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Weltkunde

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN774040246
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-10492878
Titel:
Friedrich Nösselt's Lehrbuch der Weltgeschichte für Bürger- und Gelehrtenschulen
Autor*in:
Nösselt, Friedrich
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Fleischer
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
sowie zum Selbstunterricht für reifere Jünglinge ; mit besonderer Berücksichtigung der deutschen Geschichte

Band

Persistenter Identifier:
PPN774042141
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-10822467
Titel:
Alte Geschichte
Signatur:
HDG-I 8(4,1859)-1
Autor*in:
Kurts, Friedrich
Nösselt, Friedrich
Bandzählung:
Theil 1
Erscheinungsort:
Leipzig
Verlag:
Fleischer
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1859
Ausgabenbezeichnung:
4. Aufl., mit 4 Stahlst. durchges., sehr verm. u. erg. von Friedrich Kurts [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Deckblatt

Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Deckblatt

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Weltkunde
  • Einband
  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Aus dem Vorwort zur ersten Auflage
  • Vorwort zur sechzehnten Auflage
  • Erste Abteilung. Geographie
  • I. Die Heimat
  • II. Die Erde im allgemeinen
  • III. Europa
  • IV. Asien
  • V. Afrika
  • VI. Amerika
  • VII. Australien
  • VIII. Die Erde als Weltkörper
  • Zweite Abteilung. Geschichte
  • A. Biographieen aus der alten Geschichte
  • B. Deutsche Geschichte
  • Dritte Abteilung. Naturgeschichte
  • I. Frühling
  • II. Sommer
  • III. Herbst
  • IV. Winter
  • V. Bau und Leben des menschlichen Körpers
  • Vierte Abteilung. Physik und Chemie
  • Inhaltsverzeichnis
  • Alphabetisches Sachregister zur Naturgeschichte
  • Einband

Volltext

315 o 
§ 141. Der Krebs. Sein Körper besteht aus Kopfbruststück 
und Hinterleib (fälschlich Schwanz genannt) und ist mit einem harten 
Panzer bekleidet, der aus Kalk und Horn besteht. Da dieser Panzer nicht 
mit dem Körper wächst, so wird er jährlich dreimal abgeworfen (Butter- 
krebs). Am Kopfe stehen 4 Fühler, von denen zwei lange Geißeln 
tragen. Die Augen sitzen auf beweglichen Stielen. Das Maul 
hat außer einem Paar Ober- und 2 Paar Unterkiefern noch 3 Paar 
Kau süße. Über dem Maule liegt der Magen; er enthält Hornblättchen 
und Zähne zum nochmaligen Zerkleinern der Nahrung. Von den 5 Bein¬ 
paaren sind 3 mit Scheren bewaffnet; das erste Paar besitzt große Scheren 
zum Zwecke der Verteidigung. Die kleinen Scheren dienen mehr zum Fest¬ 
halten beim Freffen. Der Hinterleib besteht aus 5 Ringen mit Afterfüßen 
und 4 Ruderplatten; letztere bilden eigentlich den Schwanz und können 
fächerartig ausgebreitet werden. Er kann damit rückwärts und vorwärts 
schwimmen. Mit den Afterfüßen hält das Weibchen die Eier fest. Der 
Krebs lebt in Uferlöchern von Bächen, Flüssen und Seeen. Er nährt sich 
von Aas und weichen Pslanzenstoffen und ist sehr gefräßig; trotzdem wächst 
er nur sehr langsam. — Hummer, Garneele (Granat) und Ein¬ 
siedlerkrebs sind Verwandte des Flußkrebses. 
1. Wie ist der gekochte Krebs gefärbt? — 2. Welche Tierquälerei wird 
manchmal beim Kochen mit ihm getrieben? — 3. Wie bereitet man ihn zu? 
— 4. Was ist „Krebsgang"? — 5. Wie wird der Krebs gefangen? 
§ 142. Rückblick auf die Gliedertiere. Der Körper 
der Gliedertiere ist meist in Abschnitte geteilt und mit eiircm 
aus Kalk und Horn bestehenden Hautskelett umgeben. Ihre 
Beine sind gegliedert. Sie haben einen farblosen Blutsaft 
und atmen durch Lungen säcke, Atcmröhrchen oder Kiemen. 
Man teilt sie in Kerbtiere. Spinnentiere und Krebstiere. I. Die Kerbtiere 
baden ein hornartigcs Hautskelett, drei Körpcrabschnitte, sechs Beine und meist 
Flügel. Sie durchleben eine Verwandlung. 2. Die Spinnentiere 
haben ein pergamentartiges Hautgerüst, zwei Körperabschnitte und acht Beine. 
3. Die Krebstiere haben ein kalk-, Horn- oder lederartiges Hautgerüst, 
zwei Körperabschnittc und 10 oder mehr Beine. 
1. Vergleiche und unterscheide: Käser, Schmetterlinge, Hautflügler, Zwei¬ 
flügler, Netzflügler, Geradflügler und Halbflügler! — 2. Wohin gehören 
folgende Tiere: Schlupfwespe, Apfelwickler, Apfelblütenstecher, Wasserjungfer, 
Totengräber, Heuschrecke, Biene, Mücke, Reblaus, Trichine, Egel? — 3. Ordne 
die Gliedertiere nach folgenden Gesichtspunkten: a) schädliche und nützliche, 
b) Land- und Wasserbewohner, c) geflügelte und ungcflügelte, ä) Schmarotzer, 
6) mit vollkommener und unvollkommener Verwandlung! — 4. Welche Glieder¬ 
tiere zeichnen sich aus durch besondere Verteidigungswaffen, Schutzvorrichtungen, 
Anpassung an Aufenthalt und Lebensweise, Brutpflege, starke Vermehrung, 
Kunstsinn, Wanderungen? 
§ 8 43. Entstehung der Schichtgesteine. Bein Regen 
kann man beobachten, wie fließendes Wasser sich allmählich eine Rinne 
bildet, indem es Schlamm, Sand und selbst kleine Steine mit fortreißt. 
Je rascher das Wasser fließt und je größer seine Masse ist, desto mehr 
Stosse vermag es fortzuschwemmen und desto tiefer wird seine Rinne. An 
Stellen, wo das Wasser langsamer fließt, werden die mitgeführten Stoffe
	        

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Zitierempfehlung

Renner, August et al. Weltkunde. Hannover: Helwing, 1896. Print.
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