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Geschichte des Alterthums für Mittelschulen und zum Selbstunterricht ([Theil] 1)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN774644435
Titel:
Die Weltgeschichte
Autor*in:
Bumüller, Johannes (29.12.1811-13.09.1890)
Erscheinungsort:
Freiburg im Breisgau
Verlag:
Herder
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1839
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
ein Lehrbuch für Mittelschulen

Band

Persistenter Identifier:
PPN774684097
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-10359315
Titel:
Geschichte des Alterthums für Mittelschulen und zum Selbstunterricht
Signatur:
HDG-I 12(4,1857)-1/2
Autor*in:
Bumüller, Johannes
Bandzählung:
[Theil] 1
Erscheinungsort:
Freiburg im Breisgau
Verlag:
Herder
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1857
Ausgabenbezeichnung:
4., verb. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Kapitel

Titel:
Zweites Buch. Das heilige roemische Reich deutscher Nation
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Fünfzehntes Kapitel. Kaiser Heinrich VI. (1190-1197)
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Weltgeschichte
  • Geschichte des Alterthums für Mittelschulen und zum Selbstunterricht ([Theil] 1)
  • Einband
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichniß
  • Einleitung
  • Erstes Buch. Die aeltesten Voelker bis zur Gruendung der Persermonarchie durch Kyrus
  • Zweites Buch. Perser und Griechen. Europas Sieg ueber Asien
  • Drittes Buch. Die Roemer
  • Viertes Buch. Das Reich der Caesaren
  • Namen- und Sachregister
  • II. Uebersichts-Tabelle zur Weltgeschichte von J. Bumüller
  • Titelseite
  • Inhaltsverzeichniß
  • Erstes Buch. Das Christenthum unter den Germanen und Slaven. Der Islam erobert Asien und Afrika und bedroht das christliche Europa
  • Zweites Buch. Das heilige roemische Reich deutscher Nation
  • Erstes Kapitel. Karl der Große (768-814)
  • Zweites Kapitel. Kaiser Ludwig I., der Fromme (814-840)
  • Drittes Kapitel. Die Normannen
  • Viertes Kapitel. Die Dänen in England
  • Fünftes Kapitel. Die Waräger. Gründung des russischen Reichs durch Rurik (862)
  • Sechstes Kapitel. Das byzantinische Reich
  • Siebentes Kapitel. Deutschland wird ein Wahlreich
  • Achtes Kapitel. Otto I., der Große (936-973)
  • Neuntes Kapitel. Die fränkischen (salischen) Kaiser
  • Zehntes Kapitel. Heinrich IV. (1056-1106)
  • Eilftes Kapitel. Der erste Kreuzzug
  • Zwölftes Kapitel. Kaiser Lothar der Sachse (1125-1137). Die Hohenstaufen
  • Dreizehntes Kapitel. Friedrich I., der Rothbart (1152-1190)
  • Vierzehntes Kapitel. Dritter Kreuzzug
  • Fünfzehntes Kapitel. Kaiser Heinrich VI. (1190-1197)
  • Sechszehntes Kapitel. Kaiser Friedrich II. (1215-1250)
  • Siebenzehntes Kapitel. Die Kaisersöhne Konrad IV. und Manfred
  • Achtzehntes Kapitel. Die letzten Kreuzzüge (1248 und 1270)
  • Neunzehntes Kapitel. Kampf des Christenthums und Islams auf der pyrenäischen Halbinsel vom 8. bis in das 13. Jahrhundert
  • Zwanzigstes Kapitel. Frankreich von Hugo Kapet bis Ludwig IX. den Heiligen (996-1270)
  • Einundzwanzigstes Kapitel. England von Wilhelm dem Eroberer bis König Johann ohne Land (1066-1216)
  • Zweiundzwanzigstes Kapitel. Das Zeitalter der Kreuzzüge
  • Drittes Buch. Deutschland und Italien sinken; Frankreich, Spanien und Portugal kommen empor. Die Buchdruckerpresse. Die Feuerwaffe; die Soldaten
  • Register
  • I. Uebersichts-Tabelle zur Weltgeschichte von J. Bumüller
  • II. Uebersichts-Tabelle zur Weltgeschichte von J. Bumüller
  • III. Uebersichts-Tabelle zur Weltgeschichte von J. Bumüller
  • Einband

Volltext

166 Das heilige römische Reich deutscher Nation. 
terung gesteigert, die seitdem bis heute fortdauerte, und allein schon zuge- 
reicht hätte, jedes Gedeihen des abenteuerlichen Kaiserthumes unmöglich 
zu machen. In Nikäa behauptete sich ein kleines griechisches Reich, ein 
anderes bildete sich in Trapezunt durch einen Flüchtling aus dem Hause 
der Komnenen, ein drittes in Epirus; Serben und Bulgaren bekämpf¬ 
ten bald für sich bald mit den Griechen verbündet den lateinischen Kai¬ 
serthron, zu dessen Unterstützung der Papst das Abendland vergeblich auf- 
forderte. Kaiser Balduin I. wurde 1205 von den Bulgaren gefangen 
und das folgende Jahr grausam ermordet; sein Bruder Heinrich (1206 
bis 1216) bewies Weisheit und Muth und trieb wenigstens die Bul¬ 
garen zurück. Dagegen wurde der von den Großen des Reichs zum 
Nachfolger gewählte Peter von Kourtenay (Graf von Namur) von dem 
Despoten von Epirus gefangen und nicht mehr frei gelassen; dessen 
Bruder Robert (1221 —1228) verdankte seine Erhaltung nur der Eifer¬ 
sucht der griechischen Dynastieen von Epirus und Nikäa; für dessen 
minderjährigen Neffen Balduin II. (1237—1261) vertheidigte Johann 
von Brienne das Reich, worauf der arme Kaiser sich mühsam hielt, bis 
ein Feldherr des Kaisers Michael Paläologus von Nikäa (25. Juli 
1261) Konstantinopel überrumpelte und Balduin II. nach Italien entfloh. 
Der Angriff der Abendländer auf das byzantinische Reich und die theil- 
weise Eroberung desselben hatte es in eine unheilbare Schwäche ge¬ 
stürzt, es wurde dadurch eigentlich zu einem Beutestück für die Türken 
hergerichtet. Außerdem entzweite der große Gewinn, den die Venetianer 
gemacht hatten, diese mit den Genuesen, welche Feindschaft sich auch 
nach Palästina verpflanzte. Die Italiener machten ihre Kreuzzüge zu 
Kriegen für die Erweiterungen ihres Handels und überließen die Er¬ 
oberung Jerusalems andern Nationen; der Handel mit den Saracenen 
trug ihnen mehr ein als der Krieg mit denselben, wenn aber diese See¬ 
mächte den Kampf aufgaben, so mußten die anderen Völker allmälig er¬ 
kalten, obgleich weiterschauende Männer wohl voraussahen, daß sich die 
Türken gegen Europa kehren würden, wenn ihnen dieses in Palästina 
nicht mehr die Spitze bot. 
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Sechzehntes Kapitel. 
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Kaiser Friedrich H. (1215 — 1250). 
Als Otto IV. von dem Papste gebannt wurde, lebte die hohen- 
staufische Partei wieder auf, und insgeheim kamen zwei Abgesandte des
	        

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Ein Lese- Und Lehrbuch Für Obere Klassen Der Volksschulen. Werl: Stein, 1852. Print.
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