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Landeskunde von Württemberg

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN736078584
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-9286192
Title:
Landeskunde von Württemberg
Shelfmark:
GL-II 37(1,05)
Author:
Lauffer, Friedrich
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Lung
Document type:
Monograph
Collection:
Geography textbooks, imperial Germany
Publication year:
1905
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
für Schule und Haus

Chapter

Title:
A. Die natürlichen Teile Württembergs
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
II. Der Schwarzwald
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Landeskunde von Württemberg
  • Binder
  • Title page
  • Inhalts-Übersicht
  • A. Die natürlichen Teile Württembergs
  • I. Das Neckarland
  • II. Der Schwarzwald
  • III. Die Alb
  • IV. Oberschwaben
  • B. Württemberg als Ganzes
  • C. Das württembergische Verkehrswesen
  • D. Das württembergische Staatswesen
  • Binder

Full text

42 — 
aus dessen Innern eine zweihundertjährige Ulme emporragt (Uhlaud: „Tie- 
Ulme zu Hirsau."), hierauf nach Lieb en^ll, Stadt, 1100 ©., Lustkur- 
und Badeort mit warmen Quellen. 
Im Enztal besuchen wir die Oberamtsstadt Neuenbürg, 2400 E., 
eine echte Schwarzwaldstadt in dem hier um den Schloßberg sich schlingenden 
engen Tal; Sägewerke, Holzhandel, Sichel- und Sensenfabriken; ferner 
Wildbad, 3800 E., berühmte Badestadt mit warmen Quellen (34—37 ° C.); 
Calmbach, Sägewerke und Holzhandel. 
Am Oberlauf der Alb liegt nahe der badischen Grenze das Städtchen 
Herrenalb, 1300 E., beliebter Lustkur- und Badeort, ehemaliges Kloster. 
III. Die Alb. 
Gegrüßet sei mir allenthalb, 
Du, meine einz'ge Schwabenalb! 
Der Name Alb heißt wahrscheinlich nach dem keltischen Alp soviel 
als Höhe d. h. Berg oder Bergweide (vergl. Alpen uud Almen!) und ist 
wohl nicht — wie früher geschehen — abzuleiten oon dem lateinischen 
Eigenschaftswort albus — weiß. 
Die Schwäbische Alb, wie der volle geographische Name lautet, 
ist ein langgestrecktes, mächtiges Kalkgebirge, das unser Vaterland in der 
Richtung von Südwesten nach Nordosten, von der Baar am oberen 
Neckar und an der oberen Donau bis zum Ries an der bayerischen Grenze 
durchzieht. 
Der gewaltige Gebirgszug wird im Nordwesten begrenzt vom 
Neckarland, zunächst von der Albvorebene, im Südosten vom oberen 
Donantal. Im Südwesten und im Nordosten hört er an den beiden Landes- 
grenzen eigentlich nicht auf sondern erfährt hier nur eine Unterbrechung, 
nämlich im Südwesten durch das Vulkangebiet des Hegau in Baden mit 
dem zu Württemberg gehörigen Bergkegel Hohentwiel, im Nordosten 
aber durch den flachen Kessel des Ries in Bayern. Im übrigen beginnt die 
Jurakette, wie man den gesamten Gebirgszug auch nennt, als Schweizer- 
Jura schon am Genfer See und zieht als Fränkischer Jura durch Bayern 
hin bis zum Fichtelgebirge. Die Schwäbische Alb oder der Schwäbische 
Jura ist also nur das mittlere Glied eines langen, in der Richtung von 
Südwesten nach Nordosten durch Mitteleuropa sich erstreckenden Gebirgszugs- 
Der Form nach bildet unser Albgebiet einen schmalen rechteckigen 
Streifen von etwa 160 km Länge und 30—40 km Breite; die Länge 
beträgt also das Vier- bis Fünffache der Breite. Aus diesen Zahlen ergibt 
sich ein Flächeninhalt von rund 5000 qkm oder etwa 85 Quadrat¬ 
meilen. Verglichen mit dem Neckarland ist das Albgebiet nur halb so groß
	        

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Lauffer, Friedrich. Landeskunde Von Württemberg. Stuttgart: Lung, 1905. Print.
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