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Die Weltgeschichte für die Jugend bis auf die neuesten Zeiten

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN773898050
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-10331433
Titel:
Die Weltgeschichte für die Jugend bis auf die neuesten Zeiten
Signatur:
HD-I 9(1,1818)
Autor*in:
Hold, Ernst
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Hinrichs
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1818
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Zweite Abtheilung. Von den Völkerzügen bis zu Ende des funfzehnten Jahrhunderts
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
II. Das Reich der Franken
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Weltgeschichte für die Jugend bis auf die neuesten Zeiten
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Titelseite
  • Einleitung
  • 1. Unschuldsvolles Hirtenleben
  • 2. Cain gründet die erste Stadt
  • 3. Semiramis Unerschrockenheit und Muth. 1800 vor Christi Geburt
  • Zeittafel der wichtigsten Begebenheiten
  • Erste Abtheilung. Geschichte der alten Welt
  • [Aegypten]
  • [Babylonien]
  • [Assyrien]
  • [Phönizier]
  • [Hebräer]
  • [Meder und Perser]
  • [Griechen]
  • [Das Macedonische Reich]
  • [Die Römer]
  • Zweite Abtheilung. Von den Völkerzügen bis zu Ende des funfzehnten Jahrhunderts
  • I. Die Teutschen und die Völkerzüge
  • II. Das Reich der Franken
  • III. Teutschland vom zehnten bis zwölften Jahrhunderte
  • IV. Schicksale der wichtigsten übrigen Staaten bis zum zwölften Jahrhunderte
  • V. Die Kreuzzüge
  • VI. Die europäischen Staaten von den Kreuzzügen bis zu Ende des funfzehnten Jahrhunderts
  • VII. Die Entdeckung von Amerika und die Auffindung des Seewegs nach Indien
  • Dritte Abtheilung. Geschichte der neuern Zeit
  • I. Das Zeitalter der Glaubensreinigung
  • II. Frankreichs Uebermacht. Der Streit über die spanische Erbfolge. Der nordische Krieg
  • III. Das achtzehnte Jahrhundert
  • IV. Das Zeitalter der Revolutionen
  • Berichtigungen
  • Einband

Volltext

175 
itdj fremd und bildeten sich auf verschiedene Weise au-, 
aber innere Unruhen und äußere Feinde waren Schuld, 
daß die Völker überall in Knechtschaft und Rohheit 
blieben. Die meisten Nachkommen des großen Kart 
waren schwach an Geist und Leib und so unbedeutend, 
daß man ihnen nur nach leiblicher Mißgestalt und Ge¬ 
brechlichkeit und nach geistigen Mängeln Beinahmen 
gab; wie z. B. Karl der Kahle, Ludwig der Stammler, 
Karl der Einfältige, Ludwig der Faule. Nach dem 
Absterben der meisten übrigen Zweige de6 KvnigstammeS 
vereinigte der Sohn Ludwigs, des ersten teutschen Kö¬ 
nigs, der schwachsinnige, Karl der Dicke, auf einige 
Jahre fast das ganze fränkische Reich; aber 173 Jahre 
nach Karl'S des Großen Tode war sein Geschlecht von 
den Thronen aller Reiche verdrängt. In Italien, wo 
Karl'S Stamm am frühesten, schon §6$, ausgestorben 
war, erhoben sich cinzele mächtige Fürsten. Bald dar¬ 
auf, im I. yr i, erlosch das Geschlecht der Karolinger 
auch in Teutschlanv, wo aber in dem vorletzten Könige 
dieses Stammes, in Arnulf, noch einmahl die Hel- 
denkrafr der glorreichen Ahnherrn sich offenbarte, und 
in Frankreich stiftete endlich, als der letzte Abkömmling 
Karl'S des Großen verdrängt worden war (I. 9S7), 
Hugo Kap et das neue Königsgeschlecht,, das noch da¬ 
selbst herrscht. 
III. Teutschlanv vom zehnten bi'S zwölften 
Jahrhunderte. 
Der letzte Sprößling des fränkischen KönigstammeS 
in Teutschlanv starb (911) in einer gefährlichen Zeit. 
Die Normänner, kühne Seeräuber aus Dänemark, 
Norwegen und andern nordischen Ländern, welche schon 
seit dem sechsten Jahrhunderte, von ihrer rauhen Hei- 
math aus, auf Abenteuer ausgezogen waren, hatten
	        

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