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Die Geschichte der Deutschen

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN775651583
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-10819167
Titel:
Die Geschichte der Deutschen
Signatur:
HC-I 19(1,1855)
Autor*in:
Prätorius, Ludwig
Erscheinungsort:
Langensalza
Verlag:
Schulbuchh. des Th[üringer] L[ehrer]v[ereins]
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geschichtsschulbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1855
Ausgabenbezeichnung:
[Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
für Schulen und für das Volk

Kapitel

Titel:
Dritte Periode. Geschichte der neueren Zeit. Von 1500 - 1854
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
Zweiter Abschnitt. Von dem westphälischen Frieden bis auf die neueste Zeit. (1648 - 1854.)
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Die Geschichte der Deutschen
  • Einband
  • Titelseite
  • Vorrede
  • Zeittafel zur Geschichte der Deutschen
  • Erste Periode. Urgeschichte bis zu Karl dem Großen. 113 vor bis 800 nach Christus
  • Erster Abschnitt. Von der ersten Zeit bis zu der großen Völkerwanderung (113 v. bis 400 n. Chr.)
  • Zweiter Abschnitt. Von der Völkerwanderung bis auf Karl den Großen (400 - 800)
  • Zweite Periode. Das Mittelalter von 800 - 1500 nach Christus
  • Erster Abschnitt. Von Karl dem Großen bis auf Rudolph von Habsburg (768 - 1273)
  • Zweiter Abschnitt. Von Rudolph von Habsburg bis auf die Reformation (1273 - 1500)
  • Dritte Periode. Geschichte der neueren Zeit. Von 1500 - 1854
  • Erster Abschnitt. Von der Reformation bis auf den westphälischen Frieden. (1517 - 1648.)
  • Zweiter Abschnitt. Von dem westphälischen Frieden bis auf die neueste Zeit. (1648 - 1854.)
  • Druckfehler
  • Einband

Volltext

Zweiter Abschnitt. 
Uoii dem weflphälische» /riebe» 6is aus die »euesie Zeit. 
(16418 —1854.) 
Leopold I. 
Bei der neuen Kaiserwahl bewarb sich der König von Frankreich, 
Ludwig XIV., um die deutsche Reichskroue, auch gelang es ihm wirklich, 
die geistlichen Kurfürsten am Rheine auf feine Seite zu bringen; allein 
die weltlichen wollten nichts von ihm wissen, und setzten es durch, daß 
der Erzherzog Leopold von Oestreich den 18. Juli 1658 zu Frankfurt 
zum deutschen Kaiser gewählt wurde. Frankreich, darüber erbittert und 
überhaupt nur nach Eroberungen lüstern, suchte nun wieder Zwietracht 
zu stiften unter den Deutschen, um aus derselben für sich möglichst viele 
Vortheile zu ziehen. Gegen Spanien hatten die Franzosen den Krieg 
nach dem westphälischen Frieden noch eine Zeit lang fortgesetzt und ihm 
durch den pyrenäischen Frieden 1659 bedeutende Ländereien in Artois, 
Flandern, Luxemburg und im Hennegau abgepreßt. Doch damit war 
Ludwig XIV. noch nicht zufrieden, er wollte auch die spanischen Nieder¬ 
lande noch haben und ließ durch ein Heer unter Turenne mehrere 
bedeutende Orte daselbst, und durch den Prinzen Conds Burgund besetzen. 
Die Spanier riesen für den burgundischen Kreis die Hilfe des deutschen 
Reiches an; aber die Fürsten hatten theilweise Geld von den Franzosen 
genommen, und blieben darum ruhig, und so mußten die Spanier aber¬ 
mals eine Reihe von Gränzstädten an Frankreich abtreten; 1668 ward 
der Friede zu Aachen abgeschlossen. Jetzt wendeten sich die Franzosen 
gegen die Holländer; gelang es, diese zu überwinden, dann konnte man 
zur See über Europa gebieten. Hundertachtzigtausend Mann stark brachen 
Prätorius, Gesch. d. Deutsch. je
	        

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Zitierempfehlung

Prätorius, Ludwig. Die Geschichte Der Deutschen. Langensalza: Schulbuchh. des Th[üringer] L[ehrer]v[ereins], 1855. Print.
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