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Deutsches Lesebuch ([Teil 1, [Schülerbd.]])

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN773968474
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-10405514
Titel:
Geschichte Dänemarks mit steter Berücksichtigung der Herzogthümer
Signatur:
HD-I 28(1,1843)
Autor*in:
Grimm, Marcus
Petersen, Johann
Erscheinungsort:
Schleswig
Verlag:
Bruhn
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1843
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
nach Allen's Handbuch und anderen Quellen zum Schulgebrauch bearbeitet

Einband

Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Einband

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Deutsches Lesebuch
  • Deutsches Lesebuch ([Teil 1, [Schülerbd.]])
  • Einband
  • Titelseite
  • Aus dem Vorworte zu den ersten Auflagen
  • Vorwort zur 19. Auflage
  • Inhalt
  • [Lesestücke 1 - 20]
  • [Lesestücke 21 - 40]
  • [Lesestücke 41 - 60]
  • [Lesestücke 61 - 80]
  • [Lesestücke 81 - 100]
  • [Lesestücke 101 - 120]
  • [Lesestücke 121 - 140]
  • [Lesestücke 141 - 160]
  • [Lesestücke 161 - 180]
  • [Lesestücke 181 - 196]
  • Einband

Volltext

11 
20a. Der Zeisig. 
(Stirili in« Kellert. 
[Zuerst in:] Fabeln und Erzählungen. I. Auflage. Leipzig. 1746. S. 4. 
Ein Zeisig war’s und eine Nachtigall, 
die einst zu gleicher Zeit vor Dämons Fenster hingen. 
Die Nachtigall fing an, ihr göttlich Lied zu singen, 
und Dämons kleinem Sohn gefiel der süße Schall. 
5. „Ach, welcher singt von beiden doch so schön? 
Den Vogel möcht’ ich wirklich sehn!“ 
Der Vater macht ihm diese Freude, 
er nimmt die Vögel gleich herein. 
„„Hier,““ spricht er, „„sind sie alle beide; 
10. doch welcher wird der schöne Sänger sein? 
Getraust du dich, mir das zu sagen?““ — 
Der Sohn läßt sich nicht zweimal fragen, 
schnell weist er auf den Zeisig hin. 
„Der,“ spricht er, „muß es sein, so wahr ich ehrlich bin. 
15. Wie schön und gelb ist sein Gefieder! 
Drum singt er auch so schöne Lieder! 
Dem andern sieht man’s gleich an seinen Federn an, 
daß er nichts Kluges singen kann.“ 
21. Atem Lämmchen. 
Heinrich Ho stimmn von Fallersleben. 
Kinderlieder. Erste vollst. Ausg., des. durch Dr. L. v. Donop. Berlin. 1877. 8. 23. 
[Zuerst in: Fünfzig neue Kinderlieder. 1. Auslage. Mannheim. 1845. No. 12.] 
1. Ich hab' ein Lämmchen, weiß wie Schnee, 
das geht auf grüner Weide, . 
das ist so fromm, das ist so gut, 
thut keinem was zuleide. 
2. Es suchet sich die Blümchen aus, 
die gelben und die weißen, 
den Duendel und den Thymian, 
und wie die Kräuter heißen. 
3. Und wenn's genug gefressen hat 
und will nicht weiter grasen, 
so lagert's sich am Erlenstrauch 
wohl auf dem kühlen Nasen. 
4. Und wenn der Hirt nach Hause treibt, 
kommt auch mein Lämmchen wieder, 
dann hüpft es in den Stall hinein 
und blökt und legt sich nieder. 
5. Dem Lämmchen bin ich gar zu gut, 
dem Lämmchen auf der Weide, 
und wer ihm was zuleide thut, 
thut mir auch was zuleide. 
3. Dezember 1843.
	        

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Zitierempfehlung

Weise, Paul et al. Für Unter-Tertia Bis Unter-Sekunda (= III - I Der Realschulen). Leipzig: Dürr, 1908. Print.
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