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Hilfsbuch für den Unterricht in der alten Geschichte

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN746696299
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-9435161
Titel:
Lehrbuch für Frauenzimmer
Autor*in:
Steinberg, Christian Gottlieb
Erscheinungsort:
Breslau
Verlag:
Gutsch
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Realienbücher vor 1871
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN746696671
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-9435179
Titel:
[Bd. 1]
Signatur:
RD-I 12(1,1774)-1/2
Autor*in:
Steinberg, Christian Gottlieb
Bandzählung:
[Bd. 1]
Erscheinungsort:
Breslau
Verlag:
Gutsch
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Realienbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1772
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Einband

Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Einband

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Hilfsbuch für den Unterricht in der alten Geschichte
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Einleitung der Weltgeschichte
  • I. Die Geschichte der Griechen
  • Erster Zeitraum. Von der dorischen Wanderung bis zum Beginn der Perserkriege. Die Zeit der Wanderungen und Staatengründungen.
  • Zweiter Zeitraum. Vom Beginn der Perserkriege bis zum Ausbruch des peloponnesischen Krieges. Die Blütezeit Griechenlands.
  • Dritter Zeitraum. Vom Ausbruch des peloponnesischen Krieges bis zur Schlacht bei Chäronea. Die Zeit der staatlichen Zersplitterung
  • Vierter Zeitraum. Von der Schlacht bei Chäronea bis zur Unterwerfung Griechenlands durch die Römer. Die Zeit der mazedonischen Fremdherrschaft
  • II. Die Geschichte der Römer
  • Erster Zeitraum. Rom unter Königen
  • Zweiter Zeitraum. Rom als Republik
  • Dritter Zeitraum. Rom unter Kaisern
  • Zeittafel
  • Werbung
  • Einband

Volltext

60 I- Geschichte d. Griechen. Vom peloponnes. Krieg bis zur Schlacht bei Chäronea. 
Verwundet kehrte er nach Sparta zurück, wo man die Einfachheit 
bewunderte, welche er in dem beutereichen asiatischen Feldzuge sich be- 
wahrt hatte. 
387 e) Der Friede des Antalcidas oder der Königsfriede. Seitdem 
nahm der Krieg einen schleppenden Fortgang. Konon benutzte die 
Freundschaft der Perser, um mit ihrem Gelde die Mauern Athens 
wiederherzustellen und an der Erneuerung der attischen See- 
macht zu arbeiten. Allenthalben wurden die spartanischen Harmosten 
verjagt. Da kam den Spartanern die Gewandtheit des Unterhändlers 
Antalcidas zu Hilfe. Ein listiger Ränkeschmied, gewann er zuerst das 
Ohr des Satrapen von Jonien und dann des Artaxerxes selbst. Nach 
ihm wird der für die Griechen schmachvolle Friede benannt, in welchem 
der Perserkönig als Schiedsrichter über die Hellenenwelt dasteht (daher die 
Bezeichnung „Königsfriede") und die Stammesgenossen in Kleinasien 
wiederum persische Untertanen wurden. Die Urkunde lautete: „Der 
König Artaxerxes hält für recht, daß die Städte in Asien 
ihm gehören, die übrigen griechischen Städte aber selb- 
ständig sein sollen." 
Der Friede des Antalcidas begründete für Griechenland eine neue Gewalt- 
Herrschaft der Spartaner, die sich im Bunde mit den Persern gegen die 
vereinzelten, nicht mehr durch Bündnisse starken Städte alles erlauben zu können 
glaubten. Die alte Willkürherrschaft eines Lysander schien zurückgekehrt. Doch 
an dem Widerstande des frisch aufblühenden Thebens sollte sich der spartanische 
Übermut brechen. 
Dritter Abschnitt: Thebens Vorherrschaft unter Epaminondas 
imb Pelopidas (371—362). 
Zur Landeskunde. Böotien (= Rinderland) besteht aus zwei Tal- 
bildungen, die durch einen niedrigen Höhenzug geschieden werden. Der größte 
Teil des Landes war sehr fruchtbar, reich an gutem Ackerland und fetten Weiden. 
Der ein Viertel der Bodenfläche bedeckende Kopa'issee wimmelte von Fischen, 
besonders Aalen, die namentlich in Athen viel begehrt wurden. Das Klima 
war seucht und nebelig, was nicht ohne Einfluß auf die zum äolischen Stamme 
gehörende Bevölkerung blieb. Diese galt bei den Alten als gefräßig und 
stumpfsinnig. Indes sind aus dem Lande mehrere große Männer hervorgegangen, 
wie der Dichter Pindar (t 441), der die Sieger in den nationalen Festspielen 
besungen hat, und die Feldherren Epaminondas und Pelopidas. — Die 
größte Stadt Böotiens war Theben, das, auf jenem beherrschenden Höhenzuge 
gelegen, die Leitung der übrigen Städte in Anspruch nahm. Unter diesen waren 
die bedeutendste Platää, das jedoch stets zu den Athenern hielt (S. 37 und 50), 
und Thesp iä (S. 40).
	        

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Zitierempfehlung

Mertens, Martin. Hilfsbuch Für Den Unterricht in Der Alten Geschichte. Freiburg im Breisgau [u.a.]: Herder, 1910. Print.
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