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Geschichte des Altertums (Teil 1)

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN750432543
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-9849957
Title:
Kurze Geschichte der Reformation für Bürger- und Volksschulen
Shelfmark:
HK-I 24(1,1817)
Author:
Melos, Johann Gottfried
Place of publication:
Weimar
Publisher:
[s.n.]
Document type:
Monograph
Collection:
History textbooks,pre-1871
Publication year:
1817
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
16. Johann Friedrich der Großmüthige. Religionskrieg
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Johannes Bumüllers Lehrbuch der Weltgeschichte
  • Geschichte des Altertums (Teil 1)
  • binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Einleitung
  • I. Die orientalischen Völker
  • II. Die Griechen
  • Erste Periode. Die Urzeit bis zur dorischen Wanderung
  • Zweite Periode. Die Zeit von der dorischen Wanderung bis zum Beginn der Perserkriege
  • Dritte Periode. Die Blütezeit des hellenischen Staats- und Kulturlebens im Zeitalter der Perserkriege (500-431)
  • Vierte Periode. Niedergang von Hellas (431-338)
  • Fünfte Periode. Zeitalter der makedonischen Vorherrschaft und des Hellenismus. Unterwerfung Griechenlands unter die Römer (338-146)
  • III. Die Römer
  • Zeittafel der wichtigsten Begebenheiten
  • Advertising
  • binder

Full text

190 
Das Altertum. Die Griechen. 
traten kämpften nicht mit unredlichen Mitteln, aber mit Zähigkeit und Ge- 
wandtheit. Gehalt und Form einer perikleischen Rede wirkten unwiderstehlich. 
Selbst allzeit von hoheitvoller Ruhe, riß Perikles die Hörer durch den Reich- 
tum der Gedanken, das Packende der Darlegung, das Bezaubernde des Vor- 
trags, der Kraft, Milde, Wohllaut vereinte, zur Begeisterung hin oder er- 
schlitterte sie bis in das Mark, er rührte und erhob, er schmetterte nieder 
und glättete. Daher verglich man seine Worte mit dem Donner des Zeus 
und nannte ihn den „Olympier". Der Mann, den selbst ein Platon als 
den „Ersten der Hellenen" anerkannt, bekleidete niemals die Würde eines 
Archonten. Aber seit 461 ward er oft, seit 445 alljährlich zum Strategen 
gewählt und versah später das wichtige Amt des obersten Finanzverwalters • 
(Epimeletes), des Bundesschatzmeisters, des Vorstehers der öffentlichen Bauten 
und der großen Feste. Gerade das Feldherrnamt sicherte ihm den notwen- 
digen Einfluß, sein Finanzministerium die Verfügung über die Gelder. 
„Solange", sagt der Geschichtschreiber Thukydides, „Perikles dem Staate vor- 
stand, leitete er die Geschäfte mit Mäßigung, bewahrte des Staates Sicherheit und 
erhob ihn zur bedeutsamsten Größe. Er war mächtig durch Würde und Einsicht, an- 
erkannt der unbestechlichste Mann, der den großen Haufen mit Freimütigkeit in Schranken 
hielt. Nicht er wurde durch das Volk geleitet, sondern das Volk durch ihn, weil er 
nicht durch ungebührliche Mittel zur Macht gelangt war und daher auch nicht zu Ge- 
fallen zu reden brauchte, vielmehr bei seinem Ansehen selbst mit Heftigkeit widersprechen 
durfte. Dem Namen nach fand eine Volksregierung statt, in der That die Herrschaft 
des Ersten Mannes." 
Um den armen Bürger von den reichen Aristokraten und etwaigen Geld- 
spenden, wie Kimon sie übte, unabhängig zu machen, und ihm vor allem den 
Zutritt zur wichtigsten Bildungsstätte, dem Theater, zu ermöglichen, führten 
die Demokraten das Theorikon ein, die Bezahlung von 2 Obolen (= 27 Pf.) 
an den Unbemittelten zum Besuche des Theaters (Schauspielgeld). Von Ari- 
stoteles wird indes die Einführung dieser Diobolie erst dem Kleophon, dem 
Gegner des Theramenes, zugeschrieben. Damit der Arme durch die Teilnahme 
an den Volksversammlungen, die Ausübung seiner Thätigkeit als Richter 
(Heliast) und seinen Kriegsdienst nicht im Erwerb geschädigt würde und seinen 
Lebensunterhalt für diese Leistungen im Interesse der Gesamtheit empfinge, 
ward auch später die Zahlung eines Tagessoldes für den Teilnehmer an der 
Ekklesia und Heliäa (1 Obolos, später 3), und des Kriegssoldes, für einen 
Hopliten täglich etwa 4 Obolen, eingerichtet. Mit etwa IV2 Obolen konnte 
damals ein Mann wohl leben. Die Einrichtung brachte zuwege, daß der 
ärmere Bürger gerne seine Pflichten für den Staat erfüllte. Einerseits stei- 
gerte sich der kriegerische Geist mehr, anderseits der Sinn für das politische 
Leben. Da der gemeinste Mann jeder wichtigem Volksversammlung anwohnte 
und die Redner für und wider die gestellten Anträge sprechen hörte, gewann
	        

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Citation recommendation

Widmann, Simon Peter, and Johannes Bumüller. Geschichte Des Altertums. Freiburg im Breisgau: Herder, 1895. Print.
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