GEI-Digital Logo Vollbild
  • Erstes Bild
  • Vorheriges Bild
  • Nächstes Bild
  • Letztes Bild
  • Doppelseitenansicht
  • Nach links rotieren
  • Nach rechts rotieren
  • Neuladen in Standardansicht
  • enterFullscreen
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Lesebuch für städtische und gewerbliche Fortbildungsschulen

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN774644435
Titel:
Die Weltgeschichte
Autor*in:
Bumüller, Johannes (29.12.1811-13.09.1890)
Erscheinungsort:
Freiburg im Breisgau
Verlag:
Herder
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1839
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
ein Lehrbuch für Mittelschulen

Band

Persistenter Identifier:
PPN774684097
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-10359315
Titel:
Geschichte des Alterthums für Mittelschulen und zum Selbstunterricht
Signatur:
HDG-I 12(4,1857)-1/2
Autor*in:
Bumüller, Johannes
Bandzählung:
[Theil] 1
Erscheinungsort:
Freiburg im Breisgau
Verlag:
Herder
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1857
Ausgabenbezeichnung:
4., verb. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Zweites Buch. Perser und Griechen. Europas Sieg ueber Asien
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Siebenzehntes Kapitel. Auflösung der großen Monarchie Alexanders
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Lesebuch für städtische und gewerbliche Fortbildungsschulen
  • Einband
  • [Ehrengabe]
  • Titelseite
  • Erster Kreis
  • I. Erzählungen und Gedichte sittlichen Inhalts
  • II. Briefe, das Lehrlings- und Wanderleben betreffend
  • III. Aus der vaterländischen Geschichte
  • IV. Gesellschaftskunde
  • V. Aus Deutschland und anderen Ländern
  • VI. Aus der Natur
  • VII. Sorge für die Gesundheit
  • Zweiter Kreis
  • I. Stücke sittlichen Inhalts
  • II. Aus der Geschichte
  • III. Bilder aus der Volkswirtschaftslehre
  • IV. Staatsbürgerliche Belehrung
  • V. Bilder aus Deutschland und Europa
  • VI. Bilder aus der Naturkunde und Gesundheitspflege
  • Dritter Kreis
  • I. Zur Charakterbildung
  • II. Aus der Entwicklungsgeschichte des deutschen Handwerks
  • III. Aus der Volkswirtschaftslehre
  • IV. Gesetzeskunde
  • V. Deutschland in seinen Kulturbeziehungen zu außereuropäischen Ländern
  • VI. Aus der Natur
  • VII. Aus dem Gebiete der Kunst
  • Anhang
  • I. Vom Wechsel und Geldwesen
  • II. Zur Gesundheitslehre
  • Inhalts-Verzeichnis
  • Einband

Volltext

91 
knöpfen bildet den Hauptteil der Barmer Industrie. Die Färberei 
steht in hoher Blüte. Kaum aber färbt man jetzt noch mit Krapp, 
der durch Alizarin und Anilin verdrängt worden ist. Die Türkisch- 
Rotfärberei ist von hoher Bedeutung und liefert eine dunkelrote 
Farbe, die weder durch Waschen, noch durch Bleichen verschiebst. 
Die grösste der Fabriken befasst sich mit dem Färben und Be¬ 
drucken von Kattunen und liefert ein Fabrikat, wie es schöner 
selbst in Mülhausen im Eisass nicht hergestellt werden kann. 
IV. Herrscht in Elberfeld und Barmen die Baumwolle, so führt 
in Remscheid und Solingen das Eisen das Regiment. Solinger 
Schwerter waren schon vor 500 Jahren berühmt. Neben Schwertern 
fertigte man Messer, denen sich später Scheren und in neuerer Zeit 
Stiefeleisen, Stahlbügel für Geldtäschchen u. s. w. hinzugesellten. 
Remscheid ist der Mittelpunkt für die Fabrikation von allerlei 
Werkzeugen (Feilen, Sägen, Meissein, Bohrern), von Schlittschuhen. 
Schlössern u. der gl. Die Gegend mit ihren Wiesengründen, ihrem 
Gehölz, ihren Höhen und Thälern mit rauschenden Bächen ist nicht 
ohne Anmut. Die zerstreut liegenden, mit blauem Schiefer be¬ 
kleideten Häuser mit ihren grünen Fensterladen machen einen 
überaus freundlichen Eindruck, und die Sauberkeit in ihrem Innern 
gemahnt an holländisches Wesen. 
Ein Solinger Schwert wandert durch viele Hände, ehe es in 
das Lager des Kaufmanns gelangt. Damit es seine Form, seine 
Elasticität*) und Härte, seine Schärfe, sein blankes Aussehen, sowie 
Griff und Gelass bekommt, ist es der Bearbeitung durch den Schwert¬ 
schmied, Härteschmied, Schleifer, Griffmacher, Gefässmacher unter¬ 
worfen, während der Schwertfeger zuletzt noch die Scheide herstellt. 
Prachtklingen sind seit Jahrhunderten hier gefertigt worden, und 
im Kaukasus soll es noch heute Solinger Klingen geben, die als 
Familienkleinode hochgeschätzt und von Geschlecht auf Geschlecht 
vererbt werden. Die schwierigste Arbeit haben ohne Zweifel die 
Schleifer. In ihren Schleifkotten — alten halbverfallenen Hütten, 
in tiefer Schlucht gelegen — bewirken sie das Schleifen auf nassem 
oder trockenem Steine, so dass sie entweder von der Nässe und 
Feuchtigkeit, oder vom Schleifstaube entsetzlich zu leiden haben. 
Von grosser Wichtigkeit ist die Fabrikation von Scheren (Solingen), 
die in bedeutender Anzahl nach England gehen, um dort als eng¬ 
lisches Fabrikat verkauft zu werden. Wie bei Herstellung der 
Schwerter, so herrscht auch bei derjenigen der Messer Arbeits¬ 
teilung. Das ist jedoch in Remscheid nicht der Fall. Hier wird 
jedes Fabrikat in der Werksatt eines Meisters vollendet, der. 
weil er nicht von den Arbeitern abhängt, sich ansiedelt, wo er -will. 
So schlägt der Schmiedemeister am liebsten auf den Höhen seine 
Wohnung auf, in deren Erdgeschoss sich die Werkstatt befindet, 
während die Wohn- und Schlafräume im oberen Stock liegen. 
V. Ein Hauptknotenpunkt der vielverschlungenen Bahnen 
Westfalens ist Hagen. Zahlreiche Fabrikanlagen sind hier mit 
'") Federkraft.
	        

Zitieren und Nachnutzen

Zitieren und Nachnutzen

Hier finden Sie Downloadmöglichkeiten und Zitierlinks zu Werk und aktuellem Bild.

Monografie

METS MARC XML Dublin Core RIS IIIF Manifest Mirador ALTO TEI Volltext PDF DFG-Viewer OPAC

Kapitel

PDF RIS

Bild

PDF ALTO TEI Volltext
Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Zitierlinks

Zitierlinks

Monografie

Um dieses Werk zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
URN:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Kapitel

Um dieses Strukturelement zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Bild

URN:
URN:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Zitierempfehlung

Schanze, J., and W. Schanze. Lesebuch Für Städtische Und Gewerbliche Fortbildungsschulen. Wittenberg: Herrosé, 1897. Print.
Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment