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Asien, Afrika, Amerika und Australien (Abth. 2)

Bibliographic data

Multivolume work

Persistent identifier:
PPN776096656
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-11937435
Title:
Anleitung zur Länder- und Völkerkunde
Author:
Volger, Wilhelm Friedrich
Place of publication:
Hannover
Publisher:
Hahn
Document type:
Multivolume work
Collection:
Geography textbooks, pre-1871
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German
Subtitle:
für Bürger- und Landschulen, so wie zum Selbstunterricht

Volume

Persistent identifier:
PPN776098160
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-11941723
Title:
Asien, Afrika, Amerika und Australien
Shelfmark:
GD-I 1(2,1830)-1/2
Author:
Volger, Wilhelm Friedrich
Volume count:
Abth. 2
Place of publication:
Hannover
Publisher:
Hahn
Document type:
Volume
Collection:
Geography textbooks, pre-1871
Publication year:
1830
Edition title:
2., gänzl. umgearb. u. verm. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Language:
German

Chapter

Title:
Asien
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Arabien
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Anleitung zur Länder- und Völkerkunde
  • Asien, Afrika, Amerika und Australien (Abth. 2)
  • Title page
  • Asien
  • Tab. A. Asien
  • Sibirien
  • Schina
  • Tibet
  • Mongolei
  • Die Mandschurei
  • Korea
  • Die kleine Bucharei
  • Japan
  • Die Tatarei
  • Kaukasien
  • Das Tuerkische Reich in Asien
  • Arabien
  • Persien
  • Ostindien
  • Afrika
  • Amerika
  • Australien
  • Register zur zweiten Abtheilung
  • Advertising
  • Binder

Full text

82 
Asien. 
sie daher eine Stadt, so wurden alle Tabackspfeifcn, die nur aufzutrei- 
ben waren, auf einen Haufen geworfen und öffentlich verbrannt. 
Persien. 
§. 29. Dieses Land, welches zwischen der Asiatischen Türkei, Kau- 
kasien, der Tatarei, Tibet und Indien liegt, und in N. den Kaspi¬ 
schen See und in S. den Indischen Ozean, welcher hier das persische 
Meer heißt, zur Gränze hat, ist ein von vielen Gebirgen durchzogenes 
Land, denn es finden sich hier verschiedene Zweige des Taurus, des 
Kaukasus, des Belurrag, Hindukusch und anderer, die zum Theil 
beständig mit Schnee bedeckt sind. In N. und in S. sind aber auch 
große Salzsteppen, öde Hochebenen und dürre Sandwüsten neben 
fruchtbaren Gegenden. Der Boden würde größtentheils ergiebiger 
sein, wenn nicht ein so großer Mangel an Wasser hier wäre. Persien 
hat keinen einzigen großen und wenige kleine Flüsse und Quellen, ist also 
schlecht bewästert; daher muß man in den meisten Gegenden durch Ka¬ 
näle und Pumpen das Wasser der so sparsamen Quellen auf die Felder 
leiten, wenn man Früchte auf denselben ziehen will; weil aber diese 
mühsame Arbeit dem so gern müssig gehenden Orientalen (Morgenlän¬ 
der) eben nicht behagt und weil die Bewässerungsanstalten in den vielen 
Bürgerkriegen, welche die Perser geführt haben, zum Theil vernichtet sind, 
so ist vielleicht der zwanzigste Theil des Landes nicht angebauet. Das 
Klima ist im Sommer in den Ebenen sehr warm, im Winter aber auch 
die Kalte, vorzüglich in den höheren Gegenden empfindlich. Die Luft 
ist in den Ebenen äußerst trocken; vom Mai bis November fällt kein 
Tropfen Regen und eben deshalb müssen die Felder künstlich bewässert 
werden. Der Himmel ist in dieser Zeit immer heiter, und well die Luft 
so wenig Dünste enthält, so fällt in den meisten Gegenden nicht einmal 
Thau; ja die Sterne haben eben deswegen auch einen so hohen Glanz, 
daß man des Nachts grobe Schrift deutlich lesen kann. An den Küsten 
des Persischen Meeres und des Kaspischen Sees ist die Luft im Sommer 
aber bei der großen Hitze dennoch feucht und daher sehr ungesund. Dazu 
kommt noch, daß in S. der Samum weht. Unter den Persischen Ge¬ 
wässern merken wir folgende Landfeen: den Raspischen, den Zare und 
Urmi, so wie viele kleinere Salzseen. Die größten Flüsse sind an der 
Ostgränze der Indus (Sind), in Westen der Tigris, ebenfalls nur 
Gränzfluß; in N. der Aras und im Innern der Hindmend, welcher 
letztere aber nicht schiffbar ist; alle übrigen sind kleine Rüsten- und 
Sreppenflüsse. So dürre Persien im Ganzen genommen ist, so gehören 
dessen Products mit zu den herrlichsten und öS hat deren in vielen Ge, 
genden Ueberfiuß. Südfrüchte kommen nur in den südlichen Provinzen 
fort, Datteln nur am Persischen Meerbusen, in N. ist das köstlichste 
Europäische Obst, Ueberfluß an Getreide und Hülsenfrüchren, aber
	        

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