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[Abtheilung 2 = (Quarta, Tertia), [Schülerband]] (Abtheilung 2 = (Quarta, Tertia), [Schülerband])

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN774644435
Titel:
Die Weltgeschichte
Autor*in:
Bumüller, Johannes (29.12.1811-13.09.1890)
Erscheinungsort:
Freiburg im Breisgau
Verlag:
Herder
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1839
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
ein Lehrbuch für Mittelschulen

Band

Persistenter Identifier:
PPN774684097
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-10359315
Titel:
Geschichte des Alterthums für Mittelschulen und zum Selbstunterricht
Signatur:
HDG-I 12(4,1857)-1/2
Autor*in:
Bumüller, Johannes
Bandzählung:
[Theil] 1
Erscheinungsort:
Freiburg im Breisgau
Verlag:
Herder
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1857
Ausgabenbezeichnung:
4., verb. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Tabelle

Titel:
III. Uebersichts-Tabelle zur Weltgeschichte von J. Bumüller
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Tabelle

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Deutsches Lesebuch für die Unterklassen höherer Lehranstalten
  • [Abtheilung 2 = (Quarta, Tertia), [Schülerband]] (Abtheilung 2 = (Quarta, Tertia), [Schülerband])
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichniß
  • Ungebundene Rede
  • I. Fabeln
  • II. Erzählungen
  • III. Sagen
    III. Sagen
  • IV. Geschichten
  • V. Beschreibungen und Schilderungen
  • VI. Charakterbilder
  • VII. Abhandlungen
  • VIII. Sprüche
  • Gebundene Rede
  • Berichtigungen
  • Einband

Volltext

112 
Darüber entstand ein großes Gelächter; aber Alexander ging auf das 
Pferd zu, faßte es beim Zügel und kehrte es gegen die Sonne, wohl 
weil er bemerkt hatte, daß es vor dem an ihm niederfallenden und 
hin⸗ und herschwankenden Schatten scheute. So lief er eine Weile 
neben dem Pferde her und streichelte es, so lange er es vor Zorn 
und Ungestüm schnauben sah. Dann aber ließ er sachte seinen Mantel 
fallen, schwang sich rasch und behende auf und setzte sich im Sattel 
fest. Anfangs faßte er den Zügel kurz und hielt das Pferd, ohne es 
zu spornen, zurück; wie er aber merkte, daß es sein wildes Wesen 
ablegte, sprengte er mit verhängtem Zügel davon und trieb es jetzt 
mit Zuruf und mit den Fersen zum Laufe an. Als er endlich um— 
lenkte und voll stolzer Freude zurückkehrte, erhoben alle ein lautes 
Jubelgeschrei; der Vater aber küßte ihn beim Absteigen unter Thränen 
und sagte: „Mein Sohn, suche dir ein anderes Königreich, das dei— 
ner würdig ist; Macedonien ist für dich zu klein.“ Pfizer. 
71. Die Schlacht am Granikus. 
Alexander hatte, sobald er auf asiatischem Boden stand, richtig 
erkannt, wie wichtig ein möglichst baldiges Zusammentreffen mit dem 
Feinde für ihn sein müsse, und er suchte dasselbe. Desto mehr hütten 
die persischen Feldherrn ein solches vermeiden sollen. Memnon, der 
Anführer der Griechen im Perserheere, hatte auf das lebhafteste im 
Kriegsrathe die Gründe entwickelt, weshalb ein Kampf, der kaum 
einen Sieg und sicherlich keinen Vortheil hoffen ließe, mit dem Ma— 
cedonier zu vermeiden sei. Allein er war nicht gehört worden, und 
die persischen Satrapen stimmten eben so sehr aus Kampflust als aus 
Abneigung gegen den Fremdling, der ihnen schon zu viel bei dem 
Könige galt, für den Angriff. So rückten denn die Perser den Ma— 
cedoniern bis an den Fluß Granikus entgegen und beschlossen, an den 
steilen Ufern dieses Flusses gelagert jedes Weiterrücken Alexanders 
zu verhindern. Sie hatten sich an dem rechten Ufer so aufgestellt, 
daß unmittelbar am Flusse die persische Reiterei und in einiger Ent— 
fernung hinter ihr die griechischen Söldner lagerten 
Indeß rückte Alexander über die Ebene Adrastea dem Granikus 
zu, das schwere Fußvolk in die zwei Kolonnen des rechten und linken 
Flügels getheilt, auf der rechten Flanke die macedonische, auf der 
linken die thessalische und griechische Reiterei; die Packthiere mit dem
	        

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Zitierempfehlung

Buschmann, H. [Abtheilung 2 = (Quarta, Tertia), [Schülerband]]. Münster: Russell, 1874. Print.
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