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Geschichte der Griechen und Römer (Cursus 2)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN62344187X
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-6485365
Titel:
Lehrbuch der allgemeinen Geschichte für Schule und Haus
Autor*in:
Beck, Joseph
Erscheinungsort:
Hannover
Verlag:
Hahn
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher Kaiserreich
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung

Band

Persistenter Identifier:
PPN751106070
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-10028098
Titel:
Geschichte der Griechen und Römer
Signatur:
HEG-I 8(3,1858)-2
Autor*in:
Beck, Joseph
Bandzählung:
Cursus 2
Erscheinungsort:
Hannover
Verlag:
Hahn
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1858
Ausgabenbezeichnung:
3. Ausg. in neuer Bearb. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
mit Beziehung auf die vorzüglicheren Völker, die mit jenen in Berührung kamen, und mit besonderer Rücksicht auf Archäologie und Literatur ; ein Hand- und Lehrbuch

Kapitel

Titel:
Dritter Theil. Römische Geschichte
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Vierte Periode. Von den Grachischen Unruhen bis auf die Alleinherrschaft des Augustus seit der Schlacht bei Actium 133 - 31 v. Chr. (621 - 723 a. U.)
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Lehrbuch der allgemeinen Geschichte für Schule und Haus
  • Geschichte der Griechen und Römer (Cursus 2)
  • Einband
  • Titelseite
  • Titelseite
  • Vorwort zur neuen Bearbeitung
  • Vorwort zu den früheren Ausgaben
  • Inhalt
  • Erster Theil. Einleitung
  • Zweiter Theil. Griechische Geschichte
  • Dritter Theil. Römische Geschichte
  • Erste Periode. Von Gründung der Stadt bis zur Vertreibung der Könige 753 - 509 (1 - 245 a. U.)
  • Zweite Periode. Von Vertreibung der Könige bis auf die punischen Kriege 509 - 264 (245 - 490 a. U.)
  • Dritte Periode. Von den punischen Kriegen bis auf die Grachischen Unruhen 264 - 133 (490 - 621 a. U.)
  • Vierte Periode. Von den Grachischen Unruhen bis auf die Alleinherrschaft des Augustus seit der Schlacht bei Actium 133 - 31 v. Chr. (621 - 723 a. U.)
  • Anhang. Kurzer Abriß der griechischen und römischen Literaturgeschichte
  • Einband

Volltext

425 
folgten.1) Der Letztere, der seinen Sohn Gallienus zum Mit¬ 
regenten annahm, zog gegen die Perser, welche nach Syrien und 
Kleinasien vorgedrungen waren. Nach anfangs glücklichen Er¬ 
folgen wurde Valerian bei Edessa geschlagen, und dann bei 
einer Zusammenkunft mit dem Könige Sapores verrätherisch 
von diesem zurückbehalten (260). Er starb in persischer Gefan¬ 
genschaft. Das Römerreich schien der Auslösung nahe; während 
eine furchtbare Pest seit mehreren Jahren im ganzen Reiche 
wüthete, machten sich unter dem schwachen und schwelgerischen 
Gallienus die meisten Statthalter in den Provinzen unabhän¬ 
gig, was die Zeit der dreißig (achtzehn) Tyrannen genannt 
wird. Die meisten derselben verschwinden jedoch bald. Nur 
Tetricus in Gallien und Odenathus im Oriente behaupteten 
sich. Der Letztere, ein Mann voll Einsicht und Thatkrast, be¬ 
siegte die Perser, und gründete aus der Oase Palmyra in der 
syrischen Wüste eine selbstständige, auch durch Pflege der Kunst 
und Wissenschaft wichtige Herrschaft. Auch wurde er von Gal¬ 
lienus zum Mitregenten für den Orient erklärt. — Im Abend¬ 
lande folgte nach Gallienus Ermordung (268) der treffliche und 
tapfere 
8) Au retins Claudius (Gothicus) 268—270, der Ita¬ 
lien von den Einfällen der Alemannen befreite, und auch die Go¬ 
then, welche die Küsten von Kleinasien und Griechenland geplün¬ 
dert hatten, zurückdrängte. Claudius starb zu Sirmium an 
der Pest (Apr. 270), welche durch ihre großen Verheerungen die 
Leiden dieser traurigen Zeit noch vermehrte. 
§- 212. 
Von Aurelianus bis Diocletianus. 
1) L. Domitius Aurelianus 270—275, nach dem Tode 
des Claudius durchTte Legionen an der Donau zum Impera¬ 
tor erhoben, kräftig und mit militärischer Strenge regierend, ver¬ 
schaffte dem zerrütteten Reiche wieder Einheit und Ansehen, und 
erwarb sich daher den Beinamen Wied erh erstell er des Rei¬ 
ches (restitutor orbis). Er sicherte die Nordgränze, indem er 
den Gothen das unhaltbare Da ei en überließ und die Aleman¬ 
nen zurückschlug. Die Hauptstadt Rom umgab Aurelian mit 
einer neuen umfangreichem Mauer. Tetricus, Imperator von 
Gallien, Spanien und Britannien, knüpfte mit Aurelian Ver¬ 
bindungen an, da er seine eigenen Soldaten nicht zu bändigen 
vermochte, und unterwarf sich diesem freiwillig. 
1) Eutrop. IX. 7: Horum imperium Komano nomini perniciosum et 
paene exitiabile fuit, vel infelicitate principum, vel ignavia.
	        

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Beck, Joseph. Geschichte Der Griechen Und Römer. Hannover: Hahn, 1858. Print.
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