GEI-Digital Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
  • Rotate to the left
  • Rotate to the right
  • Reset image to default view
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Kurze Geschichte der Reformation für Bürger- und Volksschulen

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN750432543
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-9849957
Title:
Kurze Geschichte der Reformation für Bürger- und Volksschulen
Shelfmark:
HK-I 24(1,1817)
Author:
Melos, Johann Gottfried
Place of publication:
Weimar
Publisher:
[s.n.]
Document type:
Monograph
Collection:
History textbooks,pre-1871
Publication year:
1817
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
14. Ulrich Zwingli
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Geschichte für sächsische Schulen
  • binder
  • Title page
  • Inhaltsverzeichnis
  • I. Die Germanen
  • II. Germanen und Römer
  • III. Die Völkerwanderung
  • IV. Das Frankenreich
  • Bonifatius fällt die Eiche
  • Im Klosterhof
  • Gründung der deutschen Kaisermacht
  • "Verwunderung" (Heinrich der Vogelsteller)
  • VI. Papst und Kaiser
  • VII. Zeit der beginnenden Auflösung des Reiches
  • VIII. Leben im Mittelalter. Erfindungen und Entdeckungen
  • Inneres einer Stadt. (XV. Jahrhundert)
  • Gutenberg, Fust und Schöffer in der Werkstatt
  • IX. Die Reformation und der Dreißigjährige Krieg
  • Götz von Berlichingen im Bauernkrieg
  • X. Deutschlands Schwäche nach dem 30jährigen Kriege
  • Der Große Kurfürst bei Fehrbellin
  • König August von Polen und König Friedrich Wilhelm von Preußen
  • XI. Begründung der Großmachtstellung Preußens
  • XII. Die Befreiung der Volkskräfte
  • XIII. Deutschlands Erniedrigung und die Befreiungskriege
  • Gerhard Joh. David von Scharnhorst
  • XIV. Gründung des neuen Deutschen Reiches
  • XV. Ausbau des neuen Deutschen Reiches
  • Zeittafel
  • Längsschnitte
  • binder

Full text

I - 34 - 
zuerobern. Einer neuen Belagerung durch die Polen widerstand es glücklich. 
Später wurde auch die Lausitz wieder deutscher Besitz. 
Als endlich wieder Ruhe geworden war, zogen anss neue deutsche Ansiedler 
ins Land. Sie wurden die Herren, die Wenden die Knechte. Eine Vermischung 
der beiden Völker trat nicht ein', dazu war der Gegensatz zwischen ihnen zu 
groß. Allmählich sind dann die Wenden ausgestorben. Nur in der Lausitz hat 
sich der schon erwähnte Rest bis heute erhalten. 
VI, Papst und Kaiser. 
i« Gregor VII. 
1. Abhängigkeit des Papstes vom Kaiser. Seit den Zeiten Karls des 
Großen besaß das deutsche Königtum mehrere Jahrhunderte hindurch dem Papste 
gegenüber die herrschende Stellung. Ganz nach Belieben besetzten die Könige 
die Bischossstühle und Abteien im Reiche. Die Bischöse und Äbte waren nicht 
nur geistliche, souderu zugleich weltliche Fürsten Bei ihrem Amtsantritt verlieh 
ihnen der König Ring und Stab, die Zeichen ihrer Würde. Auch waren die 
Könige zur Besetzung des päpstlichen Stuhles berechtigt, und in Zeiten der Not 
standen sie dem Papste treu zur Seite, um ihn gegen feindliche Angriffe zu 
schützeu. Jeder neugewählte Papst mußte sogar sür sein weltliches Gebiet dem 
Könige der Deutschen den Eid der Treue schwören. Diese Abhängigkeit des Papstes 
von den deutschen Königen war in zwei Dingen begründet: in der Kraft des deutschen 
Königtums und in der Schwäche des päpstlichen Stuhles. Die Schwäche entsprang 
der Sittenverderbnis des päpstlichen Hoses und der römischen Geistlichkeit. 
1000 2. Das Wachsen der kirchlichen Macht. Als das erste Jahrtausend seinem 
Ende nahte, glaubte man allgemein, daß der Untergang der Welt bevorstehe. 
Dadurch wurde ein ernster, religiöser Sinn geweckt, der sich besonders in Bu߬ 
übungen und strenger Zucht äußerte. Auch die Geistlichkeit, besonders in den 
Klöstern, wurde von diesem Streben ergriffen. Man hielt daraus, daß die Geist¬ 
lichen sich eines ehrbaren Lebens befleißigten und sich ganz und gar dem Dienst 
der Kirche weihten. Immer strenger wurde darum auch die Forderung, daß die 
Priester ehelos bleiben sollten, damit sie, frei von allen Familienbanden, der 
Kirche unbedingt gehorsam wären. Auch sollten die geistlichen Stellen nicht 
mehr von weltlichen Fürsten besetzt und noch weniger um Geld an den Meist¬ 
bietenden vergeben werden, da so oft ganz Unwürdige die Bischofsstühle ein¬ 
nahmen. Geistliche Stellen sollten nur von Geistlichen vergeben werden. 
3. Gregor VII. Zu jener Zeit (1073) bestieg Hildebrand, der Sohn eines 
Zimmermanns, als Gregor VII. den päpstlichen Stuhl. Durch ihn wurde die 
päpstliche Macht auf den höchsten Gipfel erhoben. „Der Papst," sagte er, „ist 
der Stellvertreter Gottes auf Erden. Er allein kann sich der kaiserlichen Ab¬ 
zeichen bedienen; seine Füße haben alle Fürsten zu küssen. Sein Name allein 
darf in dem Kirchengebet genannt werden, und kein Name in der Welt ist dem 
seinigen an die Seite zu stellen. Er kann Kaiser absetzen und Untertanen von 
der Pflicht gegen abtrünnige Fürsten entbinden. Alle Königreiche sind Eigentum 
oder doch Lehen der römischen Kirche."
	        

Cite and reuse

Cite and reuse

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS IIIF manifest Mirador ALTO TEI Full text PDF DFG-Viewer OPAC

Chapter

PDF RIS

Image

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Image

URN:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Borchers, Emil, Ludwig Kahnmeyer, and Hermann Schulze. Geschichte Für Sächsische Schulen. Bielefeld [u.a.]: Velhagen & Klasing, 1918. Print.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment