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Deutsche Gedichte für den Geschichtsunterricht

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN750437480
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-14242225
Title:
Deutsche Gedichte für den Geschichtsunterricht
Shelfmark:
HK-I 32(1,1865)
Author:
Förster, Eduard
Place of publication:
Erfurt [u.a.]
Publisher:
Körner
Document type:
Monograph
Collection:
History textbooks, pre-1871
Publication year:
1865
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
mit Beziehung auf des Verfassers "Hülfsbuch zum Unterricht in der deutschen und brandenburgisch-preußischen Geschichte"

Chapter

Title:
[51 - 60]
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutsche Gedichte für den Geschichtsunterricht
  • Binder
  • Title page
  • Vorrede
  • Inhalts-Verzeichniß
  • [1 - 10]
  • [11 - 20]
  • [21 - 30]
  • [31 - 40]
  • [41 - 50]
  • [51 - 60]
  • [61 - 70]
  • [71 - 80]
  • [81 - 90]
  • [91 - 100]
  • [101 - 110]
  • [111 - 120]
  • Anhang. Kurze Nachrichten über die Dichter
  • Binder

Full text

76 
7 Ihr seid wohl fremd hier, Schneider, 
Ei, wißt Ihr nicht, mein Kind, 
Daß dieses die Herrn Soldatew 
Des gnädigen Herrn Kurfürsten sind? 
8. Der Schneider muß bezahlen, 
Drum, Schneider, haltet das Maul! 
Doch frei sind die Soldaten 
Allwegs, für Mann und Gaul.'"' 
9. Das fuhr, wie Funk' in Schwefel, 
Ihm in den Sinn hinein: 
Da wär's am Ende besser, 
Soldat als Schneider sein! 
10. Und warf sein armes Bündel 
Flugs in die Elb' hinein, 
Und Nadel, Maß und Elle 
Und Bügel hinterdrein. 
11 lind ließ sich hurtig werben, 
Nahm auch ein Handgeld an 
Und war in wenig Stunden 
Ein schmucker Reitersmann. 
12. Das Roßlein wiehert helle, 
Der Gaul, der war kein Bock, 
Doch mußt' er Ehre machen 
Dem neuen bunten Rock. 
13. Er ritt im Sturm von dannen, 
Er hielt sich straff und schlank — 
Und ritt nach Ruhm und Ehre 
Noch siebzig Jahre lang. 
14. Die Elle ward zum Schwerte, 
Das Schwert zum Feldberrnstab, 
Den ibm auf blut'ger Wahlstatt 
Der große Kurfürst gab. 
15. An Friedrich Wilhelms Seite 
Seht ihr ihn fürstlich zieh'n, 
In ritterlichem Geleite 
Zur Schlacht nach Fehrbellin. 
16. Und lässet euch's zu wissen, 
Wer unser Retter war? 
Fragt nur in Frankreich und Polen 
Oder in Schweden gar! 
17. Ein Sämann'und Begründer 
Von seder großen That, 
Die sich im Laus der Zeiten 
An uns vollzogen hat. 
18. Und wo drei Deutsche sitzen 
Bei Sang und gutem Wein, 
Da soll der alte" Derfflinger 
Nicht ungefeiert sein, 
19. Da sollen das Glas sie heben 
Und sprechen zur guten Frist: 
„Hoch lebe, wer das Leben 
Nach solchem Maße mißt!" 
M. Veit (geb. 1808). 
61. Prinz Eugen vor Belgrad. 
1. Prinz Eugenius, der edle Ritter, 
Wollt' dem Kaiser wied'rum kriegen 
Stadt und Festung Belgerad. 
Er ließ schlagen eine Brucken, 
Daß man kunnt hinüber rucken 
»Mir d'r Armee wohl für die Stadt. 
2. Als der Bruck'n nun war geschlagen, 
Daß man kunnt mit Stuck und Wagen 
Frei passir'n den Donaufluß: 
Bei Semlin schlug num das Lager, 
Alle Türken zu versagen, 
Jhn'n zum Spott und zum Verdruß. 
3. Am einundzwanzigsten August so eben 
Kam ein Spion b'ei Sturm'und Regen, 
Schwur's dem Prinz'n und zeigt's 
ihm an, 
Daß die Türken futragiren, 
So viel als man konnt' verspüren, 
An die dreimalhunderttausend Mann. 
4. Als Prinz Eugenius dies vernommen, 
Ließ er gleich zusammenkommen 
Seine General und Feldmarschall. 
Er thät sie recht instrugiren, 
Wie man sollt' die Truppen führen 
Und den Feind recht greifen an. 
5. Bei der Parole thät er befehlen, 
Daß man sollt' die Zwölfe zählen 
Bei der Uhr um Mitternacht: 
Da sollt' Alls zu Pferd aufsitzen, 
Mit dem Feinde zu scharmützen, 
Was zum Streit nur hätte Kraft. 
6. Alles saß auch gleich zu Pferde, 
Jeder griff nach seinem Schwerte, 
Ganz still rückt man aus der Schanz. 
Die Musketier wie auch die Reiter 
Thäten alle tapfer streiten: 
's war fürwahr ein schöner Tanz! 
7. Ihr Constabler ans der Schanzen, 
Spielet auf zu diesem Tanzen 
Mit Karthaunen groß und klein. 
Mit den großen, mit den kleinen — 
Auf die Türken, auf die Heiden, 
Daß sie laufen alle davon! 
8. Prinz Eugenius wohl auf der Rechten 
Thät als siine ein Löwe fechten 
Als General und Feldmarsch all. 
Prinz Ludewig ritt auf und nieder: 
„Halt t euch brav, ihr deutschen Brüder, 
Greift den Feind nur herzhaft an!"
	        

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Förster, Eduard. Deutsche Gedichte Für Den Geschichtsunterricht. Erfurt [u.a.]: Körner, 1865. Print.
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