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Geschichte Dänemarks mit steter Berücksichtigung der Herzogthümer

Bibliographic data

Monograph

Persistent identifier:
PPN773968474
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-10405514
Title:
Geschichte Dänemarks mit steter Berücksichtigung der Herzogthümer
Shelfmark:
HD-I 28(1,1843)
Author:
Grimm, Marcus
Petersen, Johann
Place of publication:
Schleswig
Publisher:
Bruhn
Document type:
Monograph
Collection:
History textbooks, pre-1871
Publication year:
1843
Edition title:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
nach Allen's Handbuch und anderen Quellen zum Schulgebrauch bearbeitet

Chapter

Title:
Sechster Zeitraum. Von der Einführung der Souverainität bis auf unsere Zeit, oder: von 1660 - 1843
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Christian VIII
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutsches Lesebuch für höhere Lehranstalten
  • [Teil 1, [Schülerband]] (Teil 1, [Schülerband])
  • Binder
  • Title page
  • Aus dem Vorwort zur 1. Auflage
  • Vorwort zur 5. Auflage
  • Inhalts-Verzeichnis
  • I. Erzählungen, Fabeln und Märchen
  • II. Vaterländische Sagen
  • III. Vaterländische Geschichten
  • IV. Beschreibungen und Schilderungen
  • Epische Poesie
  • Lyrische Poesie
  • Anhang. (Zur Grammatik.)
  • Binder

Full text

1. Erzählungen, Fabeln und Märchen 
a. Erzählungen. 
1. Zum vierten Gebot. 
E. Frommel, „Unterwegs". 
Es war einmal ein frommer Nagelschmied, der hatte einen un¬ 
geratenen Sohn, welcher ihm ein Herzeleid nach dem anderen machte. 
Jedesmal, wenn er eine neue Sünde von dem Sohne hörte, nahm er 
einen Nagel und schlug ihn in die Tür. Da kam einer neben den 
andern, und die Tür war dicht besät. Davon hörte der Sohn in 
der Fremde, und er schlug in sich und schrieb einen Brief voll Reue 
an den Vater. Da zog der Schmied den ersten Nagel heraus, und 
jedesmal, wenn er wieder etwas Gutes hörte von seinem Sohne, zog 
er einen anderen aus der Tür. Nach Jahren kehrte der Sohn als 
ein braver Mann heim; er wurde die Freude seines Vaters im Alter 
und tat alles, was er ihm an den Augen absehen konnte. Schließlich 
war auch der letzte Nagel herausgezogen, und der Vater führte ihn 
voll Freude an die Tür und zeigte ihm, wie nun auch der letzte ge¬ 
schwunden wäre. „Ja," sagte der Sohn, „lieber Vater, die Nägel 
sind heraus, Gott Lob und Dank; aber, aber" — und dabei weinte er 
bitterlich — „die Löcher in der Tür sind geblieben." 
2. Wein Water stht am Steuer. 
L. Rudolph, Praktisches Handbuch für den Unterricht in Stilübungcn. 
Ein Kaufmann, der sich aus tiefster Dürftigkeit emporgearbeitet 
hatte, war ein bemittelter Mann geworden. Aber er hatte Weib und 
Kinder und wünschte, daß es diesen letzteren einst besser gehen möchte, 
als es ihm in der Jugend ergangen war. Und da ihm alles glückte, 
was er unternahm, so zog er fort über das Meer, um seinen Handel 
weiter auszubreiten; und auch jenseits des Ozeans gelang ihm alles über 
Erwarten, sodaß er bald mit reichen Schätzen zurückkehren konnte. Da 
freute er sich im Geiste, wie er Weib und Kinder beglücken und den 
Armen Gutes tun könnte; denn er hatte ein mitleidiges Herz und tat 
wohl, wo er es vermochte.
	        

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Citation recommendation

Meyer, Alfred Gustav, and Louis Nagel. [Teil 1, [Schülerband]]. Leipzig: Dürr, 1903. Print.
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