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[Band 3 und 4, [Schülerband]] (Band 3 und 4, [Schülerband])

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN746584989
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-9657473
Title:
Europa
Author:
Hammerdörfer, Karl
Kosche, Christian Traugott
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Weidmann und Reich
Document type:
Multivolume work
Collection:
Geography textbooks, pre-1871
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
ein geographisch-historisches Lesebuch zum Nutzen der Jugend und ihrer Erzieher

Volume

Persistent identifier:
PPN746586302
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-9672912
Title:
West- und Süd-Europa
Shelfmark:
GL-I 28(1,1784)-1
Author:
Hammerdörfer, Karl
Kosche, Christian Traugott
Volume count:
Bd. 1
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Weidmann und Reich
Document type:
Volume
Collection:
Geography textbooks, pre-1871
Publication year:
1784
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Binder

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Binder

Contents

Table of contents

  • Lesebuch für höhere Lehranstalten
  • [Band 3 und 4, [Schülerband]] (Band 3 und 4, [Schülerband])
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Prosa
  • A. Fabeln und Parabeln
  • B. Märchen
  • C. Erzählungen
  • D. Sagen aus dem klassischen Altertum
  • E. Deutsche Sagen
  • F. Geschichtsbilder
  • G. Aus Erd- und Völkerkunde
  • H. Naturbilder
  • J. Beschreibungen und Schilderungen
  • K. Briefe
  • II. Poesie
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Prosa
  • II. Poesie
  • Binder

Full text

114 
Von den Haustieren waren die meisten Gattungen und Arten 
vorhanden, die noch jetzt gefunden werden. Die wichtigsten waren 
Pferd und Rind. Ersteres hatte den größten Wert; ganze Rudel 
von Pferden sollen noch wild umhergelaufen sein; an den gezähmten 
wird weder die Gestalt noch die Schnelligkeit gerühmt. Der Deutsche 
liebte das Pferd ungemein; aber die Zucht des edlen Tieres er¬ 
fordert große Kenntnis und zu viele Austnerksamkeit, als daß Voll¬ 
kommenheit erwartet werden konnte; nur in der sorgsamsten Pflege 
kommt dasselbe zu seiner ganzen Schönheit und Ausbildung. Aber 
schlecht waren die deutschen Pferde trotzdem nicht; ihre Ausdauer, ihre 
Gelehrigkeit, ihre Genügsamkeit fanden die Anerkennung der Römer. 
Ja, nach einigen Menschenaltern schienen deutsche Pferde den Römern 
den Vorzug vor den ihrigen im Kriege zu verdienen. Und wenn 
schon zu Cäsars Zeit achthundert deutsche Reiter fünftausend römische 
in die Flucht zu schlagen vermochten, so können sie nur auf tüchtigen 
Pferden gesessen sein. Nach H. Luden. 
48. Die Schlacht im Teutoburger Wald. 
Im neunten Jahre nach Christi Geburt, als der Herbst ge¬ 
kommen war und die in Norddeutschland gewöhnlichen langen Regen¬ 
güsse bevorstanden, schritt Armin zur Ausführung seines lang vor¬ 
bereiteten Planes. Zuerst hatte er unter allerlei Vorwänden, zur 
Wache bei Herbeischaffung von Lebensmitteln für das Winterlager, 
zur Aufrechterhaltung der inneren Ordnung und Sicherheit und zum 
Schutz gegen noch nicht unterworfene Nachbarstämme, dem Varus 
eine gute Anzahl seiner Soldaten abgefordert und im Lande ver¬ 
teilt. Dann, um ihn mit seinem ganzen Heere vollends aus dem 
festen Lager herauszulocken hieß er einen etwas weit davon ent¬ 
legenen Stamm sich empören. Dieser Stamm ist nirgend genannt, 
aber es wird erzählt, der Weg zu demselben habe den Varus durch 
das Gebiet schon befreundeter Stämme geführt, die sich an ihn an¬ 
geschlossen hätten um ihn ganz sicher zu machen und es sei dem 
Armin sehr darum zu tun gewesen jeden Argwohn zu vermeiden. 
Tiefer im Innern Deutschlands waren noch keine Stämme unter¬ 
worfen, durch deren Land Varus hätte kommen können. Auch würde 
er sich schwerlich bei Wintersanfang zu einem Feldzug ins unbe¬ 
kannte Innere haben verleiten lassen. Es ist mithin nichts wahr¬ 
scheinlicher, als daß die Empörer im Rücken des Varus aufstanden
	        

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Lößl, Vinzenz et al. [Band 3 Und 4, [Schülerband]]. München: Pohl, 1904. Print.
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