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[Theil 2, Abth. 4] (Theil 2, Abth. 4)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN751167622
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-10005710
Titel:
Die allgemeine Menschen-Geschichte für die katholische Jugend
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Wiedemann, Georg Friedrich
Erscheinungsort:
München
Verlag:
Lentner
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Band

Persistenter Identifier:
PPN751723282
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-10011702
Titel:
[Theil 2, Abth. 4]
Signatur:
HK-I 10(1,1826)-2,4/5
Bearbeiter*in/Herausgeber*in:
Wiedemann, Georg Friedrich
Bandzählung:
Theil 2, Abth. 4
Erscheinungsort:
München
Verlag:
Lentner
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1825
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
XVI. Die Kreuzzuege
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
9. Folgen der Kreuzzuege
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die allgemeine Menschen-Geschichte für die katholische Jugend
  • [Theil 2, Abth. 4] (Theil 2, Abth. 4)
  • Einband
  • Titelseite
  • XVI. Die Kreuzzuege
  • 1. Veranlassung
  • 2. Der erste Kreuzzug. (1096 - 1099)
  • 3. Der zweyte Kreuzzug. (1147 - 1149)
  • 4. Der dritte Kreuzzug. (1189 - 1192)
  • 5. Der vierte Kreuzzug. (1202 - 1204)
  • 6. Der fuenfte Kreuzzug. (1217 - 1229)
  • 7. Der sechste Kreuzzug. (1248 - 1254)
  • 8. Der siebente und letzte Kreuzzug. (1270)
  • 9. Folgen der Kreuzzuege
  • XVII. Das Ritterthum
  • Inhalt

Volltext

159 
so unbekannten Wissenschaften der Geschichte und Geogra¬ 
phie dadurch außerordentlich gewannen; nicht nur, daß 
die Kreuzfahrer in Assen andere Verfassungen und andere 
Sitten naher kennen, richtiger würdigen, und mit den 
Europäischen vergleichen lernten: es erweiterte sich 
überhaupt der politische und literarische Ge¬ 
sichtskreis der Europäer unendlich seit diesen denk¬ 
würdigen Zügen, Die frühere Rohheit ward allmählig 
abgeschliffen; denn die mannigfaltigen Berührungen der 
verschiedenen Europäischen und Asiatischen Völker, beson¬ 
ders der Aufenthalt der Franken und Deutschen in Ita¬ 
lien, milderten die Sitten, und bewirkten eine genauere 
Verbindung der bis dahin getrennt lebenden Nationen. 
Die Bekanntschaft mit den Gegenständen deö Asiatischen 
Luxus vermehrte die Bedürfnisse der Europäer, und 
der Handel, der seit diesen Zeiten auf dem Mittelmeere 
zwischen dreyen Erdtheilen sehr lebhaft wurde, sorgte für 
die schnelle und leichte Befriedigung derselben. Der An¬ 
blick des rohen Despotismus in den Asiatischen Neichen 
weckte das Gefühl und den Sinn für Gesetzmäßigkeit 
und bürgerliche Freyheit in den Europäern. So 
mancher neue Begriff mußte sich auf fremden Boden bey 
dem Anblicke neuer Gegenstände und ungewohnter Bege¬ 
benheiten entwickeln. Die Verarmung so vieler Herren, 
deren Vermögen auf diesen Zügen erschöpft wurde, be¬ 
wirkte die Freyheit vieler tausend Leibeigenen, 
die sie von jenen erkauften. Der dritte Stand, d. i., 
der freye Bürgerstand in den Städten, der sich in dep 
Mitte zwischen den reichen adelichen Grundeigenthümern 
und den Leibeigenen, oder dem Landmanne befand, erhob 
sich seit dieser Zeit durch Industrie, Handel, Wissenschaf¬ 
ten und Künste zur Cultur und zum Wohlstände. Die 
vornehmste aber unter den Wirkungen der Kreuzzüge ist 
die höhere Belebung und Erweckung des Nit- 
tergeistes. Zwar waren schon früher die Grundsätze 
der Ehre, der Waffenübung und die ganze adeliche Sit- 
L 2
	        

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Wiedemann, Georg Friedrich. [Theil 2, Abth. 4]. München: Lentner, 1825. Print.
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