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Landeskunde von Württemberg

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN736078584
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-9286192
Titel:
Landeskunde von Württemberg
Signatur:
GL-II 37(1,05)
Autor*in:
Lauffer, Friedrich
Erscheinungsort:
Stuttgart
Verlag:
Lung
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geographieschulbücher Kaiserreich
Erscheinungsjahr:
1905
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
für Schule und Haus

Kapitel

Titel:
B. Württemberg als Ganzes
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Landeskunde von Württemberg
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhalts-Übersicht
  • A. Die natürlichen Teile Württembergs
  • I. Das Neckarland
  • II. Der Schwarzwald
  • III. Die Alb
  • IV. Oberschwaben
  • B. Württemberg als Ganzes
  • C. Das württembergische Verkehrswesen
  • D. Das württembergische Staatswesen
  • Einband

Volltext

70 — 
Epilept sche zu Stetten und Mariaberg; die Rettungsanstalten zu 
Lichtenstern, Tenipelhos, Schönbühl, Plieningen, Winnenden, Tuttlingen, 
Herbrechtingen u. s. w. 
C. Das wiirttembergische Verkehrswesen. 
Die blühende Landwirtschaft und die aufstrebende Industrie haben in 
unserem Lande einen lebhaften Verkehr hervorgerufen. Der Postverkehr 
wird dnrch etwa 1600 Postanstalten und 7000 Postbeamte bewältigt. Dem 
Telegraphenverkehr dienen über 5000 Km Telegraphenlinien. Ein riesiges 
Telephonnetz spannt sich über das ganze Land aus. Die Schiffahrt hat einige 
Bedeutung auf dem untern Neckar von Heilbronn abwärts, auf der Donau 
von Ulm an, besonders aber auf dem Bodensee von Friedrichshafen aus. 
Aber von der größten Bedeutung für den Verkehr sind neben den guten 
Straßen unsere Eisenbahnen. Die erste Eisenbahn in unserem Laude wurde 
1845 von Cannstatt nach Untertürkheim gebaut. Jetzt haben wir ein Eisen- 
bahnnetz von etwa 2000 Km Länge. 
Die wichtigsten Eisenbahnlinien sind: 
1. Die Hauptbahn: Bretten, Mühlacker, Bietigheini, Ludwigsburg, 
Zuffenhausen, Stuttgart, Cannstatt, Eßlingen, Plochingen, Göppingen, Geis- 
lingen, Ulm, Biberach, Aulendorf, Ravensburg, Friedrichshafen. 
2. Die untere Neckar bahn: Bietigheim, Heilbronn, Jagstseld. 
3. Die Murrbahn: Cannstatt, Waiblingen, Backnang, Gaildorf, 
Hessental, Crailsheim. 
4. Die Kocherbahn: Heilbronn, Öhringen, Hall, Hessental. 
5. Die Remsbahn: Cannstatt, Waiblingen, Schorndorf, Gmünd, 
Aalen, Nördlingen. 
6. Die Kraichganbahn: Heilbronn, Schwaigern, Eppingen. 
7. Die Zaberbahn: Lanffen, Brackenheim, Güglingen. 
8. Die Strohgänbahn: Zuffenhausen, Korntal, Leonberg, Calw. 
9. Die Enzbahn: Mühlacker, Pforzheim, Neuenbürg, Wildbad. 
10. Die Nagoldbahn: Mühlacker, Pforzheim, Calw, Nagold, En- 
tingen, Horb. 
11. Die Gäu- und Schwarzwaldbahn: Stuttgart, Böblingen, 
Herrenberg, Eutingen, Freudenstadt, Alpirsbach, Schiltach, Hausach (Schil- 
tach—Schramberg). 
12. Die obere Neckarbahn: Plochingen, Nürtingen, Reutlingen, 
Tübingen, Rottenburg, Horb, Sulz, Oberndorf, Rottweil, Tuttlingen (Rott- 
weit—Schwenningen). 
13. Die Donaubahn: Tuttlingen, Sigmaringen, Riedlingen, Ehingen, 
Blaubeuren, Ulm. 
14. Die Hohenzollernbahn: Tübingen, Hechingen, Balingen, 
Ebingen, Sigmaringen.
	        

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Lauffer, Friedrich. Landeskunde Von Württemberg. Stuttgart: Lung, 1905. Print.
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