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Das Deutsche Reich mit seinen Kolonien (Bd. 1)

Bibliografische Daten

Mehrbändiges Werk

Persistenter Identifier:
PPN774644435
Titel:
Die Weltgeschichte
Autor*in:
Bumüller, Johannes (29.12.1811-13.09.1890)
Erscheinungsort:
Freiburg im Breisgau
Verlag:
Herder
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1839
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
ein Lehrbuch für Mittelschulen

Band

Persistenter Identifier:
PPN774684097
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-10359315
Titel:
Geschichte des Alterthums für Mittelschulen und zum Selbstunterricht
Signatur:
HDG-I 12(4,1857)-1/2
Autor*in:
Bumüller, Johannes
Bandzählung:
[Theil] 1
Erscheinungsort:
Freiburg im Breisgau
Verlag:
Herder
Dokumenttyp:
Band
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1857
Ausgabenbezeichnung:
4., verb. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch

Einleitung

Titel:
Einleitung
Dokumenttyp:
Mehrbändiges Werk
Strukturtyp:
Einleitung

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Präparationen für den erdkundlichen Unterricht in den Volksschulen (auch Mittelschulen usw.)
  • Das Deutsche Reich mit seinen Kolonien (Bd. 1)
  • Einband
  • Titelseite
  • Benutzte Literatur
  • Vorwort zur I. Auflage
  • Vorwort zur II. Auflage
  • Inhalts-Verzeichnis
  • Die Wandkarte des Deutschen Reiches
  • Die norddeutschen Landschaften
  • Die Landschaften und Staaten Mitteldeutschlands
  • Die süddeutschen Landschaften und Staaten
  • Allgemeines von Deutschland
  • Die Kolonien des Deutschen Reiches

Volltext

— 404 — 
auf dem kürzesten Wege (über San Francisco) nach den Marshall-Inseln zu 
gelangen. — Die Marshall-Jnseln haben wenig Wert; doch sind sie wichtig 
als Station von Astasien nach San Francisco. — Wiedergabe und Emprägung. 
5. Die Karolinen'). 
Lage, Ausdehnung und Größe. Zeige und nenne andere Inseln, 
die zum äußeren Jnfelgürtel gehören! (Karolinen!) Die Karolinen ziehen 
sich, wie die Karte zeigt, in langgestrecktem Bogen nördlich von Neu-Guinea 
hin. Die Inselgruppe besteht etwa aus 50 größeren und kleineren Inseln 
(1500 qkm groß). Die größte Insel ist noch nicht so groß wie die 
Insel Rügen. Die Karolinen bestehen aus zwei Teilen, aus einem west- 
lichen Teile (gebildet von den Patau-Inseln und der Jnselg:uppe Yap) 
und einem östlichen Teile, der mehrere größere, reich bewässerte, schön be- 
waldete und gut bevölkerte Inseln aufweist (z. B. Ruk mit 132 qkm und 
12 000 Einwohnern) — Wiedergabe. 
Bodenbeschaffenheit und Bewässerung. Die Inseln sind mit Aus- 
nähme von 5 größeren Inseln Atolle (Koralleninseln). Meist liegen sie 
ringförmig um stille Lagunen (Abb. zeigen!), sind eben und ragen nur 
wenige Meter über den Meeresspiegel. Die größeren Inseln sind vulka- 
nischen Ursprungs, obgleich die Vulkane heute nur selten tätig sind. Sie 
sind alle gebirgig; die Berge erreichen eine Höhe von 800-900 m. 
(Vgl. Taunus.) Der gebirgige Teil ist nur mit kleinen Sträuchern, 
Gräsern und Farnen bekleidet, also ganz baumlos. Der ebene Teil ist 
dagegen fruchtbar und wohl angebaut. — Flüsse gibt es hier nicht. 
Warum nicht? (Geringe Ausdehnung der Inseln.) Auf den größeren Inseln 
finden wir viele Bäche, die das Land reichlich bewässern. — Zusammenfassung. 
Klima, Pflanzen- und Tierwelt und Erzeugnisse. Wie die Karte 
zeigt, liegen die Karolinen in der heißen Zone. Schließe daraus 
auf das Klima! — Das warme Klima wird aber durch die See gemäßigt; 
daher können Weiße hier ganz gut leben. — Das Wachstum der Pflanzen- 
welt auf den Karolinen ist verschieden. Auf den kleinen Inseln finden 
wir nur die Kokospalme und den Brotfruchtbaum. Auf den größeren 
Inseln in der Ebene gedeiht dagegen alles in üppigster Fülle. Hier 
findet man alle Arten von Palmen, Orangen, Bananen, Zuckerrohr 
und Baumwolle. Die Wälder sind reich an nutzbaren Hölzern. Be- 
schreibe die Pflanzenwelt auf den Karolinen! — Das Land war früher arm an 
Tieren; Landsäugetiere waren nicht vorhanden (außer fliegenden Hundm). 
In neuerer Zeit haben Europäer Rinder, Schafe, Schweine, Hunde, Enten, 
Hühner usw. eingeführt, die vortrefflich gedeihen. So arm das Land an 
Tieren war, so reich war und ist noch das Meer an allerlei Getier. 
Riesige Schildkröten, spielende Delphine, Krustentiere aller Art und auch 
Haisische bewegen sich in der klaren Flut. Sprich über die Tierwelt auf den 
Karolin'v! 
Bewohner. Auf den Karolinen wohnen ungefähr 45 000 Menschen. 
Unter diesen befinden sich etwa 1500 Weiße. Es sind deutsche Händler; 
aber auch Amerikaner und Spanier halten sich hier auf. Die Eingeborenen 
M Die Karolinen haben ihren Namen nach dem Könige Karl II. (gest. 1700) 
von Spanien erhalten.
	        

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Zitierempfehlung

[Teil 3 = Sechstes - Achtes Schuljahr, [Schülerband]]. Stuttgart: Union Dt. Verl.-Ges., 1910. Print.
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