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Landeskunde von Württemberg

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN736078584
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-9286192
Title:
Landeskunde von Württemberg
Shelfmark:
GL-II 37(1,05)
Author:
Lauffer, Friedrich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Lung
Document type:
Monograph
Collection:
Geography textbooks, imperial Germany
Publication year:
1905
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
für Schule und Haus

Chapter

Title:
A. Die natürlichen Teile Württembergs
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
I. Das Neckarland
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Landeskunde von Württemberg
  • Binder
  • Title page
  • Inhalts-Übersicht
  • A. Die natürlichen Teile Württembergs
  • I. Das Neckarland
  • II. Der Schwarzwald
  • III. Die Alb
  • IV. Oberschwaben
  • B. Württemberg als Ganzes
  • C. Das württembergische Verkehrswesen
  • D. Das württembergische Staatswesen
  • Binder

Full text

— 34 — 
Fröhlich baden im Strom den Fuß die glühenden Berge, 
Kränze von Zweigen und Moos kühlen ihr sonniges Haupt. 
Und, wie die Kinder hinauf zur Schulter des herrlichen Ahnherrn, 
Steigen am dunkeln Gebirg Festen und Hütten hinauf. 
Aber unten im Tal, wo die Blume sich nährt an der Quelle, 
Streckt das Dörfchen vergnügt über die Wiese sich ans." 
II, Der Schwarzwald. 
,.£> Zchwarzwald, o Heimat, wie bist du so schön!' 
Voni Neckarland gehen wir westwärts über die Hochfläche des Gäus 
oder die Täler der Enz und Nagold hinauf in den Schwarzwald. 
Im Oberlauf des Neckars vou Schwenningen bis Horb reicht er 
unmittelbar bis an das Neckartal heran. Eine nahezu gerade Liuie von 
Pforzheim über Horb nach Sckiwenninaen gibt die Grenze des Schwarz- 
Walds gegen die Neckarlandschaft an. Als natürliche Grenzen zwischen 
beiden Gebieten können also das Nagoldtal von Pforzheim bis zur 
Stadt Nagold und das obere Neckar tal von Horb bis Schwenningen 
gelten. 
Fast unmerklich ist der Übergang aus dem Oberen Gän von Eutingen 
westwärts in den Schwarzwald bei Freudenstadt; man wird, wenn man 
sich dieser Schwarzwaldstadt nähert, kaum gewahr, daß man sich auf einem 
Gebirge befindet. 
Das württembergische Schwarzwaldgebiet bildet seiner Grundform 
nach ein beinahe gleichschenkliges Dreieck, dessen Grundlinie die ebengenannte 
Grenze gegen das Neckarland, die Linie Pforzheim-Schwenningen, etwa 
85 km lang, und dessen Spitze der Katzenkopf am westlichsten Punkt Württem- 
bergs bildet. Die Höhe dieses Dreiecks: Katzeukopf-Nagold, etwa 40 km, 
gibt die größte Breite des württembergischen Schwarzwalds an. 
Der Anteil Württembergs am Schwarzwald beträgt nur 
den dritten Teil vom ganzen Gebirge. Die schönsten und großartigsten 
Schwarzwaldlandschaften gehören zu Baden. Wir besitzen nur die nord¬ 
östlichen Ausläufer des mächtigen Gebirges. Verglichen mit dem Neckar- 
land beträgt die Ausdehnung des württembergischen Schwarzwaldes nur 
ungefähr '/6 jenes Gebiets, etwa 1500 qkm (30 Quadratmeilen). 
Der Schwarzwald ist ein Mittelgebirge, das aus zahlreichen 
Gebirgsstöcken besteht, die schroff und steil zu den engen, tiefen 
Tälern und Schluchten abfallen. Die meisten Berggipfel sind kuppen- 
förmig, sanft gerundet, nicht in zackige Spitzen und Hörner auslaufend wie 
die Alpenberge. Schroffe Felswände zeigen nur hin und wieder die Tal- 
feiten der Berge; sie zeugen von dem einstigen gewaltsamen Durchbruch
	        

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Bock, Eduard. Lesebuch Für Die Oberstufe. Breslau: Hirt, 1908. Print.
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