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Die Geschichte der Deutschen

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN775651583
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-10819167
Titel:
Die Geschichte der Deutschen
Signatur:
HC-I 19(1,1855)
Autor*in:
Prätorius, Ludwig
Erscheinungsort:
Langensalza
Verlag:
Schulbuchh. des Th[üringer] L[ehrer]v[ereins]
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1855
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
für Schulen und für das Volk

Kapitel

Titel:
Erste Periode. Urgeschichte bis zu Karl dem Großen. 113 vor bis 800 nach Christus
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Dr. Goldsmiths' Geschichte der Römer von Erbauung der Stadt Rom bis zum Untergang des abendländischen Kaiserthums
  • [Theil 1, [Schülerbd.]] (Theil 1, [Schülerbd.])
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorrede
  • Inhalt
  • Geschichte der Roemer
  • Erster Abschnitt
  • Zweyter Abschnitt
  • Dritter Abschnitt
  • Vierter Abschnitt
  • Fuenfter Abschnitt
  • Sechster Abschnitt
  • Siebenter Abschnitt
  • Achter Abschnitt
  • Neunter Abschnitt
  • Zehnter Abschnitt
  • Eilfter Abschnitt
    Eilfter Abschnitt
  • Einband

Volltext

neunter Abschnitt. 265 
Feind in die Seite zu fallen versuchte. Die Cimbrer foch¬ 
ten mit vielem Muthe. Ihre ersten Glieder waren durch 
Ketten an den Gürteln der Kämpfer verbunden, so daß 
die Flucht unmöglich ward; dennoch siegte die Tapferkeit 
der Römer, Marius vollendete die Niederlage; 140,000 
fielen, auf dem Schlachtfelde; und 6v,000 wurden gefangen; 
Selbst die Weiber der Feinde nahmen Theil am Gefecht, 
und als sie keine Rettung mehr sahen, ermordeten sie ihre 
Kinder, und erwürgten sich selbst. In der Nähe von Vero¬ 
na wurde diese blutige Schlacht geliefert, in der das 
Volk der Cimbern untergieng. Dieser ausgezeichnete Sieg 
wurde durch einen Triumph beider Feldherrn gefeiert; 
zerbrochne Waffen wurden auf vielen Wagen, zur Schau 
geführt, und auf dem Kapitol niedergelegt. Marius er¬ 
hielt, und verdiente den Namen des Befreiers von Rom. 
(I. d. St. 655.) 
Aber bald wurde dieser Mann der gefährlichste Feind 
seines Vaterlandes. Fünf Konsulate hatten ihn zur Herr¬ 
schaft gewöhnt, und selbst die höchste Würde im Staat, 
die er länger besas, als kein Bürger vor ihm, schien fei¬ 
nen herrschsüchtigen Geist nicht zu befriedigen. Um seinen 
Zweck zu erreichen, mußten die Männer entfernt werden, 
in deren Tugend und Achtung er Widerstreben befürchtete. 
Metellus, wegen seinen Siegen über Jugurtha, Numidi¬ 
cus genannt, sein erster Beförderer, war ihm schon lange 
wegen seinem, großen Einfluß im Senat, verhaßt gewesen. 
Dieser sollte aus Rom verbannt werden. Als das Volk 
die Tribunen wählte, suchte der Senat den Apulejus Sa¬ 
turninus, einen unruhigen Mann, der schon früher Tri¬ 
bun war, von der Wahl auszuschließen. Als dieses gelun- 
. gen war, lies Marius durch seine Anhänger den Nonius, 
einen bereits gewählten Tribun ermorden, und rief ohne 
das Volk wählen zu lassen, den Saturninus als Tribun 
aus. Dieser brachte ein Gesetz in Vorschlag, daß die im 
letzten Kriege eroberten Länder am Po, .vertheilt werden 
sollten. Die Senatoren sollten durch einen feierlichen Eid
	        

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Zitierempfehlung

Stahel, Joseph, and Olivier Goldsmith. [Theil 1, [Schülerbd.]]. Würzburg: Stahel, 1820. Print.
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