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Bilder aus den deutschen Kolonien

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN735085161
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6325665
Titel:
Bilder aus den deutschen Kolonien
Signatur:
GL-II 14(1,08)
Erscheinungsort:
Essen
Verlag:
Baedeker
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geographieschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1908
Ausgabenbezeichnung:
5. - 18. Tsd. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
Lesestücke

Kapitel

Titel:
Schutzgebiet Kamerun
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Bilder aus den deutschen Kolonien
  • binder
  • Werbung
  • Titelseite
  • Vorrede
  • Inhaltsverzeichnis
  • 1. Die Bedeutung der Kolonien für die deutsche Volkswirtschaft
  • 2. Wirtschaftliches Leben in unseren Kolonien
  • 3. Kautschuk
  • 4. Die wichtigsten Kautschuk-Gewächse
  • 5. Kopra und die Kokospalme
  • 6. Die Kolanuß
  • Schutzgebiet Togo
  • Schutzgebiet Kamerun
  • Schutzgebiet Deutsch-Südwestafrika
  • Schutzgebiet Deutsch-Ostafrika
  • Schutzgebiet Kiautschou
  • Schutzgebiet Neu-Guinea und Samoa
  • Werbung
  • Werbung
  • binder

Volltext

Schutzgebiet Kamerun. 
1. Das Dorf Bonaberi. 
Das Dorf Bonaberi erstreckt sich vom Strand fast eine halbe Stunde 
weit landein. Durch das Tor der Mifsionsstation kommen wir nach wenigen 
Schritten in eine der neuangelegten Hauptdorfstraßen. In langer, gerader 
Linie ziehen sich rechts und links die niederen, aber hübsch gefertigten Matten- 
Hütten der Neger bis an den Wald oder „Busch" im Hintergrunde hin. 
Die meisten Hütten sind noch ganz neu. Die alten, die ohne Plan und 
Ordnung da, wo es einem jedem gerade paßte, gebaut waren, mußten ab- 
gebrochen und neue an den Hauptstraßen in gleicher Fluchtlinie errichtet werden. 
So kommt nach und nach Ordnung und Sauberkeit durch die dankenswerten 
Bemühungen des kaiserlichen Bezirksamtmanns von Dnala in unsere Neger- 
dörfer herein. Freilich danken es ihm unsere Neger zunächst noch wenig. 
Machen wir nach Feierabend einen Gang durch die Straßen, so sitzen sie in 
Gruppen bei einander zum gemütlichen Plauderstündchen. 
Wir grüßen die Leute: „Wie geht es Euch?" 
„O, Herr", sagen sie, „uns geht es schlecht; die Arbeit tötet uns 
nächstens." 
Aber es ist nicht so schlimm. Sie sind nur die fleißige Arbeit mit 
den Armen nicht gewöhnt und möchteu lieber Handel treiben oder Prozesse 
führen, anstatt mit Hacke und Schaufel neue Straßen bauen und Gräben 
ziehen und dergleichen. 
Ein großer Teil des täglichen Lebens und Treibens spielt sich auf 
der offenen Straße ab. Da sitzen ein paar Frauen vor der Kochhütte und 
bereiten das Essen: dort sind andere beschäftigt, einander das Haar in kunst- 
volle Figuren zu flechten. Eine Gruppe von Männern hat eine Streitsache 
zu hören und zu entscheiden, andere sitzen einzeln vor der Hütte auf niedrigem 
Schemel und flechten Matten aus Palmblättern, flicken ihre Netze, drehen 
Seile aus Bast oder pflegen der Ruhe und Beschaulichkeit. Die Kinder 
unterhalten sich mit Spielen aller Art. Nicht ungeschickt ahmen sie aller- 
Hand Spielzeuge der Europäer nach; sie haben aber auch nicht wenige eigene.
	        

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Bilder Aus Den Deutschen Kolonien. Essen: Baedeker, 1908. Print.
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