie wachsen, bis sie 30 cm hoch sind; dann muß man ausdünnen, 
indem man die Hälfte der Pflänzlinge in ein neues Beet einsetzt und wachsen 
läßt, bis sie fast 1 m hoch sind. Die letzte Verpflanzung findet im Beginn 
der Regenzeit statt. Da die jungen Pflanzen des Schattens bedürfen, ist es 
nötig, wenn kein natürlicher Schatten vorhanden ist, einige Monate vorher 
Bananen zu pflanzen. Man hat so den Vorteil, Vorernten zu erhalten, 
aber die Bananen erschöpfen den Boden. Man pflanzt sie 3 bis 3Vz m 
voneinander zwischen die Kolabäume. Eine einmal eingerichtete Pflanzung
	        

Cite and reuse

Cite and reuse

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS IIIF manifest Mirador ALTO TEI Full text PDF DFG-Viewer OPAC

Chapter

PDF RIS

Image

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Image

URN:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Bilder Aus Den Deutschen Kolonien. Essen: Baedeker, 1908. Print.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment