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Leitfaden beim ersten Schulunterricht in der Geschichte und Geographie

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN755272250
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-10104393
Titel:
Leitfaden beim ersten Schulunterricht in der Geschichte und Geographie
Signatur:
HCG-I 6(5,1851)
Autor*in:
Kapp, Alexander
Kappe, Ernst
Erscheinungsort:
Braunschweig [u.a.]
Verlag:
Westermann
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1851
Ausgabenbezeichnung:
5., sorgfältig verb. Aufl. von Alex[ander] Kapp [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Vorwort

Titel:
Vorwort zur fünften Ausgabe
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Vorwort

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Leitfaden beim ersten Schulunterricht in der Geschichte und Geographie
  • binder
  • Werbung
  • Titelseite
  • Vorwort zur fünften Ausgabe
  • Einleitung
  • Alte Geschichte. Von den ältesten Zeiten bis auf Odoaker, von 2000 vor Chr. bis 476 nach Chr.
  • Mittlere Geschichte. Von Odoaker bis Karl V. Von 476 bis 1520 n. Chr.
  • Neuere Geschichte. Von Karl V. bis zur ersten französischen Revolution. Von 1520 bis 1789
  • Neueste Geschichte. Von der ersten französischen Revolution bis auf unsere Zeit. Von 1789 bis 1851
  • Chronologische Uebersicht
  • Uebersicht des Inhalts
  • binder

Volltext

VI 
nen desKindes beruht vorzüglich auf der Anschauung, das des Jüng¬ 
lings vorzüglich auf der Vorstellung, und das des Mannes vorzüglich 
auf dem begreifenden Denken. Demnach müssen Geschichte und Geo¬ 
graphie, als Historie, ungetrennt in den unteren Classen des Gymnasiums 
gelehrt werden; getrennt, behufs gründlicher Aneignung des Einzelnen des 
Lehrstoffs, ohne daß die gegenseitige Beziehung beider Fächer aus den Augen 
gelassen werden darf, in den mittleren Classen, während der Unterricht 
in den oberen Classen ans dem Wege des Vergleichcns die Einheit der ra¬ 
tionellen und über die Schule hinausliegenden Behandlung vvrbercitcn müßte. 
Mit dieser Aufzeiguug des Ganges, welchen die Sache genommen hat, 
wäre also auch von selbst die Methode des historischen Unterrichts fcstge- 
stellt, und es käme nur noch auf die Durchführung derselben für die erste 
Stuft an. 
Das gedruckte Hülfsmittel kann, wenn es, wie hier, ein kurzer Leitfaden 
und nicht ein ausführliches Handbuch ist, unmöglich das ursprüngliche Inein¬ 
ander von Geschichtlichem und Geographischem entsprechend wiedergebcn. Hier 
muß das lebendige Wort des Lehrers in Herodoteischer Darftellnngswcise 
ergänzend eingrcisen. Betrachtet man die Paragraphen in ihrer Vereinzelung, 
so hat es allerdings den Anschein, als stellten sie bloß ein äußerliches Ne¬ 
beneinander dar. Betrachtet man sie aber alle im Zusammenhang ihrer 
Aufeinanderfolge, so sind sie ein treues Spiegelbild des Wachsthums des ge¬ 
schichtlich-geographischen Stoffes selbst, wovon die Inhaltsübersicht leicht über¬ 
zeugen wird. 
Dem Ganzen ist eine Einleitung vorausgeschickt, welche je nach dem 
Ort, wo das Lehrbuch gebraucht wird, überall vom Lehrer zu einer Hei- 
matbskunde zusammengezogen oder erweitert werden kann. 
Was die Darstellung betrifft, so wechselt nach Beschaffenheit des Inhalts 
die zusammenhängende mit der aphoristischen ab. Letztere allein ist für das 
Kind zu einförmig und trocken, erstcre allein hemmt entweder bei großer Aus¬ 
führlichkeit die Mittheilung des Lehrers, ober gibt bei übertriebener Beschrän¬ 
kung zu wenig Material. ' 
Das Auswendiglernen ist durch zahlreiche Absätze, durch große und kleine 
Schrift, durch die Abgrenzung fester Paragraphen und durch eine tabellarische 
Uebersicht am Ende möglichst erleichtert. Die zusammenhängenden Stellen 
mit Anmcrkungsschrift sind für fähigere Köpfe und für solche Schüler berech¬ 
net, welche den Cnrsus schon einmal durchgemacht haben. 
Wenn nun der Lehrer, überwiegend vom biographischen Gesichtspunct 
ausgehend, die Nachrichten über Menschen und Gegenden theils in lebendiger, 
zusammenhängender Schilderung zur Anschaulichkeit eines Bildes zu 
gestalten, theils durch die Dialogform des Unterrichts dem jugendlichen Geilte 
fest einzuprägen versteht, wenn er den stcißigen Gebrauch von Globus und 
Wandchartcn nicht vernachlässigt und die Schüler zum Chartenzeichnen anzu- 
leitcn nicht versäumt, dann darf ich ja wohl dieses Vorwort mit der auch 
in den früheren Auflagen ausgesprochenen Hoffnung fchließen, dasi dieser 
Weg, insofern die Verbindung beider Lchrzweige zu Einem als streng metho¬ 
disch gelten kann, am sichersten mit dem höher« Ziel der Schule näher führe, 
welches ist die Entwickelung des innerlich - äußerlichen oder ganzen Meirichen 
unter gleichzeitig fortschreitendem Bewußtsein seines Wejens und seiner Be¬ 
stimmung." 
Dr. Alexander Kapp, 
Professor am Gymnasium in Soest.
	        

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Kapp, Alexander, and Ernst Kappe. Leitfaden Beim Ersten Schulunterricht in Der Geschichte Und Geographie. Braunschweig [u.a.]: Westermann, 1851. Print.
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