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Kurze Geschichte der Reformation für Bürger- und Volksschulen

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN750432543
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-9849957
Title:
Kurze Geschichte der Reformation für Bürger- und Volksschulen
Shelfmark:
HK-I 24(1,1817)
Author:
Melos, Johann Gottfried
Place of publication:
Weimar
Publisher:
[s.n.]
Document type:
Monograph
Collection:
History textbooks,pre-1871
Publication year:
1817
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
17. Luther stirbt. (den 18. Febr. 1546.)
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Kurze Geschichte der Reformation für Bürger- und Volksschulen
  • binder
  • Title page
  • [Vorwort]
  • 1. Einleitung
  • 2. Luther's Geburt, Erziehung und Schuljahre
  • 3. Luther wird Mönch
  • 4. Luther wird Professor in Wittenberg. Seine Reise nach Rom. Untersuchung der Augustinerklöster
  • 5. Nähere Veranlassung zur Reformation. Ablaßkram. Johann Tetzel
  • 6. Luther wird nach Rom citirt. Seine Unterredung mit dem Cardinal Cajetan in Augsburg. 1518
  • 7. Miltitz unterredet sich mit Luthern zu Altenburg. (im Januar 1519.)
  • 8. Dr. Eck, ein Hauptgegener Luther's, mit der päpstlichen Bannbulle
  • 9. Der Reichstag zu Worms (1521.)
  • 10. Luther auf der Wartburg
  • 11. Luther geht plötzlich nach Wittenberg zurück. Unruhen daselbst
  • 12. Bauernkrieg
  • 13. Churfürst Johann der Beständige führt in seinen Landen die Reformation förmlich ein
  • 14. Ulrich Zwingli
  • 15. Reichstag zu Speier (1529.) und zu Augsburg. (1530.)
  • 16. Johann Friedrich der Großmüthige. Religionskrieg
  • 17. Luther stirbt. (den 18. Febr. 1546.)
  • 18. Luther's Character
  • 19. Was haben wir durch die Reformation gewonnen?
  • 20. Verfolgungen gegen die Evangelischen. Sieg der guten Sache
  • Inhalt der Abschnitte
  • binder

Full text

28. Der Vater und die drei Söhne. — 29. Edelmut. 21 
gegen die Dänen, und heimtückisch feuerte er seine Pistole auf 
seinen Wohlthäter ab. Doch der Schuß ging fehl. Hierauf er¬ 
griff der Däne ruhig die Flasche, trank sie halb aus und reichte 
sie dem Hilflosen abermals mit den Worten: „Nun erhältst du 
nur die Hälfte." 
28. Der Vater und die drei Söhne. 
An Jahren alt, an Gütern reich, teilt einst ein Vater sein 
Vermögen und den mit Müh erworb'nen Segen selbst unter die 
drei Söhne gleich, „Ein Diamant ists,“ sprach der Alte, „den 
ich für den von Euch behalte, der mittels einer edlen That 
darauf den grössten Anspruch hat.11 
Um diesen Anspruch zu erlangen, sieht man die Söhne 
sich zerstreu’n. Drei Monden waren kaum vergangen, so stellten 
sie sich wieder ein. 
Drauf sprach der älteste der Brüder: „Hört! es vertraut 
ein fremder Mann sein Gut ohn’ einen Schein mir an; ich 
gab es ihm getreidich wieder. Sagt, war die That nicht lobens¬ 
wert?“ — „Du thatst, mein Sohn, was sich gehört,“ liess sich 
der Vater hier vernehmen; „wer anders thut, der muss sich 
schämen; denn ehrlich sein ist unsre Bflicht. Die That ist gut, 
doch edel nicht.“ 
Der zweite sprach-. „Auf meiner Heise fiel einmal unacht- 
sameriveise ein Kind in einen tiefen See. Ich stürzt ihm nach, 
zog’s in die Höh und rettete dem Kind das Leben. Ein ganzes 
Dorf kann Zeugnis geben.“ — „Du thatest,“ sprach der Greis, 
„mein Kind, was wir als Menschen schuldig sind.“ 
Der jüngste sprach: „Bei seinen Schafen war einst mein 
Feind fest eingeschlafen an eines tiefen Abgrunds Band; sein 
Leben stand in meiner Hand. Ich weckt ihn und zog ihn 
zurücke.“ — „0,“ rief der Greis mit holdem Blicke, „Dein 
ist der Bing! Welch edler Mut, wenn man dem Feinde 
Gutes thut.“ 
29. Edelmut. 
Edelmütig ist derjenige, welcher gute Handlungen vollbringt, 
die mit schweren Aufopferungen verbunden sind. So lange wir 
thun, was wir schuldig sind, und was die Pflicht fordert, oder 
so lange uns unsere guten Thaten keine besondere Aufopferung 
kosten, können wir uns nicht des Edelmutes rühmen. Aber wer 
in Fällen, wo es darauf ankommt, etwas Gutes zu fördern, 
seinen Vorteil, seine Meinungen und Gefühle, vielleicht auch 
eine Beleidigung, vergessen und unterdrücken kann, der ist edel¬ 
mütiger Handlungen fähig.
	        

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Erbauliches Und Beschauliches. München: Oldenbourg, 1885. Print.
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