GEI-Digital Logo Vollbild
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
  • Nach links rotieren
  • Nach rechts rotieren
  • Neuladen in Standardansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Elsaß-Lothringisches Schul-Lesebuch (Oberstufe, [Schülerbd.])

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN751167622
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-10005710
Titel:
Die allgemeine Menschen-Geschichte für die katholische Jugend
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Wiedemann, Georg Friedrich
Erscheinungsort:
München
Verlag:
Lentner
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN751723282
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-10011702
Titel:
[Theil 2, Abth. 4]
Signatur:
HK-I 10(1,1826)-2,4/5
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Wiedemann, Georg Friedrich
Bandzählung:
Theil 2, Abth. 4
Erscheinungsort:
München
Verlag:
Lentner
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1825
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Einband

Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Einband

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Elsaß-Lothringisches Schul-Lesebuch
  • Elsaß-Lothringisches Schul-Lesebuch (Oberstufe, [Schülerbd.])
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Verzeichnis der Abbildungen
  • I. Des Kindes Tag
  • II. Das Kind und die Familie
  • III. Das Kind und der Nächste
  • IV. Die Jahreszeiten und das Wandern
  • V. Das Kind und Gott
  • VI. Das Kind und Gottes schöne Welt
  • VII. Heimat und Fremde
  • VIII. Aus der Geschichte
  • Einband

Volltext

152 
Pflanze gleicht ein wenig unserer Malve (Käsekraut); doch wird sie über 
1 Meter hoch. Die Frucht ist eine Kapsel, ungefähr so groß wie eine Nuß. 
In ihrem Innern birgt sie braune Samen, welche in dichte, feine Wolle 
gebettet sind. Sind die Kapseln reif, so springen sie auf, und die weiße 
Wolle quillt hervor. Die Ernte ist mühevoll und dauert sehr lange; denn 
die Kapseln öffnen sich nicht zu gleicher Zeit. Die eingesammelte Baum¬ 
wolle wird dann gereinigt, in Ballen verpackt und versandt. 
Nun beginnt erst in den Fabriken die Verarbeitung der Baumwolle zu 
Watte, zu Strickbaunnvolle und zu den verschiedenartigsten Geweben, wie 
Kattun, Musselin u. s. w. Die Stoffe aus Baumwolle sind billiger und 
stärker als die wollenen; doch kleiden sie nicht so warm. Häufig wird die 
Baumwolle auch mit Wolle verwoben. Hunderttausende von Menschen 
verdienen bei diesen Arbeiten ihr Brot. - Die größte Menge Baumwolle 
wird in England verarbeitet. Doch auch im Elsaß findet man weltberühmte 
Baumwollfabriken, so in Mülhausen und Thann. Viele Leute arbeiten auch 
zu Hause für diese Fabriken. Kein anderes deutsches Land liefert so viele 
Baumwollenwaren wie das Elsaß. 
16i. Ernährung der Pflanzen. 
Was die Pflanzen mit ihren feinen, verzweigten Wurzeln in sich auf¬ 
nehmen sollen, muß flüssig sein. Wenn es daher auf ihrem Standorte an 
der nötigen Menge Wasser fehlt, so fangen sie alsbald an, welk zu werden, 
und sie sterben ab, sobald der Boden ganz austrocknet. Die Bäume, welche 
ihre Wurzeln tiefer in die Erde hinabsenken, können jedoch noch fortleben, 
wenn auch kleinere Gewächse neben ihnen verdorren. Denn in der Tiefe 
gibt es noch Feuchtigkeit für ihre Ernährung, wenn in den oberen Schichten 
des Erdreichs auch alles trocken ist. Es ist aber nicht reines Wasser, was 
die Pflanzen mit ihren Wurzeln in sich aufnehmen, sondern zugleich mit dem 
Wasser sangen sie gewisse im Boden enthaltene Stoffe auf, die den 
Pflanzen als unentbehrliche Nahrung dienen. 
Guter Ackerboden enthält zweierlei Arten von Nahrungsstoffen für die 
Pflanzen. Die einen sind mineralischer Natur (sogenannte Salze). Sie 
finden sich in verhältnismäßig größerer Menge vor und sind unverbrennlich, 
d. h. sie bleiben als Asche zurück, wenn man die Ackererde glüht. Die andern 
rühren von verfaulenden Pflanzenteilen, Tieren u. dgl. her, finden sich 
gewöhnlich in geringerer Menge vor und sind verbrennlich. Indem sic ver¬ 
wesen, erhalten die Wurzeln von ihnen die nämlichen luftförmigen Stoffe, 
welche ihre Blätter aus der Luft in sich aufnehmen. Beide Arten von 
Stoffen, die unverbrennlichen und die verbrennlichen, sind für die Ernährung 
der Pflanzen gleich wichtig. Man bezeichnet sie zusammengefaßt mit dem 
Namen Dungstoffe. 
Hieraus erklärt sich leicht, warum dann, wenn Pflanzen auf einem 
Stück Land an Ort und Stelle verfaulen und mit dem Boden vermischt
	        

Zitieren und Nachnutzen

Zitieren und Nachnutzen

Hier finden Sie Downloadmöglichkeiten und Zitierlinks zu Werk und aktuellem Bild.

Band

METS METS (Gesamtwerk) MARC XML Dublin Core RIS IIIF Manifest Mirador ALTO TEI Volltext PDF DFG-Viewer OPAC

Kapitel

PDF RIS

Bild

PDF ALTO TEI Volltext
Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Zitierlinks

Zitierlinks

Band

Um dieses Werk zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
URN:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Kapitel

Um dieses Strukturelement zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Bild

URN:
URN:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Zitierempfehlung

Elsaß-Lothringisches Schul-Lesebuch. Straßburg: Bull, 1905. Print.
Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment