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Die Weltgeschichte für die Jugend bis auf die neuesten Zeiten

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN773898050
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-10331433
Titel:
Die Weltgeschichte für die Jugend bis auf die neuesten Zeiten
Signatur:
HD-I 9(1,1818)
Autor*in:
Hold, Ernst
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Hinrichs
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1818
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Erste Abtheilung. Geschichte der alten Welt
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
[Phönizier]
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Weltgeschichte für die Jugend bis auf die neuesten Zeiten
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Titelseite
  • Einleitung
  • 1. Unschuldsvolles Hirtenleben
  • 2. Cain gründet die erste Stadt
  • 3. Semiramis Unerschrockenheit und Muth. 1800 vor Christi Geburt
  • Zeittafel der wichtigsten Begebenheiten
  • Erste Abtheilung. Geschichte der alten Welt
  • [Aegypten]
  • [Babylonien]
  • [Assyrien]
  • [Phönizier]
  • [Hebräer]
  • [Meder und Perser]
  • [Griechen]
  • [Das Macedonische Reich]
  • [Die Römer]
  • Zweite Abtheilung. Von den Völkerzügen bis zu Ende des funfzehnten Jahrhunderts
  • I. Die Teutschen und die Völkerzüge
  • II. Das Reich der Franken
  • III. Teutschland vom zehnten bis zwölften Jahrhunderte
  • IV. Schicksale der wichtigsten übrigen Staaten bis zum zwölften Jahrhunderte
  • V. Die Kreuzzüge
  • VI. Die europäischen Staaten von den Kreuzzügen bis zu Ende des funfzehnten Jahrhunderts
  • VII. Die Entdeckung von Amerika und die Auffindung des Seewegs nach Indien
  • Dritte Abtheilung. Geschichte der neuern Zeit
  • I. Das Zeitalter der Glaubensreinigung
  • II. Frankreichs Uebermacht. Der Streit über die spanische Erbfolge. Der nordische Krieg
  • III. Das achtzehnte Jahrhundert
  • IV. Das Zeitalter der Revolutionen
  • Berichtigungen
  • Einband

Volltext

68 
Am mittelländischen Meere, an der Granze deS 
Landes der Hebräer, lag ein Ländchen, ungefähr halb 
so groß als Holland. Dieses bergige Küstenland, 
25 Meilen lang und etwa g. Meilen breit, war mit 
blühenden Städten, mit Flecken und Dörfern und 
mit Menschen angesüllt. Was dieses arme Land, 
Las nur wenig Getreide hervorbrachte, seinen Be¬ 
wohnern nicht geben konnte, höhlten sie auf ihren 
Handelsreisen aus den benachbarten reichen Kornlän- 
dcrn, aus Syrien, Palästina und Aegypten. Hier 
wohnten 
die Phönizier, 
das berühmteste Handelsvolk der alten Welt. Sie 
lebten ursprünglich als Seeräuber am arabischen oder 
persischen Meerbusen, bis sie sich endlich auf der 
schönen Küste niederließen, die für ihr Gewerbe so 
vortrefflich gelegen war, wo sie zuerst dre Stadt 
Sidon erbauten. Aus den kühnen Räubern wur¬ 
den nach und nach friedliche Seefahrer, unternehmen¬ 
de Kaufleute, ein gebildetes Volk, das wieder Bil¬ 
dung zu andern Völkern brachte. 
Phönizien war nie der Herrschaft eines ein¬ 
zigen inländischen Königs unterworfen. Es bestand 
seit den ältesten Zeiten aus einzelnen Städten, wel¬ 
che mit ihren Gebietern von erblichen Fürsten oder 
Oberhäuptern beherrscht wurden. In diesen kleinen 
Staaten entstanden häusig Unruhen. Die unzufrie¬ 
denen Einwohner wunderten aus, um sich in andern 
Gegenden des Landes ntederzulaffen, und so wurden 
nach und nach die ganze Küste und die benachbarten 
Inseln angebaut. Das ganze Land glich zuletzt einem 
einzigen langen Orte, der nur durch Gärten und 
Landgüter unterbrochen war und in sechs bis acht 
Stadtgebiete eingether'lt wurde. 
Sidon, schon zu Jakobs Zeiten, (r§OO Jahre 
vor Christus) ein reicher Handelsplatz, und Tyrus,
	        

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Hold, Ernst. Die Weltgeschichte Für Die Jugend Bis Auf Die Neuesten Zeiten. Leipzig: Hinrichs, 1818. Print.
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