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Geschichte Dänemarks mit steter Berücksichtigung der Herzogthümer

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN773968474
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-10405514
Titel:
Geschichte Dänemarks mit steter Berücksichtigung der Herzogthümer
Signatur:
HD-I 28(1,1843)
Autor*in:
Grimm, Marcus
Petersen, Johann
Erscheinungsort:
Schleswig
Verlag:
Bruhn
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1843
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
nach Allen's Handbuch und anderen Quellen zum Schulgebrauch bearbeitet

Kapitel

Titel:
Sechster Zeitraum. Von der Einführung der Souverainität bis auf unsere Zeit, oder: von 1660 - 1843
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Christian V. (1670 - 1699)
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Geschichte Dänemarks mit steter Berücksichtigung der Herzogthümer
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Die Geschichte des dänischen Staates kann in folgende sechs Zeiträume eingetheilt werden:
  • Erster Zeitraum. Einleitende Uebersicht; von den ältesten Zeiten bis zu den ersten Versuchen zur Einführung des Christenthums und der Vereinigung der kleinen Reiche zu einem Staate im 9. Jahrhundert n. Chr. Geb
  • Zweiter Zeitraum. Von den ersten Versuchen zur Einführung des Christenthums und der Vereinigung der kleinern Reiche zu einem Staate bis zu Waldemar des Siegers Tode, oder: vom Schlusse des 9. Jahrhunderts bis zum Jahre 1241
  • Dritter Zeitraum. Von Waldemars II. Tode bis zur Vereinigung Dänemarks, Norwegens und Schwedens durch die calmarische Union (1241 bis 1397)
  • Vierter Zeitraum. Von der calmarischen Union bis zur Einführung der Reformation, oder von 1397 - 1536
  • Fünfter Zeitraum. Von der Einführung der Reformation bis zur Uebertragung der Alleinherrschaft (Souverainität) an den König, oder: von 1536 - 1660
  • Sechster Zeitraum. Von der Einführung der Souverainität bis auf unsere Zeit, oder: von 1660 - 1843
  • Christian V. (1670 - 1699)
  • Friedrich IV. (1699 - 1730)
  • Christian VI. (1730 - 1746)
  • Friedrich V. (1746 - 1766)
  • Christian VII. (1766 - 1808)
  • Friedrich VI., zuerst als Kronprinz an der Spitze der Staatsverwaltung von 1784 - 1808, dann als König von 1808 - 1839
  • Christian VIII
  • Regententafel
  • Einband

Volltext

222 
sönlicher Tapferkeit und großer Festigkeit des Charaeters. 
Dagegen hat man ihn nicht ohne Grund wegen des 
großen Einflusses getadelt, den er seiner Gemahlin» ein¬ 
räumte, wodurch er zu Handlungen verleitet wurde, die 
auf seine übrigens gerechte und ruhmwiirdige Negierung 
einen Schatten werfen. Auch hat man ihm zum Vor¬ 
wurf gemacht, daß er, als dänischer König, sich mit so 
vielen deutschen Günstlingen umgab und in Vereinigung 
mit der Königin» bei Hofe ein Deutschthum in Ton 
und Sprache einführte, welches so weit ging, daß der 
Kronprinz Christian nicht einmal Dänisch verstand. 
Christian V. (1670—1699). 
Christian V. war der erste dänische König, welcher 
ohne vorhergehende Wahl oder Handfeste den Thron 
bestieg. Sein Vater, Friedrich III., hatte durch meh¬ 
rere Veranstaltungen unverkennbar dahin gestrebt, eine 
größere Gleichheit in den Rechten und Lasten unter den 
verschiedenen Ständen herbeizuführen, und gerade das 
Vertrauen, welches der Bürgerstand in dieser Beziehung 
auf den König setzte, hatte zur Vernichtung der Hand¬ 
feste sehr viel beigetragcn. Daß Christian V. aber ganz 
andern Grundsätzen huldigte, zeigte sich schon wenige 
Monate nach seiner Thronbesteigung, indem er nicht nur 
dem alten Adel wiederum die Steuerfreiheit für die 
Haupthöfe bewilligte, sondern auch einen neuen Adel, 
nämlich Grafen und Barone, einführte, der mit nock- 
weit größer» Privilegien, als der alte, begabt wurde, 
und namentlich eine ausgedehnte Steuerfreiheit erhielt. 
An demselben Tage, als die Verordnung in Betreff der 
Grafen und Barone erschien, (25. Mai 1671), wurde
	        

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Zitierempfehlung

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