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Geschichte des Dreißigjährigen Krieges

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN774644435
Titel:
Die Weltgeschichte
Autor*in:
Bumüller, Johannes (29.12.1811-13.09.1890)
Erscheinungsort:
Freiburg im Breisgau
Verlag:
Herder
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1839
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
ein Lehrbuch für Mittelschulen

Band

Persistenter Identifier:
PPN774684097
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-10359315
Titel:
Geschichte des Alterthums für Mittelschulen und zum Selbstunterricht
Signatur:
HDG-I 12(4,1857)-1/2
Autor*in:
Bumüller, Johannes
Bandzählung:
[Theil] 1
Erscheinungsort:
Freiburg im Breisgau
Verlag:
Herder
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1857
Ausgabenbezeichnung:
4., verb. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Titelseite

Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Titelseite

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Geschichte des Dreißigjährigen Krieges
  • Einband
  • Werbung
  • Titelseite
  • [Widmung]
  • Inhalt
  • Einleitung
  • Erster Teil
  • Erstes Buch
  • Zweites Buch
  • Zweiter Teil
  • Drittes Buch
  • Viertes Buch. Wallensteins zweites Generalat. Von der Schlacht bei Lützen bis zu seiner Ermordung
  • Fünftes Buch
  • Erläuterungen
  • Einband

Volltext

[3afob 
I. unter¬ 
stützt 
Fried¬ 
richs 
[ebenso 
Christi¬ 
an von 
Däne¬ 
marks 
[ebenso 
Sieben¬ 
bürgen 
unb Un¬ 
garn. 
1621.] 
104 Geschichte des Dreißigjährigen Krieges. 
König Jakob von England, der gleichgültig zugesehen 
hatte, wie sein Eidam die böhmische Krone verlor, er¬ 
wachte aus seiner Fühllosigkeit, da es die ganze Existenz 
seiner Tochter und seiner Enkel galt und der siegreiche 
Feind einen Angriff auf die Kurlande wagte. Spät genug 
öffnete er jetzt feine Schätze und eilte, die Union, die da¬ 
mals die Unterpfalz noch verteidigte, und, als diese da¬ 
hin war, den Grafen von Mansfeld mit Geld und Trup¬ 
pen zu unterstützen. Durch ihn wurde auch fein naher An¬ 
verwandter'', König Christian von Dänemark, zu täti¬ 
ger Hilfe aufgefordert. Der ablaufende Stillstand* zwi¬ 
schen Spanien und Holland beraubte zugleich den Kaiser 
alles Beistandes, den er von den Niederlanden aus zu er¬ 
warten gehabt hätte. Wichtiger als alles dieses war die 
Hilfe, die dem Pfalzgrafen von Siebenbürgen und Un¬ 
garn aus erschien. Der Stillstand Gabors mit dem Kai¬ 
ser war kaum zu Ende, als dieser furchtbare alte Feind 
Österreichs Ungarn aufs neue überschwemmte und sich in 
Preßburg zum König krönen ließ. Reißend schnell waren 
seine Fortschritte, daß Boucquoi Böhmen verlassen mußte, 
um Ungarn und Österreich gegen Gaborn zu verteidigen. 
Dieser tapfere General fand bei der Belagerung von Neu¬ 
häufel feinen Tod;* schon vorher Jnar der ebenso tapfere 
Darnpierre vor Preßburg geblieben. Unaufgehalten drang 
Gabor an die österreichische Grenze vor; der alte Graf 
von Thurn und mehrere geächtete Böhmen hatten ihren 
Haß und ihren Arm mit diesem Feind ihres Feindes ver¬ 
einigt. Ein nachdrücklicher Angriff von deutscher Seite, 
während baß Gabor den Kaiser von Ungarn aus be¬ 
drängte, hätte Friedrichs Glück schnell wiederherstellen 
können; aber immer hatten die Böhmen und die Deut¬ 
schen die Waffen aus den Händen gelegt, wenn Gabor ins 
Feld rückte; immer hatte sich dieser letztere erschöpft, wenn 
jene anfingen, sich zu erholen. 
Friedrich hatte indessen nicht gesäumt, sich feinem 
neuen Beschützer Mansfeld in die Arme zu werfen. Ber-
	        

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Wendt, Gustav. Sammlung Deutscher Gedichte Für Schule Und Haus. Berlin: Grote, 1912. Print.
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