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Bilder aus den deutschen Kolonien

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN735085161
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6325665
Titel:
Bilder aus den deutschen Kolonien
Signatur:
GL-II 14(1,08)
Erscheinungsort:
Essen
Verlag:
Baedeker
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geographieschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1908
Ausgabenbezeichnung:
5. - 18. Tsd. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
Lesestücke

Kapitel

Titel:
Schutzgebiet Togo
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Bilder aus den deutschen Kolonien
  • binder
  • Werbung
  • Titelseite
  • Vorrede
  • Inhaltsverzeichnis
  • 1. Die Bedeutung der Kolonien für die deutsche Volkswirtschaft
  • 2. Wirtschaftliches Leben in unseren Kolonien
  • 3. Kautschuk
  • 4. Die wichtigsten Kautschuk-Gewächse
  • 5. Kopra und die Kokospalme
  • 6. Die Kolanuß
  • Schutzgebiet Togo
  • Schutzgebiet Kamerun
  • Schutzgebiet Deutsch-Südwestafrika
  • Schutzgebiet Deutsch-Ostafrika
  • Schutzgebiet Kiautschou
  • Schutzgebiet Neu-Guinea und Samoa
  • Werbung
  • Werbung
  • binder

Volltext

Schufjgebief Togo, 
1. Das Uogoland. 
An der früher durch ihren Menschenhandel berüchtigten Sklavenküste 
liegt Deutschlands kleinstes Schutzgebiet, nämlich Togo. Es erstreckt sich vom 
6. bis zum 11. Grade nördlicher Breite, gehört also ganz in die heiße Zone. 
Das stäche, völlig hafenlose Gestade senkt sich langsam unter den Meeres- 
spiegel und wird' von einer furchtbaren Braudung umtobt, die unaufhörlich 
schwere, schaumgekrönte Wellenzüge an das Ufer treibt, wo sie sich donnernd 
brechen. Die Schiffe müssen daher weit draußen vor Anker gehen und ihre 
Reisenden und Waren in Booten zur Landungsbrücke senden, die bei der 
Hauptstadt Lome an 300 Meter in die See hineingebaut ist. 
Froh betritt der Fremde den sicheren Steg und eilt erwartungsvoll 
dem neuen Ziele entgegen. Vor ihm leuchtet im Sonnenschein der gelblich- 
weiße Strand, der sich nach rechts und links in ermüdender Eintönigkeit fort- 
zieht. Etwas landauf, für die Salzflut nicht mehr erreichbar, winkt das erste 
Grün, eine genügsame Winde mit langen Ranken und ein zähes Quecken- 
gras, das eng den dürren Sand durchwurzelt. Dann folgt, anfänglich ver- 
einzelt, niedriges Gebüsch, das bald zum undurchdringlichen Dickicht wird, 
aus dem ab und zu knorrige, verkrüppelte Bäume neben schlanken Kokos» 
Palmen hervorragen. 
Im Bereiche der Stadt ist der wilde Busch längst verschwunden. Auf 
reinlichem Grunde erheben sich lange Häuserreihen, an wohlgepflegten, fauberen 
Straßen, die zu beiden Seiten bepflanzt sind. Der südliche Teil Lomes ist 
das Europäerviertel. Hier wohnt der kaiserliche Gouverneur mit seinen Be¬ 
amten und den Osfizieren, welche die aus Eingeborenen gebildete Truppe be- 
fehligen. An die Regierungsbauten schließen sich, parallel zum Strande, die 
Geschäftshäuser der Weißen, in Afrika „Faktoreien" genannt, mit ihren um- 
mauerten Höfen, ihren Lagerschuppen und Verkaufsläden, in denen von früh 
bis spät gehandelt wird. Telegraph und Fernsprechleitungen gehen, wie bei 
uns, vom Postgebäude aus. Fast in einer Linie mit der Landungsbrücke 
liegt der Bahnhof, unweit dessen die katholische Missionskirche mit ihren 
hohen Spitztürmen sichtbar wird. Die evangelische Mission, die seit 1847
	        

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Bilder Aus Den Deutschen Kolonien. Essen: Baedeker, 1908. Print.
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