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Alte Geschichte (Theil 1)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN774040246
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-10492878
Titel:
Friedrich Nösselt's Lehrbuch der Weltgeschichte für Bürger- und Gelehrtenschulen
Autor*in:
Nösselt, Friedrich
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Fleischer
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
sowie zum Selbstunterricht für reifere Jünglinge ; mit besonderer Berücksichtigung der deutschen Geschichte

Band

Persistenter Identifier:
PPN774042141
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-10822467
Titel:
Alte Geschichte
Signatur:
HDG-I 8(4,1859)-1
Autor*in:
Kurts, Friedrich
Nösselt, Friedrich
Bandzählung:
Theil 1
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Fleischer
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1859
Ausgabenbezeichnung:
4. Aufl., mit 4 Stahlst. durchges., sehr verm. u. erg. von Friedrich Kurts [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Zweite Periode. Von Kyros bis Alexander den Großen, 555 - 333
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Friedrich Nösselt's Lehrbuch der Weltgeschichte für Bürger- und Gelehrtenschulen
  • Alte Geschichte (Theil 1)
  • Einband
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Vorwort zur vierten Auflage. Zugleich aus den Vorreden der 3 früheren Auflagen
  • Inhalt
  • Erste Periode. Vom Anfange des Menschengeschlechts bis auf Kyros, 555 vor Christi Geburt
  • Zweite Periode. Von Kyros bis Alexander den Großen, 555 - 333
  • Dritte Periode. Von Alexander dem Großen bis zur Schlacht von Actium, 333 - 31
  • Vierte Periode. Von der Schlacht bei Actium bis zum Untergange des abendländischen Römerreichs, 31 vor Christus - 476 nach Christus
  • Einband

Volltext

125 
am vadimonischen See so große Niederlagen bei, daß sie um Frieden 
baten, und sich unterwarfen. 
Dritte Periode. 
Von Alexander dem Großen bis zur Schlacht von Actium, 333—31. 
19. Alexander der Große, 336-323. 
(Alexanders Geburt. Aristoteles. Bukephalos. Krieg gegen die Thrakier, Triballer, 
Geten und Illyrier. Alexander vor Theben. Krieg gegen Dareios Kodomannos 334. 
Schlacht am Granikos. Der gordische Knoten. Schlacht bei Jssos 333. Zerstörung 
von Tyros. Erbauung von Alexandria. Tempel des Jupiter Ammon. Schlacht bei 
Gaugamela 33h Einnahme von Babylon, Susa und Persepolis. Tod des Dareios. 
Alexander in Persien. Zug nach Indien bis zum Hypbasis. Rückkehr durch die Wüste. 
Nearch. Tod Alexanders 323. Seine Erben: Philipp Arrhidäos, Herkules und Alexan¬ 
der. Krieg der Nachfolger Alexanders 323 — 301. Perdikkas und Leonnat. Eumenes 
und Antigonus. Schlacht bei Jpsos 301. Neue aus dem Reiche Alexanders hervorge¬ 
gangene Staaten.) 
Nur 13 Jahre regierte dieser außerordentliche Geist; aber wie viel hat er 
nicht in dieser kurzen Zeit verrichtet! Er war der Sohn des Philippos von 
Makedonien, und wurde in der Nacht geboren, in welcher Herostrat den Tem¬ 
pel der Diana in Ephesos verbrannte*), was die Griechen schon für eine üble 
Vorbedeutung hielten. Sein Vater ließ ihn von dem berühmtesten Gelehrten 
seiner Zeit, dem Aristoteles, unterrichten, und der Knabe belohnte die Mühe 
seines Lehrers durch herrliche Fortschritte; denn wenn er es auch im Laufen, 
Springen und Reiten allen Andern seines Alters zuvor that, so ging ihm doch 
der Wettstreit der Dichter und der Musiker über Alles. Die Gedichte des Ho¬ 
mer wußte er fast auswendig, und hatte sie immer unter seinem Kopfkissen lie¬ 
gen. Einst kamen persische Gesandte an den Hof seines Vaters. Da dieser 
gerade abwesend war, so unterhielt sich Alexander mit ihnen, fragte sie über ihr 
Land, über ihre Wege dahin, u. dergl. so verständig aus, und sprach überhaupt 
so vernünftig, daß sie voll Bewunderung ausriefen: „Unser König ist reich; 
aber dieser hier wird ein wahrhaft großer König werden." Als man ihm ein¬ 
mal von einem neuen Siege seines Vaters erzählte, rief er schmerzlich aus: 
„Mein Vater wird mir gewiß nichts mehr zu erobern übrig lassen!" Noch war er 
Knabe, als man seinem Vater ein prächtiges thessalisches Pferd für den hohen 
Preis von 16,000 Thlrn. zum Verkauf anbot. Weil es aber alle Reiter ab¬ 
warf, so befahl Philipp, es wieder wegzuführen. Da bat Alexander, ihm 
*) Dieser Mann wollte gern seinen Namen der Vergessenheit entreißen, und also 
etwas Außerordentliches thun. Da er nun etwas Nützliches nicht zu verrichten verstand, 
so zündete er jenes als Wunder der Welt von Allen angestaunte herrliche Bauwerk an.
	        

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Kurts, Friedrich, and Friedrich Nösselt. Alte Geschichte. Leipzig: Fleischer, 1859. Print.
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