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Geschichte des Alterthums für Mittelschulen und zum Selbstunterricht ([Theil] 1)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN774644435
Titel:
Die Weltgeschichte
Autor*in:
Bumüller, Johannes (29.12.1811-13.09.1890)
Erscheinungsort:
Freiburg im Breisgau
Verlag:
Herder
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1839
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
ein Lehrbuch für Mittelschulen

Band

Persistenter Identifier:
PPN774684097
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-10359315
Titel:
Geschichte des Alterthums für Mittelschulen und zum Selbstunterricht
Signatur:
HDG-I 12(4,1857)-1/2
Autor*in:
Bumüller, Johannes
Bandzählung:
[Theil] 1
Erscheinungsort:
Freiburg im Breisgau
Verlag:
Herder
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1857
Ausgabenbezeichnung:
4., verb. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Einleitung

Titel:
Einleitung
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Einleitung

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Weltgeschichte
  • Geschichte des Alterthums für Mittelschulen und zum Selbstunterricht ([Theil] 1)
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichniß
  • Einleitung
  • Erstes Buch. Die aeltesten Voelker bis zur Gruendung der Persermonarchie durch Kyrus
  • Zweites Buch. Perser und Griechen. Europas Sieg ueber Asien
  • Drittes Buch. Die Roemer
  • Viertes Buch. Das Reich der Caesaren
  • Namen- und Sachregister
  • II. Uebersichts-Tabelle zur Weltgeschichte von J. Bumüller
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichniß
  • Erstes Buch. Das Christenthum unter den Germanen und Slaven. Der Islam erobert Asien und Afrika und bedroht das christliche Europa
  • Zweites Buch. Das heilige roemische Reich deutscher Nation
  • Drittes Buch. Deutschland und Italien sinken; Frankreich, Spanien und Portugal kommen empor. Die Buchdruckerpresse. Die Feuerwaffe; die Soldaten
  • Register
  • I. Uebersichts-Tabelle zur Weltgeschichte von J. Bumüller
  • II. Uebersichts-Tabelle zur Weltgeschichte von J. Bumüller
  • III. Uebersichts-Tabelle zur Weltgeschichte von J. Bumüller
  • Einband

Volltext

2 
Einleitung. 
Guten vergessen möchte, das sie chm gethan, des Erbtheils, das sie ihm 
hinterlassen haben? Verwandt aber sind uns alle Menschen, die vor 
Jahrtausenden auf der Erde wandelten; die seit Jahrtausenden nun die 
Erde deckt, sie sind unsere Väter und Brüder, so fern wir ja alle Kinder 
Eines Vaters sind. Sie haben für uns gearbeitet und uns ein großes 
Erbtheil übergeben; sie haben den Stier angejocht und das Pferd ge¬ 
zäumt; sie haben gelernt den Acker zu bauen und aus der Wolle und 
Flachsfaser Gewänder zu weben; sie haben das Schiff erfunden, das 
uns über die Wogen trägt; sie haben Holz und Steine zu Gebäuden 
gefügt u. s. w. Das ist das Erbtheil, welches wir von ihnen em¬ 
pfangen haben, und wenn wir die Namen Mancher nicht mehr wissen, 
denen wir diese oder jene Erfindung verdanken, so ziemt es, um so 
mehr, die Namen verdienter Völker dankbar zu bewahren. Viele Män¬ 
ner haben im Felde der Wissenschaft mit bewundernswürdigem Fleiße 
und aufopfernder Entsagung gearbeitet; wieder andere haben ihr Leben 
der Wahrheit geopfert; andere sind dem Vaterlande treu geblieben bis 
in den Tod; Könige sind Väter ihrer Völker gewesen — und so treffen 
wir viele Beispiele des Guten und Edlen, die uns erheben und zur 
Nacheiferung spornen; der aber ist ein Unwürdiger, der nicht Freude 
hat am Guten, und in welchem diese Freude nicht den Trieb zum Guten 
erweckt. 
Der Mensch ist es jedoch nicht allein, welcher die Geschichte macht, 
es ist eine höhere Hand, welche in die Entwicklung der menschlichen 
Dinge hereingreift. Wer Augen hat zu sehen und Ohren zu hören, der 
erkennt Gottes Macht und Größe in der Natur und lernt Ihn da fürchten 
und lieben; Gott ist aber nicht bloß der Gebieter des Sturms und des 
Hochgewitters, sondern Er waltet auch über dem Donner der Schlacht 
und dem Toben der Völker und übt da Gerechtigkeit. Die göttliche 
Gerechtigkeit wandelt mit sichtbaren Schritten durch die ganze Welt¬ 
geschichte ; nie bleibt die Ungerechtigkeit der Völker strasios; die Strafe 
folgt sicher, wenn auch spät, und man dürfte vor das erste Blatt der 
Geschichte schreiben: Lernet Gerechtigkeit, ihr Sterblichen, denn ihr seid 
gewarnt, und vergesset euern Gott nicht! 
Mit dieser Gesinnung (sie ist die Weihe der Geschichte, die man 
mitbringen muß, um sie noch reichlicher zu empfangen), treten wir in 
die hehre Halle ein, und wir werden erneuerte Kraft schöpfen zu treuem 
Eifer, daß wir das in unserem angewiesenen Kreise thun mögen, was 
uns selbst und so dem Vaterlande und der Menschheit frommen soll. 
,> *
	        

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Zitierempfehlung

Herrmann, August Lebrecht, and Maximilian von Schreibershofen. Lehrbuch Der Allgemeinen Weltgeschichte Für Höhere Bildungsanstalten Und Gymnasien. Meissen: Goedsche, 1833. Print.
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