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[Teil 3 = (4. Schuljahr), [Schülerband]] (Teil 3 = (4. Schuljahr), [Schülerband])

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN773898050
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-10331433
Titel:
Die Weltgeschichte für die Jugend bis auf die neuesten Zeiten
Signatur:
HD-I 9(1,1818)
Autor*in:
Hold, Ernst
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Hinrichs
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1818
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Erste Abtheilung. Geschichte der alten Welt
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
[Aegypten]
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Deutsches Lesebuch
  • [Teil 3 = (4. Schuljahr), [Schülerband]] (Teil 3 = (4. Schuljahr), [Schülerband])
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichnis
  • Verzeichnis der Schriftsteller und Quellennachweis
  • Aus froher und ernster Jugendzeit
  • Gemeinschaftsleben des Hauses
  • Leben und Treiben in Stadt und Land
  • Menschenleben im Aufblick zu Gott
  • Heimatliche Naturbilder
  • Land und Leute der sächsischen Heimat
  • Aus dem Hausschatze deutscher Märchen, Sagen, Schwänke und Fabeln
  • Einband

Volltext

Ñus froher und ernster Jugendzeit. 
1. war bei den Sternen war. 
Mein Vater hat zu mir gesagt, als wir noch beisammen auf dem 
holzbänklein unter der Tanne gesessen: 
„Du bist mein liebes Kind. Und jetzt schau' zum Himmel hinauf, 
die Ñugen Gottes blicken auf uns herab." 
Li freilich, ich konnte mir's wohl denken, einer, der auf des Men¬ 
schen Haupt die haare zählt, muß hunderttausend Ñugen haben. Nun 
war es aber schön zu sehen, wie mir der liebe Gott mit seinen 
Ñugen zublinzelte, als wollte er mir etwas zu verstehen geben; ja, 
und ich konnte es doch um alles nicht erraten, was er meinte. Ich 
nahm mir wohl vor, recht brav und folgsam zu sein, besonders bei 
Uacht, wenn Gott da oben feine hunderttausend Ñugen auftut und die 
guten Rinder zählt und die bösen sucht und recht scharf anschaut, aus 
daß er sie kennt am jüngsten Tage. . . 
Lin andermal saß ich auf demselben Holzbänkchen unter der Tanne, 
an Seite meiner Mutter. Ls war bereits späte Ñbendstunde, und die 
Mutter sagte zu mir: 
„Du bist ein kleiner Mensch, und die kleinen Leute müssen jetzt 
schon ins Bett gehen, schau', es ist ja die finstere Nacht, und die Lngel 
zünden schon die Lichter an, oben in unseres Herrgotts Haus." 
Mit solchen Worten ein Rind zur Ruhe bringen? Vas war übel 
geplant. 
„In unseres Herrgotts Haus die Lichter?" fragte ich, sofort durch¬ 
aus für den Gegenstand eingenommen. 
„Freilich," entgegnete die Mutter, „jetzt gehen alle heiligen von 
der Rirche heim, und im Hause ist eine große Tafel, und da setzen 
sie sich zusammen und essen und trinken was, und die Lnglein fliegen 
geschwind herum und zünden alle Lichter an und den großen Rron- 
leuchter auch, der mitten hängt, und nachher lausen sie zu den pfeifen 
und Geigen und machen Musik." 
Lesebuch f. HNH. Mädchenschulen. Hl. E. 
1
	        

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Zitierempfehlung

Scheibner, Otto, Richard Tränkmann, and Hugo Gaudig. [Teil 3 = (4. Schuljahr), [Schülerband]]. Leipzig: Teubner, 1911. Print.
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