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Die Weltgeschichte für die Jugend bis auf die neuesten Zeiten

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN773898050
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-10331433
Title:
Die Weltgeschichte für die Jugend bis auf die neuesten Zeiten
Shelfmark:
HD-I 9(1,1818)
Author:
Hold, Ernst
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Hinrichs
Document type:
Monograph
Collection:
History textbooks, pre-1871
Publication year:
1818
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Erste Abtheilung. Geschichte der alten Welt
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
[Babylonien]
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die Weltgeschichte für die Jugend bis auf die neuesten Zeiten
  • Binder
  • Title page
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Title page
  • Einleitung
  • 1. Unschuldsvolles Hirtenleben
  • 2. Cain gründet die erste Stadt
  • 3. Semiramis Unerschrockenheit und Muth. 1800 vor Christi Geburt
  • Zeittafel der wichtigsten Begebenheiten
  • Erste Abtheilung. Geschichte der alten Welt
  • [Aegypten]
  • [Babylonien]
  • [Assyrien]
  • [Phönizier]
  • [Hebräer]
  • [Meder und Perser]
  • [Griechen]
  • [Das Macedonische Reich]
  • [Die Römer]
  • Zweite Abtheilung. Von den Völkerzügen bis zu Ende des funfzehnten Jahrhunderts
  • I. Die Teutschen und die Völkerzüge
  • II. Das Reich der Franken
  • III. Teutschland vom zehnten bis zwölften Jahrhunderte
  • IV. Schicksale der wichtigsten übrigen Staaten bis zum zwölften Jahrhunderte
  • V. Die Kreuzzüge
  • VI. Die europäischen Staaten von den Kreuzzügen bis zu Ende des funfzehnten Jahrhunderts
  • VII. Die Entdeckung von Amerika und die Auffindung des Seewegs nach Indien
  • Dritte Abtheilung. Geschichte der neuern Zeit
  • I. Das Zeitalter der Glaubensreinigung
  • II. Frankreichs Uebermacht. Der Streit über die spanische Erbfolge. Der nordische Krieg
  • III. Das achtzehnte Jahrhundert
  • IV. Das Zeitalter der Revolutionen
  • Berichtigungen
  • Binder

Full text

57 
in so naher Verbindung zu stehen schienen, eine fromme 
Verehrung geweiht, und man kam sogar ans den Ge¬ 
danken, der Königin der Gestirne, der Sonne, ein * 
Heiligthum so hoch als möglich zu erbauen, um das 
glänzende Gestirn in der Nähe anzubeten. Es fehlte 
zwar an Bausteinen, aber diesen Mangel ersetzte ein 
reichlicher Vorralh von Thonerde, woraus man sehr 
feste Ziegel machte, die an der Sonne getrocknet und 
in L)efen gebrannt wurden. Das Erdharz, das am 
Euphrat und andern kleinen Flüssen hauflg guoll, brauchte 
man statt eines Mörtels, um die Ziegel zu verbinden. 
Ihr wißt, wie dieser stolze Vau, der sogenannte 
Thurm von Babel, vereitelt ward, als er schon 
eine ziemliche Höhe erreicht hatte. Man sah ein, daß 
es unmöglich war, bis zum Gott des Lichts hinauf zu 
bauen und ließ das Werk unvollendet liegen. Die 
Priester aber bezogen diesen Tempel, wo sie den Lauf 
der Gestirne beobachteten, um den Ackerleuten nützliche 
Nachrichten für die Feldarbeiten geben zu können. Diese 
Beobachtungen gaben überdieß Gelegenheit zu andern 
wohlthätigen Ersindungen, welche man den Babyloniern 
verdankte. Sie singen zuerst an, den Tag in zwölf 
Doppelstunden einzurheilen und erfanden die 
Sonnenuhren. 
Einige Jahrhunderte waren den Bewohnern dieses 
Landes unter fortgesetztem Anbau der fruchtbaren Ebene 
und in dem ruhigen Genüsse der reichen Gaben der 
Natur verflossen, als ein mächtiger Jäger, Nahmen- 
Nimrod, an der Spitze eines kriegerischen Völker- 
siammes aus Arabien hervorbrach und die friedlichen 
Ackerleute in Babylonien und andre benachbarte Hirten¬ 
flamme seiner Herrschaft unterwarf. So ward durch 
ihn ein mächtiges Reich gegründet, das sich von dem 
persischen Meerbusen bis zu den Gebirgen von 
Armenien erstreckte, und über zweihundert Jahre 
i
	        

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Jütting, Wübbe Ulrich et al. Die Welt Im Spiegel Der Nationalliteratur. Leipzig [u.a.]: Klinkhardt, 1912. Print.
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