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Lehrbuch der allgemeinen Geschichte

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN751156973
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-10292397
Titel:
Lehrbuch der allgemeinen Geschichte
Signatur:
HDG-I 26(1,1817)
Autor*in:
Breyer, Carl Wilhelm Friedrich von
Erscheinungsort:
München
Verlag:
Königl. Schulbücher-Hauptverl.
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1817
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
für die Studien-Anstalten des Königreichs Baiern

Kapitel

Titel:
Alte Geschichte. Von den frühesten Zeiten an bis zu dem Untergang des weströmischen Reichs. ... bis 476 n. Chr
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Sechster Zeitraum. Von 323 bis 476. Von der Erhebung des Christenthums zur Staats-Religion im römischen Reiche bis zu dem Untergang des weströmischen Reichs
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Lehrbuch der allgemeinen Geschichte
  • Einband
  • Titelseite
  • Titelseite
  • Einleitung
  • Alte Geschichte. Von den frühesten Zeiten an bis zu dem Untergang des weströmischen Reichs. ... bis 476 n. Chr
  • Erster Zeitraum. ... bis 2000 v. Chr. Von den frühesten Zeiten an bis zu der ersten Dämmerung in der Geschichte
  • Zweiter Zeitraum. Von 2000 v. Chr. bis 560 v. Chr. Von der ersten Dämmerung in der Geschichte bis zu der Gründung des persischen Reichs durch Cyrus
  • Dritter Zeitraum. Von 560 v. Chr. bis 323 v. Chr. Von der Gründung des persischen Reichs durch Cyrus bis zu dem Tode Alexanders des Großen
  • Vierter Zeitraum. Von 323 v. Chr. bis 30 v. Chr. Von dem Tode Alexanders des Großen bis zu dem Anfange des römischen Kaiserthums
  • Fünfter Zeitraum. Von 30 v. Chr. bis 323 n. Chr. Von dem Anfang des römischen Kaiserthums bis zur Erhebung des Christenthums zur Staatsreligion in dem römischen Reiche
  • Sechster Zeitraum. Von 323 bis 476. Von der Erhebung des Christenthums zur Staats-Religion im römischen Reiche bis zu dem Untergang des weströmischen Reichs
  • Mittlere Geschichte. Von dem Untergang des weströmischen Reichs bis zu dem Anfang der Reformation. Von 476 n. Chr. bis 1517
  • Erster Zeitraum. Von 476 bis 800. Von dem Untergang des weströmischen Reichs bis zu der Erhebung Carls des Großen zum Kaiser
  • Zweiter Zeitraum. Von 800 bis 1096. Von der Erhebung Carls des Großen zum Kaiser bis zu dem Anfange der Kreuzzüge
  • Dritter Zeitraum. Von dem Anfang der Kreuzzüge bis zu dem Anfange der Reformation. Von 1096 bis 1517
  • Neuere Geschichte. Von dem Anfange der Reformation bis auf unsre Zeiten. Von 1517 bis ins neunzehnte Jahrhundert
  • Erster Abschnitt. Von dem Anfange der Reformation bis zu dem Anfange des Zeitalters Ludwigs XIV. (1517 - 1661)
  • Zweiter Abschnitt. Von dem Anfange des Zeitalters Ludwigs XIV. bis zu dem Anfang der französischen Revolution. (1661 - 1789)
  • Einband

Volltext

32U Zite &c\d)id)te, 
*> 
brosiuö (t 5Q8), Hieronpmnö (f 420), Augusti 
pus (j- 430), —~ 
4. ConstantinuS II. (337 - 340), Constantius II. 
(337 - 561), Consta ns (337 - 350)?. 
Auch ConstantinuS der Große hatte das Gesetz einer 
weisen Nachfolge-Ordnung nicht zu finden gewußt. Denn 
die AugustuS-Würde theilte er unter seine drei Sohne: 
ConstantinuS II., Constantius II. und Constans, 
zugleich aber erhob er auch seine beiden Neffen, Dalma- 
liuS und Hann iba lianus, zu Casari!. 
Die Regierung der Söhne Constantins begann mit 
einem Blutbade. Constantins I. Brüder sowohl als sie¬ 
ben seiner Neffen, unter welchen auch Dalmatius und Han- 
pibalianuö waren, fielen, wohl nicht ohne Einstimmung 
der Kaiser, besonders des Constantins, als Opfer einer 
Verschwörung. Nnr Galluö und Zulrauus, die Söh¬ 
ne Leö Julius Constantiuö, deö ältesten Bruders Constan¬ 
tins I., entgingen dem Vlutbavel.-ch Wenige Jahre nach¬ 
her (340) verlor ConstantinuS II., als er seinen Bru¬ 
der Constans nöthigen wollte, ihm Africa und Italien 
abzutreten, in einer Schlacht bei Aquilesa Thron und Le¬ 
ben. Da aber hierauf Constans, in schändliche Wollust 
verstrickt, die Würde der Regierung mehr und mehr ver¬ 
gaß, ward er (350) durch seinen Feldherrn Magnen- 
tius vom Throne verdrängt, und als er nach Spanien 
siüchten wollte, ermordet. Denr Empörer huldigten dir 
Präfecturen Gallien und Italten; aber die pannonischen 
Legionen riefen ihren alten Feldherrn Vetranio zum 
Augustus auö. Wider diese Nebenbuhler eilte Cousran- 
tius II. aus einem Kriege gegen die Perser sogleich in 
das Abendland. Den alten Vetranio brachte er bald 
Lurch List zur Niederlegung der höchsten Würde; aber 
Magnentius nahm erst nach einein harten Kampfe von drei 
Jahren (353) sich selbst daö Leben. So ward Con sta u- 
tiuS II. iur Jahre 353 Alleinherrscher. Im nächstfolgenden 
Jahre (534) ließ dieser seinen Vetter Gallus, welchen 
er kurz zuvor zum Casar erhoben hatte, nicht mit Unrecht 
hinrichten. Gallus war ungeschickt zur Regierung, und
	        

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Breyer, Carl Wilhelm Friedrich von. Lehrbuch Der Allgemeinen Geschichte. München: Königl. Schulbücher-Hauptverl., 1817. Print.
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