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Geschichte des Alterthums für Mittelschulen und zum Selbstunterricht ([Theil] 1)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN774644435
Title:
Die Weltgeschichte
Author:
Bumüller, Johannes (29.12.1811-13.09.1890)
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Herder
Document type:
Multivolume work
Collection:
History textbooks, pre-1871
Publication year:
1839
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
ein Lehrbuch für Mittelschulen

Volume

Persistent identifier:
PPN774684097
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-10359315
Title:
Geschichte des Alterthums für Mittelschulen und zum Selbstunterricht
Shelfmark:
HDG-I 12(4,1857)-1/2
Author:
Bumüller, Johannes
Volume count:
[Theil] 1
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Herder
Document type:
Volume
Collection:
History textbooks, pre-1871
Publication year:
1857
Edition title:
4., verb. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Zweites Buch. Perser und Griechen. Europas Sieg ueber Asien
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Neuntes Kapitel. Die Verrätherei des Pausanias
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die Weltgeschichte
  • Geschichte des Alterthums für Mittelschulen und zum Selbstunterricht ([Theil] 1)
  • Binder
  • Title page
  • Inhaltsverzeichniß
  • Einleitung
  • Erstes Buch. Die aeltesten Voelker bis zur Gruendung der Persermonarchie durch Kyrus
  • Zweites Buch. Perser und Griechen. Europas Sieg ueber Asien
  • Erstes Kapitel. Kyrus stiftet das Reich der Perser (558 v. Chr.)
  • Zweites Kapitel. Aegypten erobert (525 v. Chr.)
  • Drittes Kapitel. Die Griechen
  • Viertes Kapitel. Die Staaten im eigentlichen Griechenland
  • Fünftes Kapitel. Sparta
  • Sechstes Kapitel. Die Stadt Athen
  • Siebentes Kapitel. Aufstand der Griechen in Asien (502-496 v. Chr.)
  • Achtes Kapitel. Xerxes zieht mit Hunderttausenden wider Griechenland (480)
  • Neuntes Kapitel. Die Verrätherei des Pausanias
  • Zehntes Kapitel. Athen die erste Stadt Griechenlands (Hegemonie) (477-431 v. Chr.)
  • Eilftes Kapitel. Der peloponnesische Krieg (431-404)
  • Zwölftes Kapitel. Spartas Obergewalt über Griechenland (404-371 v. Chr.)
  • Dreizehntes Kapitel. Pelopidas und Epaminondas erheben Theben (379-362 v. Chr.)
  • Vierzehntes Kapitel. Die griechischen Philosophen und Sophisten
  • Fünfzehntes Kapitel. Philipp, König von Makedonien (360-336 v. Chr.)
  • Sechszehntes Kapitel. Alexander der Große am Hämus und in Griechenland (336 u. 335 v. Chr.)
  • Siebenzehntes Kapitel. Auflösung der großen Monarchie Alexanders
  • Drittes Buch. Die Roemer
  • Viertes Buch. Das Reich der Caesaren
  • Namen- und Sachregister
  • II. Uebersichts-Tabelle zur Weltgeschichte von J. Bumüller
  • Title page
  • Inhaltsverzeichniß
  • Erstes Buch. Das Christenthum unter den Germanen und Slaven. Der Islam erobert Asien und Afrika und bedroht das christliche Europa
  • Zweites Buch. Das heilige roemische Reich deutscher Nation
  • Drittes Buch. Deutschland und Italien sinken; Frankreich, Spanien und Portugal kommen empor. Die Buchdruckerpresse. Die Feuerwaffe; die Soldaten
  • Register
  • I. Uebersichts-Tabelle zur Weltgeschichte von J. Bumüller
  • II. Uebersichts-Tabelle zur Weltgeschichte von J. Bumüller
  • III. Uebersichts-Tabelle zur Weltgeschichte von J. Bumüller
  • Binder

Full text

Schicksale des Themistokles. 
123 
Armuth und Enthaltsamkeit, und sein Stolz sträubte sich, einmal in 
Sparta wieder ein gehorsamer Unterthan der Gerusia, der Ephoren und 
der Könige zu werden, während die persischen Satrapen, die vor ihm 
zitterten, wie Könige geboten und lebten (gerade wie später die Generale 
der französischen Republik nicht genug zusammenrauben konnten um sich 
ein fürstliches Einkommen zu sichern). Mit der wichtigen Stadt Byzanz 
waren (477 v. Ehr.) auch einige Verwandte des Perserkönigs in seine 
Hände gefallen; diese entließ er heimlich und schickte durch sie dem Könige 
die Botschaft: „Pausanias wolle ihm Griechenland unterwerfen, wenn 
er ihn dafür zum Könige mache und ihm seine Tochter zum Weibe gebe." 
Serres willigte mit Freuden ein, Boten gingen hin und her und Pau¬ 
sanias wurde übermüthiger als er je gewesen. Dessen bekam ein Bundes¬ 
genosse nach dem andern satt, die asiatischen Griechen zuerst, sie ver¬ 
ließen den Pausanias, indem, sie die Athener aufforderten, den Ober¬ 
befehl zu übernehmen. Diese thaten es; es war schon zu spät als die 
Spartaner einen gewissen Dorkis als Befehlshaber schickten und den 
Verräther zurückriefen; die Athener hatten nun einmal den Vorrang er¬ 
rungen. In Sparta wurde Pausanias später der Verrätherei angeklagt 
und überwiesen; er flüchtete sich in einen Tempel, die Ephoren aber ließen 
die Thüren zumauern und den Eingeschlossenen verhungern (473). 
Schicksale des Themistokles. 
Nach dem Tode des Miltiades war Themistokles der erste Mann 
in Athen und er war es, der seine Mitbürger in der Zeit zwischen 
dem ersten Perserkriege und dem Zuge des Serres leitete, zum Glücke 
für Athen und ganz Griechenland. Er bewog die Athener mehr Kriegs¬ 
schiffe zu bauen; die laurischen Silberbergwerke ertrugen damals 30—40 
Talente, welche man jährlich unter die Bürger vertheilte, und diese 
willigten ein, daß aus diesem Bürgernutzen jährlich zwanzig Dreiruder, 
damals die stärksten Kriegsschiffe, erbaut wurden. Der Bau eines 
Schiffes wurde von dem Staate einem einzelnen Bürger übergeben und 
ihm dafür ein Talent angewiesen. Damit konnte der Rumpf hergestellt 
werden; die Kosten des Takelwerks und der Ausrüstung traf als Staats¬ 
leistung den mit dem Bau beauftragten Bürger. Der Arme entsagte 
also der jährlichen Silberspende, die ihm und seiner Familie gewiß jedes 
Jahr einen Freudentag verschafft hatte, unter den reichsten Bürgern 
aber wechselte jährlich eine sehr bedeutende Leistung an Geld und Zeit¬ 
aufwand für die Kriegsschiffe ab; so mußten diese die Lieblinge der Athener 
werden, da Arm und Reich das Seinige gethan hatte und sich seines 
Antheils rühmen konnte. Wie viel Verdienst mag überdies aus diesem 
emsigen Schiffsbau in die Hände der Athener aus der vierten Klasse,
	        

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Bumüller, Johannes. Geschichte Des Alterthums Für Mittelschulen Und Zum Selbstunterricht. Freiburg im Breisgau: Herder, 1857. Print.
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