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Lehrbuch der Geographie

Bibliografische Daten

Monografie

Persistenter Identifier:
PPN776196227
URN:
urn:nbn:de:0220-gd-10928551
Titel:
Lehrbuch der Geographie
Signatur:
GH-I 1(2,1827)
Autor*in:
Meineke, Wilhelm
Erscheinungsort:
Erfurt
Verlag:
Keyser
Dokumenttyp:
Monografie
Sammlung:
Geographieschulbücher vor 1871
Erscheinungsjahr:
1827
Ausgabenbezeichnung:
2., umgearb. u. verm. Aufl. [Electronic ed.]
Copyright:
Georg-Eckert-Institut - Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung
Sprache:
Deutsch
Untertitel:
auf Befehl Seiner Königlichen Hoheit des Prinzen August von Preussen zunächst als Grundlage für den Unterricht in den Brigadeschulen der Königlich Preußischen Artillerie

Kapitel

Titel:
Zweite Abtheilung
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
V. Politische Geographie
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
A. Mittel-Europa
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Kapitel

Titel:
V. Die Italienischen Staaten
Dokumenttyp:
Monografie
Strukturtyp:
Kapitel

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Lehrbuch der Geographie
  • Einband
  • Titelseite
  • [Widmung]
  • Vorrede zur ersten Ausgabe
  • Vorrede zur zweiten Ausgabe
  • Inhalt
  • Verbesserungen
  • Abkürzungen
  • Erste Abtheilung
  • Einleitung. Begriff, Eintheilung, Werth und Quellen der Geographie
  • I. Mathematische Geographie
  • II. Physische Geographie
  • III. Allgemeine Uebersicht der Erdoberfläche und der fünf Welttheile
  • IV. Reine Geographie von Europa
  • Zweite Abtheilung
  • V. Politische Geographie
  • A. Mittel-Europa
  • I. Das Kaiserthum Oesterreich
  • II. Das Königreich Preußen
  • III. Der Deutsche Staatenbund
  • IV. Die Schweiz
  • V. Die Italienischen Staaten
  • B. West-Europa
  • C. Nord-Europa
  • D. Ost-Europa
  • VI. Sammlung historisch merkwürdiger Oerter in Europa, nach ihrer Lage in den einzelnen Ländern und Staaten geordnet, mit kurzer Angabe des dort Vorgefallenen
  • VII. Geographie der außereuropäischen Erdtheile
  • Register
  • Einband

Volltext

171 
B. West - Europa. I. Der Britische Staat. 
7. Die Intend. Messina, darin: Messina, an der Meerenge, * 
1783 durch ein Erdbeben fast ganz zerstört, hat jetzt doch wieder 73,000 E. 
Zhr Freihafen wird von sehr vielen Schiffen besucht. An der Südseite, nahe 
am Meere, die starke CitadeUe; von den Engländern sind 1808 und 1809 
noch mehrere Werke angelegt. Scidenmanuf., Handel. (Sicilian. Veöper). 
Taormina, am Meere auf einem Felsen, 3000 E. Dabei Marmorbrüche 
und viele Alterthümer. Randazzo, 1400 E. Pozzo di Gäta, 3000 
E. Ruinen des alten Tyndaris. Hierher gehören auch die Liparischen (jonst 
Aeolischen) Inseln, 1. S. 54. — Die Insel Malta s. b. Großbritanien. 
B. West - Europa. 
I. Der Britische Staat. 
1. Name, Lage, Grenzen, Größe. 
Ueber den Namen Großbritanien, England, Schottland 
und Ir ei and vergl. man das in der reinen Geographie darüber Ge¬ 
sagte. In historischer Hinsicht möchte noch Folgendes hier angeführt 
werden. — Erst mit dem Verfalle des Rom. Reichs beginnt eigent¬ 
lich Englands Geschichte. Zwei Angelsächsische Brüder, Heng ist und 
Horsa, landeten (449) ander Insel, und unterwarfen sich das ganze 
Land; als letzter Britischer Held glanzte der hoch gefeierte König Ar¬ 
thur mit den Rittern von der Tafelrunde. Nun entstanden 7 einzelne 
Sächsische Reiche, welche 827 vom Könige Egbert von Westser nach 
langen und blutigen Fehden unter dem Namen Ang lia (England) zu 
Einem Königreiche vereiniget wurden. Bald aber kamen die Norman¬ 
nen (Danen), und ihr König Swen von Norwegen unterwarf sich 
bis 1013 ganz England, und hinterließ es 1017 seinem Sohne Ka- 
nut. Doch dauerte die Herrschaft der Danen nur kurze Zeit, und 
Eduard der Bekenner, aus dem alten Sächsischen Hause, kam 
1042 wieder auf den Thron, starb aber 1066 ohne Erben. Da lan¬ 
dete Wilhelm, Herzog der Normandie, und erfocht sich am 14. Oct. 
1066 bei Hastings die Krone. Seine Negierung war hart, daher 
suchte sich nach seinem Tode (1087) das Volk gegen ähnliche Be¬ 
drückungen seiner Könige zu sichern, welches die ersten Spuren einer 
freien Verfassung in England sind; auch liegt der Grund dieser so 
merkwürdigen Verfassung Englands mit in dem Umstande, daß öfters 
Usurpatoren und Schwächlinge den Thron bestiegen, die ihre Herrschaft 
durch ausgestellte Privilegien gewinnen und sichern mußten. Mit Hein¬ 
rich 1. (1100 — 1135) starb das Haus Wilhelm des Normannen 
aus, und seine Tochter Mathilde, Gemahlin des Herzogs von Anjou 
und Maine, war bis 1154 seine Nachfolgerin. Aus dieser Ehe stammte 
Heinrich II., der Stifter des Hauses Anjou, der 1154 den Thron 
bestieg, und 1172 auch Jreland eroberte. Sein Sohn Richard Lö¬ 
wenherz regierte von 1189 — 99. Seines Bruders Johann ohne 
Land schwache Regierung legte den Grund zur heutigen Engl. Verfassung,
	        

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Meineke, Wilhelm. Lehrbuch Der Geographie. Erfurt: Keyser, 1827. Print.
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